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Bester Gaming Laptop Test 2019 Kaufleitfaden

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Gaming-Laptops haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Es ist nicht mehr nötig massive Lüftungssysteme zu verbauen, um die Wärmeabgabe der mobilen Grafikchips zu bewältigen. Dadurch haben sich Gaming-Laptops deutlich verkleinert, und bieten Desktopgrafik in tragbarer Form.

Gaming Laptop Test

Dies ist zu einem großen Teil durch Nvidias Pascal GPUs möglich. Die 10er-Serie der Grafikkarten ist leistungsstärker und effizienter als je zuvor. Durch höhere Taktungsraten und niedrigere Temperaturerzeugung, als bei vorherigen Generationen, ist es nun möglich, GTX 1060 und 1070 GPUs in Laptops zu packen, die meist weniger als ein Zoll breit sind. Was jedoch noch besser ist, ist das die Karten der 10er-Reihe keine verkleinerte mobile Versionen sind, sondern genauso leistungsstark wie ihre Desktop-Pendants. Um noch einen Schritt weiter zu gehen, opfert Nvidias neue Max-Q-Design Idee ein wenig Leistung, um dadurch den Stromverbrauch weiter zu senken. Dieses System ist dünn, leise und leicht aber dennoch sehr leistungsfähig.

Es ist beeindruckend, wie sich die Laptop-Bildschirme in ihren Features und Leistungen immer mehr den Desktopvarianten nähern. Funktionen wie hohe Bildwiederholungsraten, 1440p oder 4K-Auflösung und G-Sync-Technologie sind nicht länger auf Tabletop-Faktoren beschränkt. Und das Beste daran, eine Kombination aus diesen Eigenschaften kann schon zu einem angemessenen Preis erworben werden.

Bei der Erstellung dieses Ratgebers, haben wir buchstäblich einen Stapel von Gaming-Laptops verschiedener Hardware-Hersteller durchgearbeitet. Wir haben unsere Auswahl auf Laptops mit einer GTX 1070 GPU beschränkt, weil diese Spezifikationen das beste Verhältnis aus Leistung, Funktionen und Preis für die Mehrheit der Spieler ergeben. Die Budgetkategorie beschränkt sich auf Laptops mit einer GTX 1060 GPU. Bei den schlanken Max-Q-Systemen haben wir uns auf die preisgünstigere GTX 1070 Variante konzentriert, in Kürze werden wir jedoch die GTX 1080 Max-Q-Systeme testen.

Der Vergleich des besten Gaming-Laptops:

 Mehr InformationenDisplayProzessor/Grafik Speicher/RAM KonnektivitätBatterie /Größe
Asus ROG G703GIDetails auf Amazon.de17,3 Zoll
1920×1080;
144 Hz, G-SYNC
Intel Core i9-8950HK;
GeForce GTX 1080 8GB DDR5 VRAM
512 GB SSD + 2TB HDD;
32GB DDR4
1x Thunderbolt
3 USB 3.1 Gen 1;
1x USB Type-C 3.1
1 x HDMI
1x Mini-DisplayPort
Bluetooth 4.1
8-cell Li-ion,

Bis zu 6 Stunden
42,5 x 31,9 x 5,1cm
4.7 kg
Acer Predator Helios 500Details auf Amazon.de17.3 Zoll
1920×1080
Intel Core i9-8950HK;
GTX 1070 8GB DDR5 VRAM
512 GB SSD + 1TB HDD;
32GB DDR4
3 x USB 3.0;
2 x Thunderbolt 3;
1 x HDMI
Bluetooth 5.0
4-cell Li-ion,

Bis zu 3.5 Stunden
61,9 x 39,6 x 1 cm;
3,6 Kg
HP Omen 17-an106ng
Empfohlen!
Details auf Amazon.de17,3 Zoll
1920×1080
120 Hz, G-SYNC
Intel Core i7-8750H;
GeForce GTX 1070 8GB DDR5 VRAM
128 GB SSD + 1TB HDD;
16GB DDR4
1 x Thunderbolt 3;
3 USB 3.1 Gen 1;
1 x HDMI
1x Mini-DisplayPort
Bluetooth v5
8-cell, 86 Wh Li-ion; Bis zu 10 Stunden
42.3 x 30.4 x 3.3 cm
3.78 kg
MSI GP73 Leopard 8RF-296
Empfohlen!
Details auf Amazon.de17,3 Zoll
1920×1080
Intel Core i7-8750H;
GeForce GTX 1070 8GB DDR5 VRAM
256GB SSD + 1TB HDD;
16GB DDR4
1x Type-C USB3.1
2 x USB3.0
1 x USB 2.0
1 x HDMI
1x Mini-DisplayPort
Bluetooth v5
6-Cell , 51 Whr;
419.9 x 287.8 x 32 mm;
2,7 kg
Razer Blade 15 (Dünne Lünette )Details auf Amazon.de15.6 Zoll
1920×1080
144 Hz
Intel Core i7-8750H;
GeForce GTX 1070 8GB DDR5 VRAM
256GB SSD + 16GB DDR43x USB 3.1
Thunderbolt 3;
1 HDMI
1x Mini-DisplayPort
Bis zu 6 Stunden
35,5 x 23,5 x 1,7 cm
2.03 Kg
HP Omen 15-dc0010ng
Empfohlen!
Details auf Amazon.de15.6 Zoll
1920×1080
144 Hz, G-SYNC
Intel Core i7-8750H;
GeForce GTX 1070 8GB DDR5 VRAM
256 GB SSD + 1TB HDD;
16GB DDR4
1 x Thunderbolt 3;
3 USB 3.1 Gen 1;
1 x HDMI
1x Mini-DisplayPort
Bluetooth v5
4-cell, 70 Wh Li-ion; Bis zu 6 Stunden
36 x 26.3 x 2.5 cm
2.52 kg
MSI GV72 8RE-048
Empfohlen!
Details auf Amazon.de17,3 Zoll
1920×1080
Intel Core i7-8750H;
GeForce GTX 1060 6GB DDR5 VRAM
256GB SSD + 1TB HDD;
16GB DDR4
1x Type-C USB3.1
2 x USB3.0
1 x USB 2.0
1 x HDMI
1x Mini-DisplayPort
Bluetooth v5
6-Cell , 41 Whr;
419.9 x 287.8 x 32 mm;
2,7 kg
Asus ROG Strix GL703GM Details auf Amazon.de17,3 Zoll
1920×1080
120 Hz
Intel Core i7-8750H;
GeForce GTX 1060 6GB DDR5 VRAM
256 GB SSD + 1TB HDD;
16GB DDR4
4 USB 3.1 Gen 1;
1x USB Type-C 3.1
1 x HDMI
1x Mini-DisplayPort
Bluetooth 4.1
Bis zu 6 Stunden

45 x 30 x 5 cm;
3 Kg
GIGABYTE Aero 15
(Dünne Lünette )
Details auf Amazon.de15.6 Zoll
1920×1080
144 Hz
Intel Core i7-8750H;
GeForce GTX 1060; 6GB DDR5 VRAM
512GB SSD;
16GB DDR4
1x Thunderbolt 3;
2 X USB3.1 Gen1;
1x USB 3.1 Gen2
1 x HDMI 2.0,
1 x Mini-DP
Bluetooth V4.2
Bis zu 10 Stunden
44 x 31 x 8,4 cm 2.03 Kg
Acer Predator Helios 300
Empfohlen!
Details auf Amazon.de15.6 Zoll
1920×1080
Intel Core i5-8300H;
GTX 1060; 6GB DDR5 VRAM
256 GB SSD + 1TB HDD;
8GB DDR4
1 x USB 3.1
1 x USB 3.0
2 x USB 2.0
1 x HDMI
Bluetooth 5.0
4-cell Li-ion,
Bis zu 7 Stunden
52,8 x 31,6 x 7,8 cm;
3,6 Kg
Acer Aspire 7 71G-59FW
(Linux-System)
Details auf Amazon.de17,3 Zoll
1920×1080
Intel Core i5-7300HQ;
GeForce GTX 1050Ti 4GB DDR5
1TB HDD;
8GB DDR4
2 x USB 3.0
1 x USB 2.0
1 x HDMI
Bluetooth 4.0
Bis zu 6 Stunden
46,8 x 25,1 x 5,5 cm
2,9 Kg
Acer Nitro 5 AN515-52-7840
Empfohlen!
Details auf Amazon.de15.6 Zoll
1920×1080
Intel Core i7-8750H;
GTX 1050Ti 4GB DDR5
128 GB SSD + 1TB HDD;
8GB DDR4
2 x USB 2.0
1 x USB 3.0
1 x HDMI
4-cell Li-ion,
Bis zu 5.5 Stunden
54,3 x 31,6 x 7 cm;
2,7 Kg
HP Pavilion Gaming 15-cx0206ng
Empfohlen!
Details auf Amazon.de15.6 Zoll
1920×1080
Intel Core i5-8300H;
GeForce GTX 1050 Ti 4GB DDR5 VRAM
128GB SSD + 1TB;
8GB DDR4
1 x USB 3.1 Type C
3 x USB 3.1
1 x HDMI 2.0
Bluetooth 4.0
Bis zu 9 Stunden
36,6 x 25,7 x 2,5 cm
2.5 Kg
Lenovo Legion Y520 Details auf Amazon.de15,6 Zoll
1920×1080
Intel Core i5-7300HQ;
GeForce GTX 1050Ti 4GB DDR5 VRAM
128GB SSD + 1TB HDD;
8GB DDR4
1 x USB 3.0 (Type-C)
2 x USB3.0
1 x USB2.0
1 x HDMI 4.1
26,5 x 25,8 x 38 cm
2.4 kg
Asus TUF Gaming FX504GDDetails auf Amazon.de15.6 Zoll
1920×1080
120 Hz
Intel Core i5-8300H;
GeForce GTX 1050 4GB DDR5 VRAM
128GB SSD + 1TB;
8GB DDR4
2 x USB 3.0
1 x USB 2.0
1 x HDMI
Bluetooth 4.0
Bis zu 10 Stunden
38.4 x 26.2 cm x 2.5cm
2.3 Kg

Wie findet man den richtigen Gaming-Laptop?

Wie viel sollten Sie ausgeben?

Gaming-Systeme sind mit hochwertigeren Komponenten als gewöhnliche Laptops ausgestattet, sodass die Preise entsprechend höher ausfallen. Trotzdem ist die allgemeine Preisspanne in dieser Kategorie ziemlich groß: Von 1.000 bis zu 4.000 euros und mehr. Die besten günstigen Gaming-Laptops starten bei 800 euros und können bis zu 1.250 euros kosten. Hierfür erhalten Sie ein System, dass Spiele mit einer Auflösung von 1,366×768 bei hohen Grafikqualitäts-Einstellungen oder Full HD (1080p) mit leicht runtergeregelten Details anzeigen kann. Eingebaut ist dann entweder eine SSD oder normale Festplatte.

Sie suchen etwas Besseres? Systeme der Mittelklasse machen besseres Gameplay bei höheren Einstellungen auf einem hochwertigen 1080p HD-Bildschirm möglich und sollten außerdem VR Headsets unterstützen. Diese Modelle kosten ca. 1.250 euros bis 2.500 euros.

Systeme der Oberklasse sollten Gameplay bei 1080p HD mit maximalen Grafikdetails möglich machen und auch eine Auflösung von 4K meistern (falls diese vom Bildschirm unterstützt wird). Mit einem Highend-Modell sollten Sie außerdem ein VR-Headset sowie zusätzliche externe Monitore betreiben können. Notebooks dieser Art verwenden oft auch schnelle Speicherkomponenten wie 512GB PCI-Express SSD-Festplatten und kosten mehr als 2.500 euros. Einige unterstützen 3K bis 4K Bildschirme. Eine zusätzliche gewöhnliche Festplatte zur Ergänzung der SSD und unheimlich effiziente Lüfter sind optionale Extras. Einige Elite-Modelle unterstützen zudem duale Grafikkarten. (Solche recht seltenen Systeme sind allerdings ziemlich groß und teuer und haben sehr kurze Akkulaufzeiten.)

Die Grafikkarte steht im Mittelpunkt

Das Hauptmerkmal, dass einen Gaming-Laptop ausmacht, ist die Grafikkarte (GPU). Schließlich gilt ein Gaming-Laptop erst dann als Gaming-Laptop, wenn er eine der Grafikkarten von Nvidia oder AMD enthält.

Momentan ist besonders Nvidia beliebt. Das Unternehmen produziert mobile GPUs basierend auf seiner 10-Series Pascal Microarchitektur. Die mobilen GPU-Chips bieten Ihnen eine ähnliche Leistung wie eine Desktop-PC Grafikkarte, die mit der gleichnamigen GPU ausgestattet ist. Es lohnt sich außerdem anzumerken, dass Nvidia im September mit Turing eine neue Architektur für Desktops auf den Markt gebracht hat. Die Karten mit dem Namen „RTX“ sollen Ende dieses Jahres oder im Frühjahr auch in Laptops integriert werden. Aktuell sind jedoch Pascal-GPUs das Beste, mit dem Laptops ausgestattet werden. Die Grafiktechnologie von Nvidias Hauptrivalen AMD wird in wesentlich weniger Laptops integriert. Eine Reihe von Laptops enthalten mittlerweile allerdings AMDs neueste Radeon RX Karten, die häufig als Alternative zu Nvidia-Grafikarten oder etwas seltener mit einem Intel Prozessor verwendet werden.

Trotzdem können einige grundlegende Schlüsse im Hinblick auf die Grafikperformance gezogen werden. Je höher die Modellnummer innerhalb der Produktlinie, desto besser ist für gewöhnlich die 3D-Leistung. Eine Nvidia GeForce GTX 1080 ermöglicht also normalerweise höhere Bildraten und hochwertigere Grafiken als eine Nvidia GeForce GTX 1060 oder eine GTX 1070. Mit einer einzelnen dedizierten High-End-Grafikkarte können Sie die neuesten AAA-Spiele auf einem 1080p Bildschirm mit den besten Einstellungen spielen und sogar einfache VR-Anwendungen genießen. Ergänzen Sie eine zweite GPU (eine seltene und ziemlich teure Option), dann können Sie die neuesten Spiele auch problemlos auf 4K und 5K Bildschirmen spielen oder mehrere Monitore an Ihren Laptop anschließen.

Nvidias G-Sync und AMDs FreeSync Technologie sind da die ökonomischere Option. Um Ihre Gaming-Erfahrung noch weiter zu verbessern und optimalere Bildraten zu erzielen, ermöglichen die beiden Technologien Bildschirme mit variablen Bildwiederholungsraten zu betreiben, die von der Grafikkartenleistung abhängen. Bildschirme mit dieser Technologie ermöglichen generell bessere Grafikerlebnisse. Sie sind allerdings tendenziell in kostspieligere Maschinen integriert, wobei G-Sync wesentlich häufiger anzutreffen ist.

Ist Max-Q die richtige Wahl für Sie?

Um schlankere, leichter tragbare Laptops herzustellen, hat Nvidia 2017 eine Initiative namens Max-Q gestartet – eine Bezeichnung die sie sich aus der Luftfahrtindustrie geliehen haben, wo es die maximale Belastung bezeichnet, der ein Flugzeug standhalten kann. Bei Nvidia bezieht sich der Begriff dagegen auf eine Kombination aus Hardware- und Software-Modifikationen, die dafür sorgen, dass hochwertigere Grafikkarten in schlankere Laptops integriert werden können, als es bisher möglich war. Indem die Leistung von Karten wie der GTX 1080 und der GTX 1070 begrenzt wird, wird weniger Hitze erzeugt, sodass weniger Platz zur Abkühlung und Hitzeableitung erforderlich ist.

Max-Q

Die besten Max-Q Geräte sind somit schlanker und sehr viel leichter transportierbar als gewöhnliche Gaming-Laptops, ermöglichen allerdings gleichzeitig ein Gaming bei 60fps oder mehr bei höheren Einstellungen. Natürlich haben diese Vorteile auch ihren Preis: Die Max-Q getunten Grafikkarten sind etwas weniger leistungsfähig als ihre Standardversionen und schaffen daher geringere Bildraten. Hinzu kommt, dass Laptops dieser Art etwas teurer sind. Legen Sie Wert auf die Tragbarkeit und das Aussehen, dann ist Max-Q die beste Möglichkeit, sich einen relativ schlanken und leichten Gaming-Laptop mit ausgezeichneter Leistungsstärke zuzulegen.

Die Auswahl des Prozessors

cpuDer Prozessor ist das Herz eines PCs und in vielen aktuellen Gaming-Notebooks befindet sich ein Quad-Core Intel Core i5 Prozessor der 7. Generation oder ein Kaby Lake Core i7 CPU. Intels neueste 8. Generation an „Coffee Lake“ Prozessoren ist allerdings vor nur wenigen Monaten für Laptops auf den Markt gekommen, sodass Sie damit rechnen können, dass sie in Zukunft zur Norm werden. Viele der in Gaming-Laptops integrierten Coffee Lake Chips enthalten zwei zusätzliche (und somit 6 statt 4) Kerne, sodass die Geschwindigkeit und die Performance für Multithreaded-Aufgaben stark verbessert ist. Für das Gaming selbst halten sich die Vorteile allerdings in Grenzen.

Theoretisch könnten Sie auch einen Gaming-Laptop mit Intel Core i3 oder mit einer von AMDs CPUs finden. Das ist allerdings eher die Ausnahme: Systeme mit Intel Core i3 und vergleichbare AMD Einsteiger-Prozessoren sind natürlich in der Lage, viele verschiedene Games abzuspielen; wieso sollten Sie sich allerdings auf ein solches Einsteigermodell einschränken wollen? Müssen Sie eine Entscheidung zwischen einer hochwertigen CPU und einer hochwertigen GPU treffen, dann halten Sie sich an die Grafik. Nutzen Sie das gesparte Geld für eine Nvidia GeForce GTX 1060 GPU statt eine GTX 1050, dann würden wir beispielsweise eher einen Core i5 als einen Core i7 CPU empfehlen. Geht es Ihnen vor allem ums Gaming, dann macht es sehr viel mehr Sinn, das Geld in die GPU statt in die CPU zu investieren.

Suchen Sie nach Intel Core i5 Prozessoren in Mittelklasse-Systemen, mit Core i7 U, HQ und HK Prozessoren in High-End-Gaming-Laptops. Die Prozessoren der H-Serie sind sehr viel leistungsstärker und kommen eher in größeren, dickeren Laptop-Modellen vor, während die leistungsschwächeren Chips der U-Serie eher für dünnere, problemloser transportierbare Geräte entwickelt wurden. In Hinsicht auf die Hitzeentwicklung und das allgemeine Performance-Potenzial besteht also ein ziemlicher Unterschied: Ein Core i7 Prozessor der U-Serie könnte eventuell nicht einmal dieselbe Anzahl an Kernen wie ein Core i7 Prozessor der H-Serie haben.

Bei AMD haben Ryzen 5 und Ryzen 7 ihre eigenen Performance-Vorteile in Desktops und Laptops. Trotzdem kommen sie sehr viel seltener als das Angebot von Intel in Gaming-Laptops vor.

Bildschirmgröße

Es gibt viel zu beachten, wenn man sich einen Laptop Monitor ansieht. Der offensichtlichste Aspekt ist die Größe des Bildschirms. Ein kleinerer 14-Zoll Gaming-Laptop wird heutzutage in einer sehr portablen Form angeboten, während ein 17- oder 18-Zoll-Bilschrim wahrscheinlich dicker und schwerer ist. Diese werden aber auch mit leistungsstärkeren Funktionen ausgestattet sein. Dies ist jedoch nicht immer der Fall, z.B. MSI und Razer stellen dünne 17-Zoll-Laptops her.

Bildschirmgröße

Meist wichtiger als die reine Größe ist die Auflösung. 1080p ist meist der Standard, dies ist auch die Auflösung, die wir dir empfehlen würden, wenn du hauptsächlich damit gamen möchtest. Während Gaming-Laptops über Desktop äquivalente Grafikkarten und 4K-Displays verfügen, ist die Auflösung auf moderner Hardware immer noch eine Herausforderung. Versteht uns nicht falsch, 4K ist super für Videos (für die begrenzte Auswahl an 4K-Videos), aber es ist einfach zu belastend für die heutige Hardware, um es empfehlen zu können. Momentan sollte man sich das Extra-Geld dafür also besser sparen. Aber was ist mit 2560×1440 Auflösung? Während 1440p Panels sich gut anhören mögen, scheint die Mehrzahl der Laptop-Hersteller diese Auflösung ausgelassen zu haben, da sie außer bei Telefonen, Tablets und Desktop-Monitoren eher unüblich ist.

Da für das beste Gameplay auf 4k für gewöhnlich zwei GPUs benötigt werden, sind 4K Gaming-Laptops noch immer die Ausnahme und äußerst kostspielig. Und vergessen Sie nicht: Nur die besten Grafikkarten können komplexe Spielanimationen bei spielbaren Bildraten über einen 4K Bildschirm darstellen, sodass Ihr Geld in einen 1080p Bildschirm wahrscheinlich besser investiert wäre – zumindest, wenn es Ihnen vor allem ums Gaming geht.

Das nächste was man beachten sollte ist, ob der Monitor ein IPS (In-Plane Switsching) oder TN (Twisted Nematic) Panel verwendet oder nicht. IPS-Panels sind meist etwas teurer, jedoch lohnt sich die Investition, da die zusätzlichen Kosten einen größeren Betrachtungswinkel und bessere Farbgenauigkeit bringen. Die Farben wirken lebendiger, was sie wiederum sehr nützlich für Foto- und Videobearbeitung macht. Als Referenz, Smartphones verwenden hauptsächlich IPS-Displays.

Ein weiterer Faktor ist die Aktualisierungsrate. Wenn man einen 60HZ-Monitor hat (die gängigste Bildwiederholungsrate), ist es nicht wichtig, ob die GPU in der Lage ist Spiele mit 100 Bildern pro Sekunde wiederzugeben, da der Monitor den FPS auf die Bildwiederholungsrate des Bildschirms anpasst. Manche Gaming-Laptops verfügen über eine Bildwiederholungsfrequenz, die höher ist als 60 HZ, wobei dies vor allem bei eigenständigen Monitoren der Fall ist.

Der attraktiv benannte HP Omen 17 bietet eine 120 Hz-Anzeige, die eine 120 fps Ansicht erlaubt. Neben der statischen Aktualisierungsrate, gibt es jedoch noch eine neue Technologie, die variable Aktualisierungsraten hat. Dadurch erhält der Monitor durch die Grafikkarte die Aktualisierungsfunktion. Dadurch kommt es zu einer flüssigeren Leistung, ohne jegliche Ruckler oder Hänger, selbst bei niedrigen Frameraten. So können 30fps deutlich flüssiger wirken als sonst. Wenn man es noch nie zuvor gesehen hat, hört es sich zu gut an, um wahr zu sein- aber es funktioniert! Von Nvidia gibt es G-Sync und von AMD gibt es FreeSync.

Brauchen Sie wirklich einen 17-Zoll Gaming-Laptop?

In Hinsicht auf die Bildschirmgröße ist ein 15-Zoller für einen Gaming-Laptop wohl die beste Wahl. Sie können außerdem größere 17-Zoll Bildschirme kaufen, die es beim Gewicht allerdings auf weit über 3kg schaffen. Wir haben sogar schon „portable“ 6kg Modelle im Gaming-Sektor gesehen, die wie ein Ziegelstein im Rucksack liegen.

Bleiben Sie bei einer SSD

Eine Solid-State Speicherdisk ist ein Muss. Ein Sprichwort, das ich benutze: „ Freunde lassen Freunde keine Computer ohne SSDs kaufen“, dasselbe gilt auch für Laptops. SSDs beschleunigen die Startzeit des Laptops und die Zeit, die es in Anspruch nimmt, ein Spiel zu starten oder ein neues Level zu laden. Idealerweise hat man eine SSD mit mindestens 240 GB und zusätzlich eine Festplatte für die Massenspeicherung von Spielen.

Eine SSD mit geringer Kapazität (128GB bis 256GB) in Kombination mit einer großen (1TB oder mehr) gewöhnlichen Festplatte ist ein guter Anfang, wenn Sie gleichzeitig planen, sich ab und zu mal ein Video aus dem Internet herunterzuladen. (Lediglich klobigere Gaming-Laptops tendieren dazu, zwei Festplatten zu unterstützen). SSDs mit höherer Kapazität (wie 512GB und mehr) sind ebenfalls erhältlich, werden den Preis Ihres Laptops allerdings um einiges erhöhen. SSDs sind zwar schnell genug, aber in Hinsicht auf die Kapazität sollten Sie Ihr Geld eher in eine Festplatte investieren. Entscheide dich jedoch gegen Laufwerke mit Solid-State-Hybrid. Im Grunde sind das lediglich Festplatten mit einer kleinen Caching-SSD. Sie sind zwar ein wenig schneller als HDDs, aber dennoch langsamer als reine Solid-State-Laufwerke.

Wenn man etwas Schnelleres benötigt, kann man einen Laptop mit zwei SSDs erwerben und diese in RAID 0 konfigurieren. Mit RAID 0, ist es möglich, dass die Daten auf beiden Laufwerken verloren gehen, wenn auch nur eines ausfällt, dennoch kann man damit bis zur doppelten Geschwindigkeit erreichen.

SSDs sind in einer Vielzahl von Formen erhältlich, darunter 2,5 Zoll SSDs (wie die, die man in einem Desktop verwendet) oder kleinere mSata und M.2 Modelle. M.2-SSDs verwenden nun mehrheitlich das schnellere NVMe-Protokoll, das sogar noch schneller als zwei herkömmliche SATA- basierte SSDs in RAID 0 ist. Ein Beispiel ist der 970 Evo von Samsung. NVMe-SSDs sind jedoch auch preisintensiver als herkömmliche SSDs und sollten daher vorerst nur als „nettes Extra“ berücksichtigt werden.

Vergessen Sie auch nicht den Arbeitsspeicher (RAM)

Bevor wir es vergessen, sollten wir uns auch noch mit dem Arbeitsspeicher befassen. In einem Gaming-Laptop sollten Sie mindestens nach 8GB RAM Ausschau halten. (In der Praxis wird ohnehin kein respektables Modell mit weniger angeboten werden.) Auf diese Weise erhalten Sie genügend Spielraum, wenn Sie zwischen Ihrem Spiel und Ihrer Messenger-App wechseln. Das Recherchieren von Spieltipps sollten Sie sich allerdings dafür aufheben, wenn Sie gerade nicht spielen, da jedes zusätzlich von Ihnen geöffnete Browser-Fenster Arbeitsspeicher benötigt.

Arbeitsspeicher

Für Highend-Systeme empfehlen wir dagegen 16Gb, sodass Sie gleichzeitig problemlos mehr als eine Spielesession, Ihre Messenger-App, mehrere Webseiten, ein Webcam-Programm und Ihr Videostreaming-Programm geöffnet haben können. Alles was über 16 GB ist, ist für Gaming unnötig.  Ein Gaming-Laptop mittlerer Klasse sollte mit einem Arbeitsspeicher von 8GB problemlos nutzbar sein. Wir empfehlen, die RAM für Dual-Channel-Modus einzurichten. Das bedeutet, dass man zwei RAM-Speicher, anstatt nur einem hat. Obwohl das in der Zukunft etwas preisintensiver werden wird, bietet Dual-Channel eine größere RAM-Bandbreite. Solange man 1600MHz oder höher läuft (wie die meisten Gaming-Laptops) ist die Geschwindigkeit des RAMs kein Problem. Schnellere RAM Geschwindigkeiten können wirkungsvoll für integrierte Grafiken sein, jedoch wird kein großer Unterschied für einen Laptop mit separatem Grafikprozessor bemerkbar sein.

Beachten Sie allerdings, dass viele der neuen Laptops nicht upgegradet werden können. Was Sie bestellen, sollte Ihnen also eine Weile genügen.

Trackpad

Obwohl man beim Gamen meist eine Maus verwendet, sollte man sich dennoch nicht für ein schlechtes oder mittelmäßiges Trackpad entscheiden. Leider ist es relativ schwierig herauszufinden, ob ein Trackpad gut ist, wenn man es nicht selbst ausprobiert. Wenn man es nicht bei einem Freund oder im Geschäft testen kann, sollte man sich auf Bewertungen stützten. Man sollte sich auch darüber informieren, ob es alle wünschenswerten Funktionen bietet, die man sich erwartet. Kann man mit zwei Fingern scrollen? Kann man mit zwei Fingern vergrößern? Sind die Tasten unterhalb des Pads integriert oder sind es separate Tasten? Einige Gaming-Laptops, wie die 14er-Serie von Alienware, verfügen sogar über leuchtende Trackpads. Es ist zwar keine wichtige Funktion, aber es kann das Spielerlebnis interessanter gestalten.

Tastatur

Eine gute Tastatur verfügt über eine ordentliche Betätigungsleistung und sollte wie eine Desktop-Tastatur eine gute Haptik besitzen. Eine schlechte Tastatur wird sich ungenau und nicht präzise anfühlen. Man wird sich häufig wundern, ob man eine Taste nun wirklich gedrückt hat oder nicht. Während MSI mit einer mechanischen Tastatur einen verrückten Laptop-Giganten vorstellt, ist dies nicht notwendig und auch ein wenig übertrieben.

Viele Gaming-Tastaturen bieten eine eingebaute Beleuchtung an, obwohl dies nicht zwingend notwendig ist. Es kann jedoch bei wenig Licht sehr nützlich für die Eingabe sein. Schickere Laptop-Tastaturen bieten anpassbare RGB-Beleuchtung. Es kann zwar ein nettes Extra sein, aber sie sollten sich nicht dazu verpflichtet fühlen, dafür mehr Geld auszugeben.

Lautsprecher

Gaming Laptop Test

Heutzutage findet man kaum noch schlechte Lautsprecher in Gaming-Laptops. Wir sagen zwar nicht, dass alle dich umhauen werden, aber die meisten Lautsprecher liefern eine solide Leistung. Wenn du Games spielst, wirst du wahrscheinlich Kopfhörer tragen, dennoch ist es erwähnenswert, dass viele Gaming-Laptops integrierte Subwoofer auf der Unterseite haben und dadurch über eine verbesserte Akustik verfügen.

Größe und Gewicht

Entgegen der häufigen Meinung ist ein schmaler Laptop nicht immer auch besser. Während ein 1,8 Kg Modell mit 20 cm Breite gut zu transportieren ist, sind dünne Gaming-Laptops anfälliger für Überhitzung und Leistungsdrosselung. Zudem sind sie in der Regel weniger leistungsstark als ihre Konkurrenz. Die Abmessung des Laptops kann auch Einfluss auf die Geräuschentwicklung haben. Je wärmer ein Laptop wird, desto lauter sind auch die Lüfter, die versuchen den Laptop kühl zu halten.

Es kommt also hauptsächlich darauf an, wonach man sucht: Wenn du Spiele wie League of Legends, Counter-Strike und Dota 2 spielen willst und einen tragbaren Laptop suchst, dann solltest du ein dünnes Modell kaufen. Wenn man leistungsintensivere Spiele, wie Battlefield 4 oder Metro Last Light, spielen möchte und ein langlebiges Modell sucht (Laptops die ständig zu warm werden, neigen dazu, schneller kaputt zu gehen), sollte man sich für ein etwas größeres und damit sperrigeres Modell entscheiden.

Anschlüsse

Achte beim Kauf eines Laptops auch auf die vorhandenen Anschlüsse. Kann es alle USB-Geräte aufnehmen, die du verwenden möchtest? Wie viele USB 3.0 und wie viele USB 2.0 Anschlüsse sind vorhanden? Gibt es eine USB-C-Verbindung? Verfügt es über einen SD-Kartenslot? Was ist mit HDMI/DisplayPort-Anschlüssen für den Monitor? Ethernet-Anschluss? Behalte diese Faktoren gut im Auge, wenn du dich für ein Modell entscheidest.

Der beste günstige Gaming-Laptop

Suchen Sie nach einem Gaming-Laptop zum kleinen Preis (in diesem Fall für ca. 800 euros-1.200 euros), dann müssen Sie einige Kompromisse eingehen. Ziel ist, die Leistung selbst mit einem kleinen Budget möglichst auszureißen. Trotzdem müssen Sie sich natürlich damit abfinden, dass einige Komponenten mit den teuren Laptops, die Sie im Internet finden, nicht vergleichbar sein werden. 1.200 euros ist allerdings ein guter Maximalpreis, den einige Käufer für einen Gaming-Laptop ausgeben würden, sodass Sie für diesen oder einen etwas geringeren Betrag ein solides System finden sollten.

Der Hauptnachteil ist die Grafik, da die Grafikkarte zu den teuersten Faktoren zählt und somit ein entscheidender Faktor für das Gaming ist. Die Grafikkarte bestimmt nahezu allein, mit was für einer Klasse an Gaming-Laptop Sie es zu tun haben. Es ist daher wichtig, bei der Suche nach verschiedenen Modellen besonders auf diesen Punkt zu achten.

Günstigere Gaming-Angebote sind heute mit weniger leistungsstarken Grafikkarten wie der Nvidia GeForce GTX 1050, GTX 1050 Ti oder der GTX 1060 ausgestattet. Die günstigen Grafikkarten sind allerdings überraschend effektiv. Sie werden daher problemlos in HD spielen können – bei neueren Spielen eben nur nicht mit den besten Einstellungen. Obwohl es sich also um günstige Angebote handelt, ist die neueste Generation an Einsteiger-Grafikkarten ziemlich leistungsstark, sodass Sie sich keine Sorgen machen müssen, die meisten Spiele nicht spielen zu können. Virtual Reality Gaming könnte in dieser Preisklasse allerdings zu viel verlangt sein. Die GTX 1060 ist die günstigste VR-fähige Karte, sodass einige Laptops am oberen Ende Ihres Budgets eventuell gerade Mal mit Mühe und Not den Einstieg in VR möglich machen.

Die Prozessoren sind der nächstgrößte Unterschied. Wahrscheinlich werden Sie einen guten Core i5 statt einen schnelleren Core i7 finden. Einige der Vorteile eines i7 spielen beim Gaming allerdings keine allzu große Rolle, sondern sind eher auf die Bearbeitung von Videos und andere kreative Zwecke ausgelegt. Ein Core i5 ist also durchaus ausreichend. Die neueste Generation der Chips ist schnell, effizient und wird Sie beim Gaming nicht allzu sehr einschränken. In den seltenen Gaming-Laptops mit AMD Core Technologie werden Gamer vor allem Grafiklösungen basierend auf den mittlerweile etwas veralteten Radeon RX 560, RX 570 und RX 580 in Verbindung mit AMD FX oder Ryzen CPUs finden. Abgesehen vom Grafikkartenprozessor sollten die anderen Komponenten leistungsfähiger sein, als Sie es vielleicht erwarten würden.

In Hinsicht auf den Speicherplatz sind die Festplatten-Preise im Vergleich zu den Preisen für SSD-Festplatten gesunken, sodass es nicht allzu schwer sein sollte, hier eine große Kapazität zu finden. 1TB Speicherplatz oder sogar eine kleine zusätzliche SSD sind auch bei günstigen Laptops häufig vorhanden. Der Bildschirm wird wahrscheinlich 1080p (1,920×1,080 Auflösung) haben, da 720p mittlerweile für günstige Systeme vorbehalten sind, die nicht zum Gaming genutzt werden sollen.

Mehr RAM als 8GB werden Sie bei den Laptops dieser Preisklasse wahrscheinlich nicht erhalten. Einige (etwas bessere) 16GB Modelle gibt es in diesem Bereich allerdings.

Was brauchen Sie sonst noch für Ihr Gaming?

Bedenkt man, dass Highend-Modelle häufig nur einen kurzen Akku haben, dann sollte man nicht planen, diese Gaming-Laptops regelmäßig weiter von der nächsten Steckdose zu entfernen. Moderne Ports wie USB-C und Thunderbolt 3 sind mittlerweile sehr vorteilhaft und werden auch in Zukunft nur noch beliebter werden. Suchen Sie allerdings mindestens nach zwei USB 3.0 Anschlüssen, um eine externe Maus und eine Festplatte zum Speichern Ihrer Mediendateien anzuschließen. Wollen Sie außerdem ein VR-Headset mit Ihrem GeForce GTX 1060 (oder einem besseren) Laptop nutzen, dann sollten Sie nach den richtigen Anschlüssen dafür suchen. Sie werden einen gut platzierten Videoausgang und genügend USB-Anschlüsse für das Medusa-artige Kabelknäuel des VR-Headsets benötigen. Weitere Video-Anschlüsse wie HDMI oder ein Mini DisplayPort sind außerdem hilfreich, wenn Sie Spiele auf einem externen Bildschirm spielen wollen. Wirklich notwendig sind diese Anschlüsse aber nur dann, wenn Ihr Laptop-Bildschirm nicht groß genug ist.

Sind Sie zu guter Letzt ein professioneller Gamer, der nach einem Gaming-Laptop sucht, mit dem er wettbewerbsfähig ist, dann bereiten Sie sich darauf vor, für eine Weile am Hungertuch zu nagen. Eine derart hochwertige Leistung kann nämlich– besonders im Laptop-Format – nur mit den absolut besten Komponenten erzielt werden…und das ist nicht billig. Hinzu kommt, dass der zunehmende Trend bei Highend-Geräten ein Laptop-Bildschirm mit hoher Bildwiederholfrequenz ist, der die Darstellung von hohen Bildraten und somit ein noch flüssigeres Gameplay ermöglicht. Beachten Sie allerdings, dass Sie zum vollen Ausschöpfen der Vorteile eines Bildschirms mit hoher Bildwiederholfrequenz für anspruchsvolle Spiele eine leistungsstarke Grafikkarte benötigen. Laptops dieser Art werben häufig mit 120Hz oder 144Hz Bildschirmen. (Ein gewöhnlicher Laptop-Bildschirm schafft normalerweise 60Hz.)

Um Ihre Gaming-Erfahrung abzurunden, können Sie sich außerdem die besten Tastaturen, Mäuse, Bildschirme und Headsets für Gamer ansehen.

Unsere Empfehlung

1, Acer Helios 500

Acer Helios 500

Vorteile:
  • Guter Kühl-Effekt
  • Eine Menge Platz für Upgrades
  • Einfach zu übertakten
  • Mechanische Tastatur
Nachteile:
  • Bildschirm ist etwas dunkler als der Durchschnitt

Der Predator Helios 500 von Acer ist ein High-End Gaming-Laptop, der so ziemlich alles hat, was die meisten auf ihre Einkaufsliste für ihre „Traum-Maschine“ schreiben würden. Er verfügt über den neuen, extravaganten Intel Core i9 Prozessor, eine richtig starke GeForce GTX 1070 GPU (im Gegensatz zur niedriger getakteten Max-Q-Einheit), eine SSD und zusätzlich eine HDD mit einer Kapazität von einem Terabyte, sowie ein 17,3 Zoll großes IPS-Panel mit einer Bildwiederholrate von 144 Hz, womit der Acer Predator Helios 500 mit der wohl aktuellsten Technik vollgestopft ist. Das Display könnte zwar etwas farbiger ausfallen, aber alles in allem ist der Helios eindeutig ein Sieger.

Design und Features

Es gibt keinen Zweifel, dass der Acer Predator Helios 500 ein kompletter Desktop-Ersatz ist. Zwar ist er ein klobiges Biest, aber immerhin ein attraktives Biest. Die Schwarz- und Rottöne des Helios des letzten Jahres sind verschwunden, dieses Modell verfügt über eine dunkelblaue Oberfläche. Das dunkelblaue Obergehäuse aus Plastik verfügt über zwei subtile Streifen um das Predator-Logo in Silber mit einer Umrandung in Aquamarin.

Acer Helios 500

Auf der Rückseite ragen zwei Lüftungsschlitze mit massiven Lüftungsgittern und blauen Lüftern aus dem Gehäuse. Das Gewicht und die Größe scheinen durch das extravagante Kühlsystem zu entstehen, welches zwei Aeroblade 3D Kühl-Ventilatoren, fünf Wärmerohre und vier Auslass-Öffnungen verbaut hat. Der Vorteil von all diesen Ventilatoren und Wärmerohren ist hoffentlich die Fähigkeit, große, sich langsam drehende Ventilatoren zu nutzen, die kaum hörbar sind. Dies ist auch eine Voraussetzung, da der Helios 500 die Sechs-Kern-CPU i9-8959 HK von Intel Core, welcher eine Höchstleistung von 4,8 GHz erreicht, wenn TurboBoost aktiviert ist. Das macht diese CPU zu einer der schnellsten, mobilen Prozessoren überhaupt, allerdings ist dieses Modell auch berühmt-berüchtigt und bekannt dafür, sehr heiß zu laufen. Die CPU funktioniert in Kombination mit einer Nvidia GeForce GTX 1070 Grafikkarte, 16 GB an DDR4 Arbeitsspeicher, einer 512 GB SSD für das Betriebssystem, sowie einer 2 TB SATA-Festplatte für jede Menge an Daten. Sowohl Speicher als auch RAM können sehr einfach erweitert werden, der maximal zulässige Arbeitsspeicher ist die ziemlich großzügig gesetzte Marke von 64 GB.

Gaming, Grafik und VR

Der Helios 500 kommt mit einer übertaktbaren Nvidia GeForce GTX 1070, einer kraftvollen und flüssig laufenden Grafikkarte. Das ist auf jeden Fall genug, um mit dem 1080p-Display umzugehen und wirklich wunderschöne, flüssige Gameplays auszuspucken. Leider bietet der Helios 500 keine optionale GTX 1080. Man muss sich, sofern man dies will, für den Predator 17X des letzten Jahres entscheiden. Dennoch gab es kaum Szenarien und nur wenige Einzelfälle während unserer Tests, wo wir uns durch die 1070 eingeschränkt fühlten. Dies hat man dem erweiterten Thermal-System des Laptops zu verdanken, welches fünf Wärmerohre und ein paar große Ventilatoren beinhaltet. Die einzige Situation, in der man sich vielleicht doch besser für einen Laptop mit einer GTX 1080 entscheiden sollte, ist, wenn man das ganze mit einem 4K-Monitor verknüpft.

Sein Vorteil wurde durch unser 3DMark-Benchmarking demonstriert, wo er 10 Prozent besser abschnitt, als der Razer Blade, welcher die Max-Q-Version derselben GTX 1070 nutzt.

Der Helios 500 strahlt im Bereich des 1080p-Gamings auf, indem er das Beste aus seinen Komponenten herausholt. Mit allen Einstellungen auf den höchsten Möglichkeiten schaffte der Helios 500 ganze 139 FPS (Frames pro Sekunde) in Battlefield I, wobei er großen Nutzen aus dem Display mit der hohen Bildwiederholrate zog. Civilization VI und Deux Ex: Mankind Divided lieferten nicht ganz so gute Ergebnisse, ließen sich aber dennoch mit wunderschöner Grafik sehr gut auf dem Helios 500 spielen.

Gaming mit hohen Auflösung ist auf jeden Fall nicht außer Frage. Wenn man einen 4K-Monitor anschließen möchte, wird man annehmbare Frameraten in Fortnite und Battlefield I zu sehen bekommen – und wirklich, diese Grafiken werden zum Leben erweckt! Mit den höchstmöglichen Einstellungen waren die Spiele so auf rund 30 FPS spielbar. Sogar 60 FPS sind möglich, wenn man kein Problem damit hat, die Detaileinstellungen vom Maximum ein bisschen herunter zu drehen.

Urteil

Der Predator Helios 500 ist ein überwältigender Gaming-Laptop der Mittelklasse, welcher hohe Frameraten liefert, um dem Display mit der hohen Bildwiederholrate gerecht zu werden. Auch, wenn er nicht wirklich das extravaganteste Modell ist und sicherlich auch nicht das mobilste, so bietet der Helios 500 doch eine fantastische Balance aus Wert und Leistung. Es ist der 17 Zoll Gaming-Laptop für Sieger.

Wenn man ein bisschen weniger Geld ausgeben, aber dennoch die Atmosphäre eines Predators verspüren möchte, so bietet Acer auch einen Helios 300 mit 17 Zoll an, welcher eine GTX 1060 verbaut hat und bereits ab 1.500 euros erhältlich ist. Dell bietet ebenso eine 17 Zoll-Version des leistbaren G3 Gaming-Laptops an, welcher denselben Sechskern-Prozessor neben einer GTX 1060 nutzt und ab 1.399 euros erhältlich ist..

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2, Razer Blade 15

Razer Blade 15

Der Razer Blade von 2018 zeigt eine große Revolution der dünnen und leichten Geräte auf, indem er bereits einer der besten Gaming-Laptops ist. Dieses Mal hat Razer das 14 Zoll-Modell für einen, nun ja, einen anderen 14 Zoll Razer Blade eingetauscht.

Der Razer Blade 15 ist der am besten aussehende Gaming-Laptop, den Razer bis dato veröffentlicht hat. Er kommt auch in einer Größe unter 14 Zoll daher, dank einem neuen, dünneren Bildschirmrand. Dies resultiert im schmalsten 15 Zoll-Gaming-Laptop überhaupt, zumindest, wenn man Razer selbst Glauben schenkt. Und wir müssen zugeben, dass wir vom neuen Razer Blade sehr beeindruckt sind.

Abgesehen von einer intensiven Rationalisierung ist das Design von Razer Blade ziemlich gleich wie früher, nur in größer. Natürlich fühlt sich die Tastatur großartig an, da sie über ein schlagkräftiges Feedback und flüssige Bewegungen verfügt, das wir jemals auf einer Kaugummitastatur feststellen konnten.

Der Blade 15 liefert alles, was wir uns von einem Gaming-Laptop wünschen können und das in einem der am besten gestalteten Gehäuse, die wir jemals gesehen haben. Die Bauartqualität ist erstklassig und die Gaming-Performance passt – die Kehrseite ist natürlich der Preis. Der Blade 15 ist ab EUR 1.699,99 aufwärts erhältlich, das aber für eine GTX 1060 Max-Q GPU und einen 60 Hz-Bildschirm. Die Modelle mit GTX 1070 Max-Q, wie der Laptop, den wir getestet haben, sind ab EUR 2.399 aufwärts erhältlich, wobei es auch noch kostspieligere Optionen gibt, wenn man beispielsweise eine größere SSD oder ein 4K-Panel verbaut haben möchte. Der Blade ist wohl der am besten aussehende Gaming-Laptop, den wir jemals getestet haben, allerdings erreichten wir eine nahezu identische Performance mit dem GS65 Stealth von MSI, welcher ein paar hundert Euro günstiger ist.

Razer hat so richtig bewiesen, was das Unternehmen kann, wenn es um das Display des Razer Blade geht. Mit einer matten Beschichtung, die großartig entspiegelt, kann das Panel ruhig nur 1080p liefern, dennoch ist es einfach wunderschön.

Eine Menge davon ist der Bildwiederholrate von 144 Hz zu verdanken, welche Spiele unglaublich flüssig erscheinen lässt, da die Wiederholrate die Framerate der meisten Spiele, die wir auf diesem Gerät laufen ließen, ausstach. Dies erlaubt es dem Razer Blade, potenzielle Mängel der GTX 1060 oder 1070 auszubügeln, indem konsistente Frameraten auf hohen Detail-Einstellungen produziert werden.

Die 100 % sRGB Farbskala hilft dem Display auch, mit einer großen Palette und Reichweite an Farben, gestützt von einer eindrucksvollen Genauigkeit, zu bieten. Die Bildschirm-Kalibrierung des Herstellers, die Razer all diesen Laptops verpasst, reicht ebenso weit.

Razer Blade 15

Es sollte keine Überraschung sein, dass der Razer Blade 2018 ein Biest ist, was sowohl Rechenleistung als auch Grafik-Performance betrifft. Offen gesagt würden wir von einer Maschine, die so viel kostet, auch eine Menge erwarten, genau so, wie wir es auch von seinen Gegenspielern erwarten würden. Auf jeden Fall mussten wir feststellen, dass der Laptop ein paar Mängel hat, was das Temperatur-Management betrifft – trotz der größten Bemühungen von Razer – und eine ziemlich kurze Akkulaufzeit.

Der Blade hat es geschafft, eine Parität in den Testergebnissen der Performancetests mit dem GS65 Stealth zu erreichen, er hat es sogar zusammengebracht, ihn in jedem Grafik-Benchmark-Test um ein paar FPS (Frames pro Sekunde) zu überholen.

Man kann erwarten, mit diesem Laptop in der Lage zu sein, so ziemlich jede Arbeit, beinahe egal, wie hoch die Auslastung der Rechenleistung ist, zu erledigen, mit Ausnahme von Gaming auf den höchsten Grafik- und Detaileinstellungen (Ultra). Mit einer Menge Arbeitsspeicher und dem neuesten Coffee Lake-Prozessor von Intel sollte man in der Lage sein, alles, vom Rendern eines 4K-Videos bis hin zu ein paar gespielten Runden Overwatch ohne große Probleme erledigen zu können.

Auf jeden Fall finden wir, dass der Laptop, trotz all der (wirklich eindrucksvollen) Bemühungen von Razer, den dünneren und leichteren Gaming-Laptop besser zu kühlen, doch auf einer Seite des Unterteils, gleich neben dem Drehgelenk unerträglich heiß wird und das schon nach nur wenigen Minuten Gameplay. Leider scheint es so, dass es auch das neue Vapor Chamber Kühlsystem von Razer nicht mit der Kombination von zusätzlicher Rechenleistung und Grafik-Performance aufnehmen kann – deshalb wird natürlich auch mehr Hitze generiert, die weniger Raum zum Entweichen hat.

Urteil

Der Razer Blade ist ein Laptop für harte Arbeit und extremes Gaming. Für das Arbeiten gleicht sich der Laptop optisch an die schlanken Laptops wie dem MacBook Pro oder dem Surface Book 2 an. Was das Gaming betrifft, so ist er mindestens genauso fähig wie ein herkömmlicher Gaming-Laptop. Man wird beim Surface Book 2 eine längere Akkulaufzeit und beim Alienware 17 eine höhere FPS-Rate feststellen, wenn man aber das Beste aus beiden Welten haben möchte, so ist dies die richtige Wahl.

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3, HP Omen 15

HP Omen 15

Vorteile:
  • Extrem schnelle Performance
  • Stilvoll und überaus modernes Design
  • Eine Menge an Funktionen und Features, darunter G-Sync und ein 144 Hz-Display
Nachteile:
  • Enttäuschende Akkulaufzeit
  • Ventilatoren verfügen über eine lästig hohe Lautstärke

Der HP Omen 15 ist ein Gaming-Laptop der Mittelklasse, welcher eine Menge Power für den Preis liefert. Im Gegensatz zu den meisten Gaming-Laptops unter 1500 Euros, ist es schwierig, festzustellen, an welchen Ecken HP eingespart hat, um ein so leistbares, mobiles Kraftwerk anbieten zu können.

Durch die Nvidia GTX 1060 Grafikkarte und einen Intel Core i7-8750 H der 8. Generation kann dieser Laptop mit Geräten mithalten, die mindestens die Hälfte mehr kosten. Mit einem wunderschönen Full HD-Display mit einer Bildwiederholrate von 144 Hz scheint der HP Omen optisch wohl einer der besten Gaming-Laptops dieser Preisklasse zu sein.

HP Omen 15

HP hat an Styling und Design auch kein bisschen gespart. Der HP Omen 15 quillt vor Klasse über und hat auch kein Problem damit, die Reinheit seiner Gaming-Ahnentafel herzuzeigen. Mit dem anpassbaren, hintergrundbeleuchteten Chroma-Keyboard sieht dieser auffallende Laptop genau so Premium aus, wie alles, was Einiges mehr kostet und fühlt sich auch so an.

Es gibt einige andere Konfigurationen, die noch angeboten werden, darunter auch eine Option mit einer GTX 1070 Grafikkarte. Das Modell mit der GTX 1060 GPU verfügt jedoch eindeutig über das beste Preis-Leistungsverhältnis.

Der HP Omen 15 ist einer der wenigen Gaming-Laptops, die über einen ultra dünnen Rand verfügen. Dies leistet einen massiven Beitrag zum Gesamtlook, wobei versichert wird, dass er durch Standards am aktuellsten Stand immer sehr modern aussieht. Ich würde das Styling und das Design des HP Omen 15 ehrlich gesagt mit dem Razer Blade 15 gleich setzen, als einer der am besten aussehenden Gaming-Laptops, die ich bisher jemals gesehen habe.

Auf der Rückseite des Laptops findet man kräftige Auslass-Öffnungen des Ventilatorsystems. Diese helfen dabei, das Risiko der Überhitzung zu verringern, fügen dafür jedoch einen etwas klobigen Look zum Laptop hinzu. Mit einem Gewicht von 2,52 Kilogramm ist der HP Omen 15 kaum als Leichtgewicht zu bezeichnen, doch ist er immer noch dünner als die meisten Gaming-Laptops von rivalisierenden Unternehmen auf derselben Preisklasse.

Es gibt eine Menge an Ports und Anschlüssen, die der HP Omen 15 zu bieten hat. Er liefert Platz für drei USBs, sodass man alle notwendigen Peripherie-Geräte für das Gaming anschließen kann. Zudem stehen separate Mikrofon- und Kopfhörer-Anschlüsse zur Verfügung, nur für den Fall, dass man ein hochqualitatives Profi-Mikrofon anstelle des im Headset integrierten verwenden möchte. Des Weiteren steht ein USB-C-Anschluss für Power-Ups und eine Ethernet-Buchse zur Verfügung, sodass man den Laptop direkt mit dem eigenen Router verbinden kann, um so qualvolle Lags zu vermeiden.

Eines der gängigsten Gebiete, wo Qualität geopfert und etwas eingespart wurde, um die Kosten von Gaming-Laptops etwas eindämmen zu können, ist das Display.

Der HP Omen 15 hat es indessen irgendwie geschafft, einen leistbaren Preis zu bieten, ohne dabei das Display vereinfachen zu müssen. Eine Menge an Gaming-Laptops derselben Preisklasse leiden an Bildschirmen mit grauenvollen Bildbetrachtungswinkeln. Der HP Omen 15 ist eine bemerkenswerte Ausnahme.

HP Omen 15

Die Abdeckung der sRGB-Farbskala erreicht 90,8 %, was bedeutet, dass der HP Omen 15 eine fantastische Farbgenauigkeit und -treue bietet, was für digitale Designer und Künstler sehr wichtig ist. Die Ergebnisse von Adobe RGB und DCI P3 sind mit respektive 63,9 % und 66,6 % nicht ganz so großartig, aber dieser Laptop zielt auch nicht wirklich auf Fotografen oder jemanden, der mit physischen Medien arbeitet, ab, daher ist dies nicht wirklich ein großes Problem. Spiele sehen großartig aus, was wohl das Wichtigste ist, was man hierbei wissen sollte.

Der HP Omen 15 brüstet sich auch mit einer Bildwiederholrate von 144 Hz. Nur wenige andere Laptops können dies bei so einem niedrigen Kostenpunkt ebenso bieten. Dieses Feature erlaubt es, eine flüssigere On-Screen-Performance zu erleben, was besonders für First Person Shooter sehr hilfreich ist. Leider wird man nicht alles aus dieser super hohen Bildwiederholrate ziehen können, da dieser Laptop nur eine Performance der Mittelklasse bieten kann.

Die G-Sync-Technologie von Nvidia wird hier auch mitgeliefert, was die Bildwiederholrate des Bildschirms mit der Framerate des Spiels synchronisiert, um so Screen Tearing oder verzerrte Bilder bzw. Videos zu verhindern. Es handelt sich hierbei um ein wirklich hilfreiches Feature, welches bei Laptops dieser Preisklasse nur sehr selten vorzufinden ist.

Bevor ich ein Spiel überhaupt starten konnte, war ich bereits in der Lage zu sagen, dass der HP Omen 15 ein sehr schnelles Gerät ist. Mit Leichtigkeit hat er sich durch Web-Browsing-Aufgaben gearbeitet und das mit einem halsbrecherischen Tempo. Zudem gab es nie Probleme, auch nicht, als ich dutzende, gleichzeitig aktive Tabs offen hatte.

Diese professionelle, hohe Geschwindigkeit haben wir dem Intel Core i7-8750 H Prozessor zu verdanken. Eine CPU der i7-Reihe in einen Gaming-Laptop dieser Preisklasse gepackt zu bekommen, ist sehr eindrucksvoll, damit beansprucht der HP Omen 15 ähnliche wenn nicht gleiche Geschwindigkeiten wie andere Laptops, die um einiges kostspieliger sind.

Natürlich hat eine so kräftige CPU kaum Vorteile, was das Gaming betrifft, wenn man nicht über eine entsprechende Grafikkarte verfügt, die den Prozessor unterstützt. Das Modell, welches wir empfehlen, verfügt über eine Nvidia GeForce GTX 1060 GPU. Mit dieser kann man nahezu jedes Spiel in Full HD spielen, während die Grafikeinstellungen alle am Maximum sind, darunter natürlich auch das optische Mordsding Shadow of the Tomb Raider. Hoch intensive Titel wie Ghost Recon Wildlands könnten mit dem HP Omen 15 nur 34 FPS zusammenbringen, was nicht wirklich ideal ist, aber es ist für dieses portable Gerät noch immer ein Wunder, dass es all dies überhaupt zum Laufen bringen kann. Man kann auch für zusätzliche 200 euros ein Upgrade auf die GTX 1070 erwerben, wenn man es ernst meint.

Der HP Omen 15 verfügt außerdem über unglaubliche Lese- und Schreibgeschwindigkeiten bei respektive 3.140,7 MB/s und 1.386,5 MB/s. Das bedeutet, dass es für den HP Omen 15 Daten ein Kinderspiel ist, Daten zu speichern und zu laden.

Urteil

Für den Preis ist der HP Omen 15 einer der allerbesten Gaming-Laptops, die man nur käuflich erwerben kann. Eine ausgezeichnete Performance, ein massives Display und eine lange Liste an großartigen Features und Funktionen machen diesen Laptop zum Komplettpaket für Gaming in HD.

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4, Acer Nitro 5

Acer Nitro 5

Vorteile:
  • Ventilatoren sind vom Nutzer kontrollierbar
  • Gute Akkulaufzeiten
  • Annehmbare Gaming-Performance für den Preis
Nachteile:
  • Bildschirm nicht sonderlich beeindruckend
  • Arbeitsspeicher nur Single-Channel

Der Acer Nitro 5 ist ein Gaming-Laptop, der für einen Preis von rund 1.000 euros eine ordentliche Grafikkarte der Mittelklasse, schnelle Gesamtperformance und eine Menge an Ports und Anschlüssen zu bieten hat. Abgesehen vom größten Nachteil – einem enttäuschenden Display – bietet die mit der Nvidia GeForce GTX 1050 Ti ausgestattete Maschine einen guten Wert für Casual Gamer.

Display

Acer hat ein 1080p-IPS-Panel in den Nitro 5 verbaut, was für den Preis sehr gut ist, allerdings gibt es in diesem Budget keinen Platz für Extras – man sollte weder eine hohe Bildwiederholrate noch Nvidia G-Sync mit an Bord erwarten.

Das größte Problem, die Farbe betreffend, ist die Abdeckung der sRGB-Farbskala von nur 69 %. Das ist, besonders für ein IPS-Panel, ein sehr schlechtes Ergebnis, eine genauere Untersuchung lässt feststellen, dass der Acer-Bildschirm nur blaue Farbtöne voll reproduzieren kann. Das Display des HP Omen 15 hat indessen eine Abdeckung von 90 % erreicht und das bei weitaus besserem Kontrast.

Das Kontrastverhältnis versichert, dass dieses Display mit neuartigen Spielen umgehen kann, auch, wenn es nicht wirklich die beste Wahl ist, wenn man warme, genaue Farben zu schätzen weiß – und es ist definitiv nicht gut genug für eine sensible Arbeit im Farbbereich. Wenn dies wichtig ist, so ist der HP Omen 15 die etwas bessere Wahl.

Acer Nitro 5

Performance

Der Acer Nitro 5 hat eine ausgezeichnete Arbeit geleistet, als es darum ging, sich meinen rigorosen Angewohnheiten bezüglich des Browsings anzupassen. Ich konnte ein Dutzend Tabs in Google Chrome plus ein Microsoft Word Dokument laden, ohne irgendwelche Verlangsamungen oder Einschränkungen feststellen zu müssen. Von diesen Webseiten hat eine ein 1080p YouTube-Video abgespielt, während das andere einen Stream von Battlefield V (Alpha) auf Twitch in derselben Auflösung am Laufen hatte.

Wie auch schon in seinem Vorgänger hat der Acer Nitro 5 eine Nvidia GeForce GTX 1050 Ti GPU mit 3 GB an VRAM verbaut. Es ist eine sehr gute Leistung, die man für diesen Preis bekommt, man kann sogar einige der auf der Grafikseite eher intensiveren Spiele spielen, wenn man sie auf niedrigeren Einstellungen hält.

Der Nitro 5 erreichte eine durchschnittliche Framerate von 51 FPS (Frames pro Sekunde), als wir Rise of the Tomb Raider auf niedrigen Einstellungen und einer Auflösung von 1080p testeten. Das versichert noch eine gewissen Polsterung über unseres Grenzwertes für Spielbarkeit, die 30 FPS. Die 1050 Ti hatte auch kein Problem damit, das weniger nach Power suchende Rennspiel DiRT 3 zu spielen. Wir erreichten 90 FPS, was auf jeden Fall genug ist, um einiges an ruckelfreiem Drifting genießen zu können.

Allerdings kann die Mittelklasse-Grafikkarte des Nitro 5 nicht mithalten, wenn man ansprechende Titel auf hohen Auflösungen spielt. Die Frameraten sind auf einen unspielbaren Wert von 21,33 FPS gefallen, als wir Metro: Last Light auf einer 1080p-Auflösung starteten. Auf demselben Detaillevel konnten wir Hitman immerhin mit 42 FPS spielen, was zwar unter dem Budget-Gaming-Durchschnitt von 55 FPS liegt, aber immerhin noch spielbar ist.

Alles in allem ist die Gaming-Performance des Nitro 5 ein Erlebnis mit gemischten Gefühlen. Man wird auf jeden Fall kaum etwas Besseres für diesen Preis finden.

Fazit

Kaum der Traum-Gaming-Laptop, hat der Acer Nitro 5 nicht genügend Feuerkraft, um mit den ansprechendsten Spielen der großen Namen des Marktes umgehen zu können und da es sich um einen Budget-Laptop handelt, ist er auch nicht ganz so stabil und massiv gebaut, wie man es vielleicht gerne hätte.

Aber lassen wir uns hier fair bleiben: In den meisten Fällen bekommt man, wofür man bezahlt. Mit einem Preisschild von 1.000 Euros darf man nicht nach viel fragen oder viel erwarten, besonders, was die Komponenten des Geräts betrifft. Eine Nvidia GeForce GTX 1080 allein kann den Kauf um einige hundert Euro zurückwerfen. Der Nitro 5 versucht es zumindest, mit einem Dual-Ventilator-Kühlsystem, welches man kontrollieren kann, einer Tastatur, die sowohl komfortabel als auch verlässlich ist, einem hochauflösenden Display und einer Akkulaufzeit, die zumindest länger ist, als man es erwarten kann.

Wenn man ein Hardcore-Gamer mit Hardcore-Ansprüchen ist, so sollte man sich anderswo umsehen, wenn man aber auf Budget spielt – oder gerade erst mit dem PC-Gaming anfängt – und wenn man bereit ist, einige Kompromisse einzugehen, dann ist der Acer Nitro 5 auf jeden Fall eine Option, über die man sich Gedanken machen sollte.

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Verschiedene Marken und verschiedene Modelle von Gaming-Notebooks: Was ist der Unterschied?

Acer Gaming-Laptops

Acer Gaming-Laptops

Acer bietet schon seit einiger Zeit speziell optimierte Computer fürs Gaming an. Mit den Jahren hat der Hersteller seine Produkte weiter diversifiziert und zahlreiche Referenz-PCs entwickelt.

Predator Triton

  • Sehr dünn
  • GeForce 1080 Max-Q
  • 120 Hz G-Sync Bildschirm

Der Predator Triton 700 (PT715-51) ist ein ultra-leichter Computer, der mit einer Max-Q Grafikkarte, einem G-Sync kompatiblen Bildschirm und weiteren hochwertigen Komponenten (Core i7-7700HQ, 512 GB oder 1 TB SSD, etc.) ausgestattet ist. Ein Test von LaptopMag betont seine gute Performance, den hellen Bildschirm und die leistungsstarken Lautsprecher.

Predator Helios

  • 144 Hz G-sync/Freesync Bildschirm mit bis zu 4K (Helios 500)
  • Intel Prozessor / Grafikkarte / Nvidia oder AMD / AMD (Helios 500)
  • Nvidia GeForce 1050 Ti / 1060 (Helios 300)
  • RGB Tastatur (Helios 500)

Predator HeliosDer Predator Helios 500 (PH517-51) zeichnet sich durch einen 17,3” Full HD oder 4K Bildschirm mit G-Sync oder Freesync Kompatibilität und 144 Hz aus. Darüber hinaus verfügt er über zwei Grafikkartenvarianten: Intel Core / Nvidia GeForce GTX 1070 oder AMD Ryzen / AMD Vega (noch nicht frei erhältlich, aber es wurden bereits erste Tests durchgeführt). Beim Intel Prozessor des PCs handelt es sich entweder um einen Core i7-8750H (6 Cores mit 2.2 GHz) oder einen i7-8950HK (6 Cores mit 2.9 GHz). Ein vor kurzem durch die Webseite Laptopmag durchgeführter Test ist sehr aufschlussreich: Im Testbericht werden vor allem die Lautsprecher des PCs für ihre exzellente Qualität gelobt und es wird die Fähigkeit des Computers betont, beim Gaming eine relativ niedrige Temperatur beizubehalten.

Der Predator Helios 300 (PH315/PH317) ist nicht ganz so gut ausgestattet, verfügt aber über einen 15,6″ oder 17,3″ Bildschirm, eine GTX 1060 oder 1050 Ti Grafikkarte sowie eine Kombination aus Festplatte und SSD und bietet die Wahl aus zahlreichen Core i5/i7 Prozessoren.

PredatorPredator

  • Mechanische Tastatur (21X)
  • G-Sync Bildschirm für bis zu 4K
  • Nvidia GeForce GTX SLI und SSD Raid (21X)

Predator 17X GX-792 Laptops sind sehr leistungsstark und kommen mit den neuesten Verbesserungen zum Gamen, wie zwei GeForce GTX 1080 Grafikkarten.

Die Predator 17 (G9-793) und 15 (G9-593) sind mit einem Intel Core i5 oder i7 Prozessor und einer GeForce GTX 1060 oder 1070 Grafikkarte etwas bescheidener ausgestattet.

NitroNitro

  • Tastatur mit roter Hintergrundbeleuchtung
  • Nvidia GeForce 1050 / 1050 Ti / AMD Radeon RX 560X
  • Intel Core i5/i7 oder AMD Ryzen 5/7 Prozessor

Die Computer der Nitro V, VX, und Nitro Produktreihe zeichnen sich durch ihre Vielzahl an Komponenten aus. Einsteigermodelle enthalten eine GeForce GTX 1050/Gtx 1060 Grafikkarte. Der Nitro 5 Spin sticht durch seinen Touchscreen und die Möglichkeit, den Bildschirm um 360 Grad zu drehen, aus dem Angebot heraus (siehe Laptopmags Test).

Asus Gaming-Laptops

Asus Gaming-Laptops

Asus Republic of Gamers Produktlinie ist so beliebt, dass sie wohl keine weitere Vorstellung erfordert. Asus Laptops lassen sich in drei Hauptkategorien unterteilen: “konventionelle” ROG (G Modelle), ROG Strix (GL Modelle) und ROG Zephyrus (GX/GM Modelle).

ROGROG

  • 120/144 Hz G-sync Bildschirm
  • Bis zu Intel Core i9-8950HK Prozessor
  • Bis zu 3 SSDs in Raid Konfiguration
  • RGB-Tastatur

Ebenso wie G701VI und G752VS, die im letzten Jahr von LaptopMag getestet wurden, tendieren ROG Gaming-Laptops dazu, ziemlich massiv, leistungsstark und kostspielig zu sein. Natürlich bieten Ihnen die Computer gleichzeitig eine sehr gute Performance und einen hochwertigen Bildschirm an. Ihr allgemeines Manko ist allerdings die schlechte Qualität der Lautsprecher…

ROG StrixROG Strix

  • Kompaktes Design
  • RGB-Tastatur
  • Bildschirm mit bis zu 144 Hz

Bei ROG Strix Computern handelt es sich um die schlanksten und leichtesten Gaming-Laptops von Asus. Der ROG Strix Hero II (GL504GM) hat dank seinem ausgezeichneten Bildschirm (der mit 144 Hz arbeitet) und den hocheffektiven Lautsprechern eine besonders gute Rezension von LaptopMag erhalten.

ROG Zephyrus

  • Kompaktes Design
  • 120/144 Hz G-sync Bildschirm
  • Nvidia GeForce GTX 1080 Max-Q (Zephyrus M)
  • RGB-Tastatur

ROG Zephyrus Laptop vereinen eine starke Performance mit einer guten Portabilität (schließlich wiegt die Chassis trotz 15.6″ Bildschirm nur 2,2kg). Der integrierte Bildschirm ist G-sync kompatibel und wird mit einer Frequenz von 120 oder 144 Hz betrieben. Die hochwertigen Komponenten des Zephyrus (6-Core Intel Prozessor, Max-Q Grafikkarte, etc.) sind für jegliche Art der Nutzung geeignet, sodass selbst die leistungshungrigsten Games gespielt werden können.

TUF Gaming FXTUF Gaming FX

  • Bildschirm mit bis zu 120 Hz
  • Hybrid-Festplatte oder Festplatte + SSD
  • Nvidia GeForce GTX 1050/1050 Ti
  • Tastatur mit roter Hintergrundbeleuchtung

Die TUF Gaming FX Laptop für Einsteiger (die vor kurzem die alte FX Produktreihe ersetzt haben) sind in vier verschiedenen Konfigurationen erhältlich, von denen sich jede durch ein klassisch einfaches Gehäuse und einen Bildschirm mit bis zu 120 Hz auszeichnet. Der Test von Laptopmag bestätigt die guten Performance-Charakteristiken sowie die hohe Qualität der Lautsprecher, die einen starken, HD-Sound liefern. Es wird allerdings auch die Enttäuschung über den Bildschirm (ein 60 Hz Modell) und die Performance der SSHD erwähnt.

Dell Inspiron 15 7000 Gaming / G3 / G5Dell Inspiron 15 7000 Gaming / G3 / G5

  • Nvidia GeForce GTX 1050 / 1050 Ti / 1060 Max-Q
  • 4K Bildschirm (G5)

Dell bietet etwas mehr Produktlinien (mehr oder weniger) für Einsteiger an: Inspiron 15 7000 Gaming (mit einer GeForce GTX1050 Grafikkarte) und die neueren G3 (17″) und G5 (15″) mit einer GeForce GTX 1050, 1050 Ti oder 1060 Max-Q Grafikkarte. Ein high-end G5 Modell ist mit einem 4K Bildschirm ausgestattet. LaptopMags Test betont das gute Design, die gute Audio-Qualität, die gute Upgradebarkeit und die gute allgemeine Performance des Computers. Die schlechte Performance des Bildschirmrahmens ist allerdings ein Punkt, der im Test bemängelt wurde.

Alienware 15/17Alienware 13

  • 13.3″ OLED QHD Bildschirm (Wahlweise)
  • Nvidia GeForce GTX 1050 Ti / 1060
  • RGB-Tastatur

Allgemein sind die Laptop von Alienware für ihr hochwertiges Design und ihre gute Hardware bekannt. Der Alienware 13 besticht vor allem mit seinem OLED QHD (2 560 x 1 440 Pixel) Bildschirm, der Benutzern eine unübertroffene Bildschirmqualität bietet und von einer GeForce GTX 1050 Ti oder einer GTX 1060 Grafikkarte angetrieben wird.

Alienware 15/17Alienware 15/17

  • Nvidia GeForce GTX 1070 / 1080
  • 4K / 60 Hz oder QHD / 120 Hz G-sync Bildschirm
  • RGB-Tastatur

Der Alienware 15 (15,6 Zoll) und Alienware 17 (17,3 Zoll) enthält besonders leistungsstarke Hardware: Eine GeForce GTX 1060, 1070 oder 1080 Grafikkarte und einen Full HD oder 4K Bildschirm mit 60 oder 120 Hz, der G-Sync kompatibel ist. Der Alienware 17 kann außerdem so konfiguriert werden, dass ein QHD Bildschirm genutzt werden kann.

Gigabyte Gaming-Laptops

Gigabyte Gaming-Laptops

Alle Testergebnisse, die im Internet zu Gigabytes Produkten zu finden sind, betonen die Qualität und Effizienz des taiwanesischen Gaming-Laptop-Herstellers.

Die Aero Serie

  • Kompaktes Design, besonders dünner Rahmen
  • Full HD 144 Hz oder QHD oder 4K Bildschirm
  • Nvidia GeForce GTX 1070 Max-Q
  • Ab Werk kalibrierte Bildschirmfarben (X-Rite Pantone)
  • RGB-Tastatur

Der Aero 15X wiegt knapp über 2kg und enthält eine GeForce GTX 1070 Max-Q Grafikkarte. Die Tastatur ist mit RGB-Hintergrundbeleuchtung und einem Anti-Ghosting-System ausgestattet. Der Aero 15X beinhaltet außerdem zwei interne M.2 NVMe Schnittstellen und natürlich darf man auch nicht vergessen zu erwähnen, dass er mit einem 15,6 Zoll Full HD Bildschirm mit bis zu 144 Hz ausgestattet ist (der ab Werk kalibriert wird).

Gigabyte Gaming-LaptopsDie Aorus Serie

  • Bis zu 144 Hz G-sync Full HD oder G-sync 4K Bildschirm
  • RGB-Tastatur

Aorus Gaming-Laptops sind noch lange nicht veraltet; Ein Test von Tom’s Hardware UK , der sich mit dem high-end Aorus X7 DT v7 beschäftigt hat, schließt mit dem Ergebnis ab, dass es sich um einen exzellenten laptop mit dezentem Design handelt. Der Laptop wurde außerdem für seinen QHD G-Sync kompatiblen Bildschirm mit 120 Hz; seine gute Batterielaufzeit; die hervorragende Verarbeitungsqualität und das langlebige Aluminium-Gehäuse gepriesen.

Die Sabre Serie

  • RGB-Tastatur
  • QHD 120 Hz Bildschirm

Gigabyte Gaming-LaptopsAndere Tests haben gezeigt, dass es sich auch bei den Produkten von Gigabytes Sabre Serie um ausgezeichnete Computer handelt – und das trotz der Komponenten, die eher auf Einsteiger ausgelegt sind (GeForce GTX 1050, 1050 Ti oder 1060).

Der Hersteller bietet darüber hinaus noch Gaming-Laptops der P-Serie an, die genauso gut wie seine restlichen Angebote sind. Im Test von LaptopMag wurde die exzellente Qualität des QHD-Bildschirms (mit 120 Hz) betont, der auch in allen P-Serie Notebooks verwendet wird.

HP Gaming-Laptops

HP Gaming-LaptopsPavilion Power

  • Tastatur mit grüner Hintergrundbeleuchtung
  • Nvidia GeForce GTX 1050 / 1050 Ti

HP bietet zwei Produktlinien von Gaming-Laptops an: Pavilion Power (mit einem einfachen Design, ähnlich der restlichen Pavilion Computer) und Omen, die ästhetisch eher vergleichbaren Gaming-Computern auf dem Markt entspricht, ohne dabei allzu extravagant zu wirken.

Die Tests von LaptopMag kamen zu dem Ergebnis, dass HP einige Zugeständnisse machen musste, um den Preis des Pavilion Power 15T erschwinglich zu halten. Leider führte dies zu einer unzureichenden Bildschirmqualität, einem schwachen Audio-System und einer enttäuschenden Performance der SSD.

HP Gaming-LaptopsOmen

  • HP Bang & Olufsen
  • Bis zu 120 Hz G-sync Bildschirm
  • Tastatur mit roter Hintergrundbeleuchtung

Der HP Omen 17 und Omen 15 haben sich als sehr viel überzeugender erwiesen: Die Computer sind mit einem guten Bildschirm und einem effizienten Bang & Olufsen Audio-System ausgestattet. Sie zeichnen sich außerdem durch ihre gute Performance und ein ansprechendes Design aus.

Lenovo Gaming-Laptops

IdeaPad Legion Y

  • Tastatur mit roter Hintergrundbeleuchtung (Y520/Y720) oder RGB (Y920)
  • Mechanische Tastatur (Y920)
  • G-sync Bildschirm (Y920)

Dieser chinesische Hersteller bietet nur eine auf Gamer ausgelegte Produktlinie an: Ideapad Legion Y. Der Computer ist entweder mit einem 15,6″ oder 17,3″Bildschirm (Legion Y520 und Y720) erhältlich. Der Legion Y steht in direktem Wettbewerb zum HP Omen und enthält eine Reihe verschiedener Hardware-Komponenten (Einsteigermodelle sind mit einer GeForce GTX 1050 Grafikkarte ausgestattet). Laptopmag hat jedoch einen negativen Aspekt des Computers ans Tageslicht gebracht, der vor allem die Qualität des Bildschirms und die schlechte Performance der SSD betrifft.

Lenovo Gaming-Laptops

Der Ideapad Legion Y920 spielt in einer völlig anderen Liga: Der High-End-Computer ist mit einer mechanischen Tastatur, einem hochwertigen JBL Audio-System und einem leistungsstarken, G-Sync kompatiblen 17,3″ Full HD Bildschirm ausgestattet. Der einzige Nachteil des Gaming-Computers sind die große Größe und die schlechte Batterieleistung, wobei es sich bei Gaming-Laptops allerdings um häufige Beschwerden handelt.

Die nächste Generation der Legion Produkte, die bereits angekündigt wurde, könnte vielleicht mit einem 144 Hz Bildschirm, einer RGB Tastatur und zwei Nvidia GeForce GTX 1050, 1050 Ti oder sogar 1060 Grafikkarten aufwarten.

MSI Gaming-Laptops

MSI Gaming-Laptops

Der Vorteil dieses taiwanesischen Herstellers ist, dass er ausschließlich Gaming-Laptops anfertigt. MSI hat allerdings bereits so viele Modelle auf den Markt gebracht, dass es schwer sein kann, den Überblick zu behalten

Die GT Serie

  • 17,3” 120 Hz Bildschirm
  • SSD in einer Raid Konfiguration
  • Mechanische RBG-Tastatur
  • Bis zu GeForce GTX 1080 SLI

Die Computer der GT Serie sind sehr High-End, damit aber auch sehr kostspielig, groß und schwer. Einige Computer der Serie heben sich durch ihre mechanische Tastatur und den hochwertigen Bildschirm (z.B. 120 Hz G-Sync kompatibel– siehe LaptopMags Test des GT75 Titan) von der Konkurrenz ab. Der MSI GT83 Titan ist mit einem riesigen 18,4 Zoll Bildschirm sowie zwei über SLI verbundene GeForce GTX 1080 Grafikkarten ausgestattet.

MSI Gaming-LaptopsDie GS Serie

  • Nvidia GeForce GTX 1070 Max-Q
  • Kompaktes Design
  • Bis zu 120 / 144 Hz Bildschirm
  • RGB-Tastatur

MSI GS Laptop zeichnen sich zum Großteil durch ihr kompaktes Design (die 15,6″ Version wiegt lediglich 1,8kg) aus. Sie sind außerdem mit einer ausgezeichneten Hardware-Konfiguration ausgestattet – ein Modell hat auf der Laptopmag Webseite (GS65 Stealth Thin) sogar eine Bewertung von 4,5/5 erzielt.

MSI Gaming-LaptopsDie GE Serie

  • Bildschirm mit bis zu 120 Hz
  • RGB-Tastatur

Bei den GE Computern handelt es sich um Mittelklasse-Gaming-Laptops, die etwas weniger leistungsstark als die GS Modelle sind (siehe den Test des GE63 Raider RGB).

Die Computer der GL, GP und GV Serie repräsentieren die Einsteigermodelle dieses Herstellers. Tests des MSI GL62M 7REX und MSI GV62 8RE haben ergeben, dass die Hauptschwachstelle der Modelle die schlechte Bildschirmqualität ist (die zum Großteil auf die schlechte Helligkeit zurückgeführt werden kann).

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