4k Monitor Test: Bester 4k monitor 2018 (Gaming, Bildbearbeitung, 27/32/24 Zoll, HDR)

4K-Monitore sind großartig für jeden, der mehr Platz auf seinem Desktop benötigt oder genauere und höher auflösende Ansichten in seinen Apps, Bildern, Videos oder Spielen sucht. Werden Videos oder Bilder in einer 4K-Auflösung bearbeitet, so ist es notwendig, über einen 4K-Monitor zu verfügen, damit die Dateien in ihrer ursprünglichen Auflösung angezeigt und bearbeitet werden können. Sollte es notwendig sein, eine große Menge an Informationen auf einmal anzeigen zu lassen, so ist der zusätzliche Desktop-Platz sehr hilfreich. 4K-Monitore benötigen jedoch neuere, starke Rechner und Grafikkarten, um auch bei hohen Bildwiederholraten ohne Probleme funktionieren zu können. Wenn die meiste Zeit im Internet gesurft wird, 4K-auflösende Spiele nicht von Interesse sind, keine hochauflösenden Medien bearbeitet werden oder in den nächsten Jahren kein Computerupgrade geplant ist, so ist es die beste Lösung, bei einer günstigeren Variante mit einer niedrigeren Auflösung zu bleiben.

„4K“ deutet auf die (ungefähre) Anzahl an horizontalen Pixel des Bildschirms hin, die genaue Anzahl für 4K UHD liegt bei 3.840 zu 2.160 Pixel. Die Pixelanzahl bei einer 4K-Auflösung ist vier Mal so hoch wie die eines 1080p-Displays (8,29 Millionen gegenüber 2,07 Millionen) und 2,25 Mal so viele, wie sie ein 27 Zoll-Monitor bietet (3,68 Millionen Pixel). Diese große Anzahl an zusätzlichen Pixel erlauben eine viel detailliertere Bildansicht, eine nützliche Erweiterung des Desktop-Platzes und die Möglichkeit, 4K-Videos und 4K-Filme ohne Detailverlust zu sehen.

Das Streamen und Anzeigen von 4K-Videos benötigt mehr Rechenleistung und eine größere Bandbreite als Medieninhalte geringerer Auflösung, allerdings kann dies, abhängig von Verschlüsselungen und anderen Faktoren, variieren. Netflix auf 4K zu auf einem PC zu streamen, etwa, hat mächtige Anforderungen, wozu beispielsweise ein Intel Core-Prozessor der siebten Generation oder bestimmte Nvidia-Grafikkarten der Serie GTX 10, der Microsoft Edge-Browser und eine Netzwerkverbindung mit einer Geschwindigkeit von mindestens 25 Mbps zählen. Die Bearbeitung eines GoPro-Videos unterliegt signifikant weniger Anforderungen und technischen Anstrengungen. Die Voraussetzungen können weitgehend variieren, deshalb sollte das Hardware-Leistungsvermögen und die Software-Systemvoraussetzungen vor dem Kauf überprüft werden, um sicherzugehen, dass der Computer die technischen Anforderungen der gewünschten Darstellungen bewältigen kann.

Rechner, die bereits älter als zwei oder drei Jahre sind, sind häufig nicht in der Lage, einen 4K-Bildschirm mit 60 Hz über ein einzelnes Kabel mit Strom zu versorgen, da sie auf DisplayPort 1.2- und HDMI 2.0-Standards ausgelegt sind. Ältere Versionen dieser Anschlüsse erreichen ihre Höchstleistung meist bei 30 Hz unter 4K, was zu verzögerten oder blockierten Mausbewegungen führen kann. Apple hält eine Liste der Mac-Modelle, die externe 4K- und 5K-Bildschirme unterstützen, bereit. PC-Eigentümer werden eine Intel-CPU der fünften Generation oder einen AMD A10-7850K-Prozessor (oder neuer) und, bei einer integrierten Grafikeinheit, einen DisplayPort 1.2-Anschluss oder eine Nvidia-Grafikkarte der 600er Serie oder eine AMD Radeon HD-Grafikkarte der 600er Serie mit einem DisplayPort 1.2- oder HDMI 2.0-Anschluss benötigen.

Um in einer 4K Auflösung mit hochwertigen Einstellungen spielen zu können, benötigen Spieler eine (oder zwei) leistungsstarke Grafikkarte. Solche Grafikkarten kosten derzeit etwa 500 bis 800 US-Dollar. Leider haben Mac Nutzer immer noch kein Glück, denn selbst die neuesten Mac GPUs sind in der Regel nicht leistungsstark genug, um 4K Spiele zu spielen.

Da 4K Monitore spezielle Hardware Anforderungen benötigen, waren diese noch bis vor kurzem für die meisten Menschen keine gute Wahl. Wenn Sie jedoch einen High End Monitor mit präzisem Farbbild und vielen Adapteranschlüssen suchen, dann wird 4K immer mehr zur Standardoption. Entwicklungen in der Übertragung von Bild- und Tonsignalen unterstützen nun 4K Monitoren über ein einziges Kabel mit 60 Hz. Täglich verbessern Entwickler von Betriebssystemen und Apps ihre Programme, welche auf hochauflösenden Displays skaliert werden können. Das bedeutet, dass täglich mehr Fernseh-, Film- und Spielinhalte veröffentlicht werden. Durch ein steigendes Angebot, sinken 4K Monitore im Preis. Wenn Sie also in Zukunft auf ein 4k Gerät umsteigen möchten, dann ist dies nun vermehrt möglich.

Unsere Empfehlung:

1. Asus PG27AQ – Bester 4k G-Sync Monitor

Asus PG27AQ

Wenn es um herausragende Details und eine beeindruckende visuelle Leistung geht, ist 4K UHD zweifellos die beste Wahl, trotz der enormen Grafikleistung, die es benötigt. Aber wenn man bereits eine CPU mit den hervorragenden Spezifikationen der neuesten und besten Grafikkarte besitzt, dann sind 4K-Gaming-Monitore mit Sicherheit die erste Wahl für ein solches Unterhaltungserlebnis.

Aber selbst wenn man stolzer Besitzer eines solchen Computers ist, können die Bildraten immer noch teilweise abfallen. Dies kann besonders in intensiven Szenen, in denen mehrere Handlungen gleichzeitig passieren, daher verschiedene Effekte vorhanden sind oder wenn man von mehreren Mitspielern angepöbelt wird, der Fall sein. Die Frames bleiben jedoch nicht immer statisch bei 60FPS bei 4K, daher ist Nvidia’s G-Sync die Antwort, um die Leistung des Bildschirms zu glätten. Es gibt schon mehrere UHD-Produkte, aber nur die wenigsten verfügen über Nvidias VRR-Technologie. Ein hervorragendes Beispiel ist der Asus ROG Swift PG27AQ. Dieses Gadget verfügt über ein 27-Zoll-4K-IPS-Panel mit 60 Hz Bildwiederholrate, G-Sync und vielen anderen Gamer-zentrierten Funktionen der ROG Swift-Serie.

Der Asus PG27AQ verfügt über ein 27-Zoll, 4K IPS-Panel mit 60Hz Bildwiederholrate, 4ms Reaktionszeit und 1000:1 Kontrastverhältnis. Die 8-bit +FRC Dithering Unterstützung des Bildschirms führt zu einer 100%ige Abdeckung des sRGB Farbraums, was in den meisten Spielen und Filmen, die wir getestet haben, zu einer genauen Farbdarstellung beiträgt. Aber auch das IPS-Panel von AU Optronics liefert phantastische Resultate, da die Blickwinkel so groß sind, wie man es normalerweise von hochwertigen IPS-Bildschirmen gewohnt ist. In Battlefield 1 waren die Farbverläufe des Sandes in der Karte der Sinai-Wüste sehr genau und lebendig dargestellt, ohne dabei zu rötlich zu wirken. Als wir dann auf die Waldkarte von Argonne wechselten, stachen die satten Grüntöne, im Gegensatz zu der trüben und schattigen Atmosphäre ohne Sättigung, ins Auge. In diesem Punkt ist der Asus PG27AQ ein überwältigender Akteur, der vor allem durch seine 4K Auflösung überzeugt.

Bezüglich des Kontrasts liefert der Asus PG27AQ einen Durchschnitt von etwa 1150:1, wobei nur die Helligkeit angepasst wird, und das ist ein entscheidender Faktor für die oben beschriebene Spielperformance. Es gibt einige Detailverluste in der Nähe der Bildschirmecke, vor allem aufgrund von IPS-Glühen. Obwohl wir festgestellt haben, dass die effektive maximale Beleuchtungsintensität im Bereich von 265cd/m2 liegt, liegen einige Einheiten unter den angegebenen 300cd/m2. Diese Erkenntnis ist jedoch kein Dealbreaker, da die meisten Benutzer keinen so hohen Wert für die Gesundheit ihrer Augen verwenden würden. Die Homogenität der Leuchtdichte des PG27AQ ist auch akzeptabel, mit Ausnahme eines kleinen Lichtlecks in der oberen linken Ecke des Bildschirms. Man sollte beachten, dass jedes Panel von Produkt zu Produkt variiert. Daher kann man eine Einheit erhalten, die bessere oder schlechtere Lichtlecks hat. Wenn man eine schlechte Wahl getroffen hat, sollte man das Produkt zurückbringen und es nochmals in der „IPS Lotterie“ versuchen.

Das 4K-Produkt von Asus ist in der Lage, eine Bildwiederholrate von 60 Hz und eine Standard-Antwortzeit von 4 ms zu erzielen. Wenn es um spielfreudige Displays geht, ist das recht langsam. Aber da dieses Produkt eine massive 4K native Auflösung hat, wäre es nicht leicht, eine Grafikkarte zu finden, die kontinuierlich 60FPS liefert, besonders bei AAA-Titeln wie Battlefield 1. Für die Einbrüche in FPS integriert dieses Produkt G-Sync in seine Gerätefunktion. Einmal in Betrieb, werden die Hänger und Stotterer, die wir in großen Gefechten in Battlefield 1 gesehen haben, weniger und daher auch viel freundlicher für die Augen. Dennoch gab es Fälle von Unschärfe, vor allem wenn man in den großen Karten zielt oder umherrennt. Asus integriert ihre Trace Free Funktion in das PG27AQ, aber in Tests haben wir festgestellt, dass es zu unruhigen Bildern und Ghosting führte. In den meisten Fällen ist es also am Besten, dies wegzulassen und G-Sync seine Magie wirken zu lassen, da der PG27AQ in der Lage ist, eine ansehnliche Eingangsverzögerung von 6 ms zu erreichen, was in Bezug auf Reaktionsfähigkeit und Konnektivität exzellent ist.

Fazit

Was die 4K-Spielmonitore angeht, ist der Asus rog swift PG27AQ eine der besten Lösungen, die man erwerben kann. Dieses Produkt vereint die außergewöhnlichen Spieleigenschaften der ROG Swift-Linie, die sich sowohl in der Verarbeitungsqualität als auch in der Funktionalität des Bildschirms widerspiegeln. Die Integration von G-Sync ist für ein derartiges Produkt sehr ideal, da die meisten Grafikprozessoren immer noch nicht in der Lage sind, die erforderlichen Pixel und angemessene Bildraten bei dieser Auflösung zu liefern. Die 60Hz Bildwiederholrate gehört der Vergangenheit an, aber zur Zeit gibt es auf dem Markt keine Anschlüsse mit höheren Anforderungen für den Betrieb von 4K bei 120Hz oder mehr. Wenn die grafiktechnische Ausstattung mit UHD aufholt, werden wir vielleicht mehr dieser modernen Displays sehen.

Die Verarbeitungsqualität und die Performance sind hervorragend, aber das größte Hindernis ist der Preis. Asus ist kein Unbekannter, der die Gaming-Szene dominiert, aber auch die Preispolitik ist über mehrere Randbereiche hinweg an der ersten Stelle. Wenn Sie ein Monster-Rigg haben, und einiges an Geld, von dem Sie sich trennen können, ist der Asus PG27AQ derzeit die beste Wahl.

2, LG 27UD68P – Bester erschwinglicher 4K Monitor

LG 27UD68P

Der LG 27UD68-P ist einer der beliebtesten Gaming-Monitore von LG und wurde für Produktivität, Unterhaltung und einfache Spiele entwickelt. Da fast alle Eigenschaften überdurchschnittlich sind und auch über ein elegantes Aussehen verfügt, hat LG mit diesem Monitor viele Nutzer überzeugt, weil er eine Kombination aus Funktionen aufweist, die nicht übertrieben sind und dies mit einem ergonomischen Design verbindet.

Das 27-Zoll-Breitbild-LED-Display bietet eine erstaunliche Auflösung von 3840 x 2160p, und obwohl wir hier „genug gesagt“ sagen könnten, gibt es noch viel mehr als nur das. Eine der Eigenschaften dieses Monitors ist es, eine gleichmäßig verteilte Farbqualität und Schärfe über das gesamte Display zu einem sehr bezahlbaren Preis anzubieten. Der 27UD68 ist ein UHD (Ultra HD) Monitor, und er erfüllt seine Aufgabe sehr gut. Der Farbraum beträgt über 99% (sRGB) bei einem Seitenverhältnis von 16:9 und einer Farbtiefe von 10 Bit. Der Bildschirm hat 8,3 Millionen Pixel und der UHD ist viermal schärfer und besser als ein HD-Monitor.

Das bedeutet, dass dieser Bildschirm Millionen von Farben darstellen kann, bis hin zum kleinsten Detail und der Schärfe. Zudem hat er eine 5ms Grau- bis Grau-Antwortzeit, die Probleme wie Risse und Stottern vollständig eliminiert. Das Spielen auf diesem Widescreen wird durch die Reaktionszeitkompensation mit 1440p Gaming und die Kopplung mit der glatten 60Hz Bildwiederholrate erleichtert. Und obwohl sich das jetzt nach geringer Leistung anhört, beeinflußt es nicht die Spielleistung bei FPS Spiele, solange man nicht ein hardcore Spieler ist. Falls man jedoch einer dieser Sorte ist, dann sollte man eine andere Wahl treffen, da das LG 27UD68 zwar viele Funktionen bietet aber keine hardcore Spielgerät ist.

Die Gaming-Effekte dieses Bildschirms sind jedoch durch die AMD FreeSync-Technologie, die sich um die wichtigsten Dinge kümmert, noch zusätzlich verbessert worden. Freesync liefert nicht nur Framesynchronisation, ohne dabei bei Spielen mit hohen Frameraten zu reißen, sondern auch eine LFC (low frame rate compensation), die es erlaubt, auch bei Spielen mit niedrigen Frameraten nicht zu wackeln und zu rütteln. Noch ein Pluspunkt.

Filme und andere Medien auf dem 27UD68 anzusehen ist ein Riesenspaß. Die hochauflösende Darstellung lässt den Inhalt so betrachten, wie es sein sollte – in super guter Qualität und die Helligkeit des Displays ist recht ausgewogen. Es beeinflusst die Augen nicht und führt daher auch nicht zu Ermüdung und Juckreiz bei langen Betrachtungszeiträumen. Das IPS-Panel deckt die Randbereiche durch die großen Betrachtungswinkeln ab, und es gibt keine Ausbrüche an den Rändern des 27UD68.

Fazit

Das LG 27UD68P-B ist ein ab Werk kalibrierter 27-Zoll-Monitor mit ausgezeichneten Farb- und Graustufenmessungen, einfach zu steuernden Menüs, einem ergonomisch einstellbaren Ständer und Unterstützung für die adaptive FreeSync-Sync-Technologie, die bei Verwendung mit einer kompatiblen AMD-Grafikkarte das Einreißen der Grafik reduziert. Es ist auch einer der billigsten Bildschirme, die wir getestet haben, obwohl ein USB-Hub fehlt, und die Garantie nicht so gut wie die von Dell ist. Nichtsdestotrotz ist es ein hervorragendes Model und ein perfekter Einstieg in den 4K-Bereich.

3, BenQ PD3200U – Ein großartiger 4K-Monitor für Fotobearbeitung

BenQ PD3200U

Wenn man sich einen Monitor wünscht, der groß genug ist, um 4K ohne Skalierung zu betreiben (was Qualitätsprobleme mit Apps von Drittanbietern vermeiden kann), ist der BenQ PD3200U eine ausgezeichnete Wahl. Seine Farbgenauigkeit ist vergleichbar mit der des LG 27UD68P-B, zudem verfügt er über viele Ports und einen SD-Kartensteckplatz und hat weitere interessante Funktionen wie einen eingebauten KVM-Switch: Man kann zwei Computer an die beiden Upstream-USB-Anschlüsse anschließen und beide mit nur einer Tastatur und Maus steuern. Der PD3200U kostet momentan 400 Euro mehr als unser Favorit, aber wenn man eine Skalierung vermeiden will oder ein Setup mit zwei Computern betreiben möchte , ist er eine sehr gute Option.

Der BenQ PD3200U nutzt ein 32-Zoll-IPS-Panel mit einer nativen Auflösung von 4K, einem Kontrastverhältnis von 1000:1, einer Bildwiederholrate von 60Hz und einer Reaktionszeit von 4ms. Dies sind zwar standardmäßige Daten für die heutige Technologie, aber was den BenQ PD3200U so besonders macht, ist seine Farbgenauigkeit, die durch eine 10-Bit-Schnittstelle ermöglicht wird.

BenQ wirbt damit, dass dieser Designer-Bildschirm in der Lage ist, die sRGB- und REC. 709-Skala zu 100% abzudecken, und wir haben keinen Grund dazu, an diesen Eigenschaften zu zweifeln. Die Farbdarstellung hat einen Delta E von etwa 1,1, was exzellent ist und von einem erstklassigen Designermonitor erwartet wird, jedoch bei so vielen Produkten fehlt.

Da es sich beim BenQ PD3200U um ein IPS-Panel handelt, haben wir vermutet, dass es einige Probleme mit der Homogenität und der Hintergrundbeleuchtung geben könnte. Während die Überprüfungseinheit keine Probleme an den Seiten hatte, bemerkten wir Abweichungen an den Ecken, mit Unterschieden zwischen 10% und 15% vom Mittelpunkt. Diese kleinen Unterschiede sind jedoch angesichts der exzellenten Verarbeitungsqualität und dem guten Ruf von BenQ kein wirkliches Problem.

Obwohl das Gamen auf einem 32-Zoll-4K-Monitor ein Erlebnis für sich ist, ist der BenQ PD3200U kein Modell, das für diese Nutzung entwickelt wurde. Dieses Gerät hat weder FreeSync noch G-Sync, also kann nicht viel bei stotternden oder reißenden Frames unternommen werden. Dennoch haben wir in unserem Battlefield 1-Test nur Interlacing und Ghosting gesehen und auch hart danach suchen müssen.

Die Eingangsverzögerung war in Ordnung, da es etwas weniger als 11 ms war, was ziemlich nahe an einigen der erhältlichen Gaming-Modellen liegt. Nach einem anstrengenden Arbeitstag beim Entwerfen von Plänen und 3D-Modellen, sehen wir keinen Grund, diesen exzellenten Monitor nicht zur Unterhaltung zu ntuzen. Stell dir vor, man könnte das Multi-Input-Layout und die KVM-Funktion dieses Modells nutzen, um eine Gaming-Ausrüstung und eine Business-Workstation zu verbinden und bequem zwischen beiden zu wechseln.

Gedanken

Der BenQ PD3200U ist ein ausgezeichneter 4K- Monitor, aufgrund seiner beeindruckenden Funktionen und Fähigkeiten. Wenn man auf der Suche nach einem Bildschirm für die Erstellung von Inhalten, CAD/CAM oder die Bearbeitung von Fotos und Videos ist, dann ist es ein zuverlässiger Begleiter. Obwohl er nicht über eine erweiterte Farbpalette verfügt, die auch Adobe RGB umfasst, denken wir, dass die Farblebendigkeit und Farbgenauigkeit im Vergleich zu ähnlichen Produkten hervorragend ist.

Ganz zu schweigen davon, dass man AAA-Titel direkt im Anschluss an die Arbeit genießen kann. Obwohl man mit diesem Modell keine VRR-Lösung erhält, wird man mit genügend Grafikleistung meist keine Probleme haben. Der BenQ PD3200U ist zum Zeitpunkt dieses Tests für ca. 700 Euro zu erwerben. Wir denken, dass es immer noch ein fairer Preis ist, wenn man bedenkt, was er leisten kann.

4. Acer Predator XB281HK – Preiswerter 4K-Gaming-Monitor mit G-Sync

Acer Predator XB281HK

Acers Predator-Reihe an Gaming-Produkten hat die Rückkehr des Herstellers auf den High-End-Gaming-Markt gekennzeichnet. Der Predator 17 ist ein Monster von einem Gaming-Laptop und dieses Produkt hier, der Predator XB281HK, ist ebenso ein ordentlicher Monitor. Dies vorausgeschickt, wie gut ist dieser 4K-G-Sync-Gaming Monitor?

Der Predator XB281HK ist ein 28 Zoll 3.840 x 2.160 4K-Gaming-Monitor unter der Produktpalette von Acer Predator XB1. Was den Monitor so besonders im Vergleich zu seiner Konkurrenz macht, ist die Unterstützung von Nvidias G-Sync-Technologie, welche sich ideal eignet, um Screen Tearing zu beseitigen.

G-Sync ist besonders nützlich für alle die bei unter 60 FPS spielen, wo das Screen Tearing eher problematisch ist als im Vergleich zu Spielen mit höheren Frameraten. Zieht man die Tatsache in Betracht, dass der XB281HK ebenso ein 4K-Gaming-Monitor ist, erscheint G-Sync als Geschenk des Himmels, wenn es um das Gaming in solch hohen Auflösungen geht.

Es macht richtig Freude, am XB281HK zu spielen. Ist man im Besitz eines Rechners, welcher 4K-Auflösung auflösen kann, so wird eine Erfahrung geboten, an die kein 1080p-Monitore einfach nicht herankommen. Alles sieht kristallklar aus und sogar Spiele, die eher weniger intensive Grafiken bieten, wie Grid 2, werden so zu einer wahren Augenweide. Das matte Display bietet zudem einen guten Schutz gegen jegliche Probleme mit unerwünschten Blendwirkungen.

Ungeachtet der Tatsache, dass der XB281HK über ein TN- und kein IPS-Panel verfügt, ist er doch bei Weitem eines der am besten aussehendsten TN-Panels, die ich je benutzt habe. Natürlich ist der Betrachtungswinkel um nichts besser als der eines IPS-Panels, aber wenn man frontal darauf blickt, ist dies ein wahrlich beeindruckendes Display mit einer guten Farbwiedergabe.

Während G-Sync ein hervorragendes Feature darstellt, so ist die 60 Hz-Wiederholrate des Predator XB281HK vermutlich eines der Hauptnachteile. Während jene, die unter 60 FPS auf einer 4K-Auflösung spielen, wo G-Sync jedem Screen Tearing entgegensteuert, werden das nicht beachten. Jene, die es vorziehen, Spiele in kleineren Auflösungen zu spielen, werden allerdings von der Bildwiederholrate des XB281HK auf 60 Hz beschränkt.

Außerdem ist es erneut wichtig zu erwähnen, dass der XB281HK über ein TN-Panel verfügt. Während dieses auf jeden Fall besser ist als andere Panels derselben Art, die ich in der Vergangenheit genutzt habe, so sind der Blickwinkel, der Kontrast und die Farbwiedergabe immer noch nicht so gut wie mit einem IPS-Panel.

Es sollte gesagt werden, dass es nicht viele 4K-Gaming-Monitore mit G-Sync-Unterstützung gibt. Allein diese Tatsache, die eine sehr wichtige ist, macht den XB281HK zu einem überwältigenden Gaming-Monitor.

Fazit

Steht der Kauf eines 4K-Gaming-Monitors ins Haus, so ist der Acer Predator XB281HK eine Überlegung wert. Er ist gut gebaut, unterstützt Nvidias G-Sync und vor allem mit einer ziemlich guten Preisangabe von 500 Euro.

Die einzig echten Bedenken liegen bei der Tatsache, dass der XB281HK ein TN-Panel mit einer Bildwiederholrate von 60 Hz hat. Wenn das kein Problem darstellt, so ist dies ein sehr überzeugender Gaming-Monitor, der ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet.

5. Samsung U28E590D – Erschwinglicher PS4 Pro-Monitor

Samsung U28E590D

Die Samsung UE590-Serie kommt in zwei unterschiedlichen Größen, wie auch die meisten anderen Monitore aus dem Hause Samsung. Wir rezensieren die 28 Zoll-Version. Dieses Produkt bietet ein 28 Zoll 4K-TN-Panle mit einer Bildwiederholrate von 60 Hz und einer Reaktionszeit von 1 ms, wodurch er sich für lockeres UHD-Gaming eignet. Die Größe ist unserer Meinung nach perfekt und angebracht für 4K-Bildbetrachtungen, sollte aber eine unvorstellbare Pixeldichte gewünscht sein, kann immer noch auf die 24 Zoll-Version zurückgegriffen werden. Hervorragend ist die annehmbare Farbgenauigkeit für ein TN-Panel, wodurch sich der Monitor für alltägliche Aufgaben wie Gaming am Feierabend oder das Ansehen von Filmen eignet. Wir haben den Bildschirm getestet und kamen auf eine sRGB-Abdeckung von 97 %, was absolut nicht schlecht für den Preis ist.

Mit diesem Ergebnis muss, sofern ein Monitor für Bildbearbeitung oder Videoproduktion gesucht wird, wohl nach einem anderen Monitor gesucht werden. In den Spielen, die wir getestet haben, waren die Bilder immer erfreulich, sogar in Overwatch, einem animierten und farbvollen Spiel, welches üblicherweise genutzt wird, um Resonanzen zu testen. Die Geschwindigkeit des TN-Panels ist hierbei entscheidend, wir konnten keine ernsten Eingabeverzögerungen (Input-Lags) während unserer Tests feststellen. Allerdings ist der UE490 merklich langsamer als die meisten der besten Gaming-Monitore, die wir getestet haben. Sind solch kleine Details von großer Bedeutung, so sollte zu einem flotten aber teuren Produkt wie dem Asus PG27AQ gegriffen werden, einem Modell, welches zweimal so viel kostet. Auf die Frage, ob der Samsung UE590 ein guter Gaming-Monitor ist, können wir nur mit Ja antworten, allerdings ist er auf lockere Gaming-Freuden limitiert, ganz so, wie 4K in das Gaming-Spektrum passt.

4K ist immer noch hauptsächlich eine kleine Nische im Vergleich zu konkurrenzbetontem Gaming, welches 1080p-Auflösungen auf Geschwindigkeiten von 144 Hz oder höher nutzt, bedingt durch enorme Grafikleistung, welche notwendig ist, um die acht Millionen Pixel auf einem UHD-Bildschirm zu rendern. Sogar starke GPU-Angebote wie der AMD RX480 sind immer noch nicht in der Lage, stabile Bildwiederholraten von 60 Hz zu versorgen, aber glücklicherweise enthält der Samsung UE590 AMD FreeSync. In unseren Tests von Battlefield 1 gab es Probleme, die 60 FPS zu erreichen und befanden uns zumeist zwischen hohen 40 und mittleren 50 FPS. Es ist offensichtlich, dass Gaming unter 60 FPS manchmal einige Spieler zum Erbrechen bringt oder ihnen Kopfschmerzen bereitet, aber dank der Magie von FreeSync war dies nicht der Fall. Das Spiel erschien flüssig, solange die FPS in der variablen Reichweite der VRR-Technologie blieben. Wir empfehlen Nutzern, ihre Grafikeinstellungen für jedes Spiel zu optimieren, sodass das Maximum aus FreeSync innerhalb der Anwendungslimits herausgeholt werden kann.

Fazit

Der Samsung UE590 ist ein großartiges Produkt mit einem hervorragenden und fairen Preis. Für die gebotene Leistung hätte der Hersteller den Preis auch erhöhen und ihn dann durch die Nutzung von einer geschmeidigen Ästhetik und unnötigen Accessoires rechtfertigen können, um ihn als Gaming-Monitor zu bezeichnen. In diesem Zusammenhang bezeichnen wir das fade Äußere und die limitierte Feature-Auswahl als verzeihlich, da die Leistung im Bezug auf PC-Games immer ein kritischer Aspekt ist. Andere Marken sind größtenteils nicht imstande, den Konsumenten eine Reaktionszeit von 1 ms in dieser Preisklasse zu bieten und das einzig andere Produkt, das wir vorschlagen können, ist der AOC U2879VF, welcher zwar weniger kostet, aber in den farbspezifischen Gesichtspunkten ein klein wenig zurückbleibt. Ist das Budget limitiert, aber es muss ein 4K-Monitor für das Gaming nach einem harten Arbeitstag oder für multimediale Zwecke, so ist der Samsung UE590 eine fantastische Option für unter 400 Euro.

6, Eine handlichere Alternative: Dell P2415Q

Dell P2415Q

Der Dell P2415Q verfügt über zwei HDMI 1.4-Anschlüsse, drei DisplayPort 1.2-Anschlüsse (ein Mini- und zwei herkömmliche DisplayPorts) und vier USB 3.0-Anschlüsse. Der Bildschirm ist höhenverstellbar und lässt sich kippen, drehen und beugen, genau wie bei unserem zweitplatzierten Favoriten. Der P2415Q ist VESA-kompatibel und hat eine großartige Premium-Panel-Garantie, inklusive drei Jahre Herstellergarantie von Dell.

Mit mehr als acht Millionen Pixel, bietet der Dell P2415Q eine vier mal höhere Auflösung als die Full HD-Monitoren der Vorgängermodelle. Dank der extrem hohen Auflösung können Benutzer bei der Bild- und Videobearbeitung oder beim Entwerfen von Grafiken und kreativen Inhalten essentielle Details wahrnehmen.

Die Anzahl der Pixel und die hohe Auflösung sind zwar bemerkenswert, doch wirklich beeindruckende Zahlen finden sich hier im Bereich Farbleistung. Obwohl es dem menschlichen Verstand schwerfällt sich so viele Schattierungen vorzustellen, verfügt der Dell P2415Q-Monitor doch über eine Milliarde verschiedene Farben. Mit diesem Spektrum erzielt der Monitor eine nahezu perfekte Farbkalibrierung. Der Hersteller garantiert dies sogar: Noch bevor Sie Ihren Monitor auspacken, erhalten Sie eine beglaubigte Genauigkeitsfestlegungsurkunde. Außerdem besitzt der Bildschirm einen Betrachtungswinkel von beinahe 183 Grad, womit das Bild seine unverfälschte, ungetrübte Qualität beibehält – unabhängig davon wie Sie sich im Verhältnis zum Bildschirm bewegen.

Die IPS-Panels des Dell P2415Q-Monitors können einen “Light Bleeding”-Effekt verursachen, da zusätzliches Licht durch die LCD-Panels strömt. Light Bleeding macht sich durch ein Glimmen in den Ecken der Panels bemerkbar, aber dieses Phänomen ist bei diesem Monitor relativ gering. Zusätzlich unterstützt die Blendschutzschicht des Bildschirms Ihre Augen wenn Sie längere Zeit vor dem Bildschirm verbringen.

Einige professionellere Photo-Editoren bemängeln die Einfachheit der Bildschirmeinstellungs-Optionen und wünschen sich mehr Kontrolle über Fine-Tuning und Farb-Parameter, Sättigung, Farbschattierung, Graustufen und unzählige andere Funktionen. Wenn dies auf Sie zutrifft, könnte die knappbemessene Anzahl der Optionen dieses Monitors Sie enttäuschen. Sind Sie allerdings mit vorgegebenen, pauschalen Einstellungen zufrieden, könnte die einfache Handhabung auf der anderen Seite auch ein Vorteil sein.

Fazit

Wenn man alle verfügbaren Features berücksichtig, ist das Display des Dell P2415Q ein großzügig ausgestatteter Ultra-HD-Monitor mit einem kompakten Bildschirm und zweckmäßiger Konnektivität. Theoretisch ist die Aktualsierungs-Geschwindigkeit für Gamer ein wenig langsam, praktisch allerdings funktioniert die hohe Auflösung sehr gut mit Gaming-Systemen die man direkt an den Monitor anschließen kann. Die hohe Auflösung macht den Bildschirm auch zur idealen Wahl für alle, die Grafiken, einschließlich Photos und Videos, bearbeiten möchten. Von vielseitig interessierten Nutzern kann dieser kompakte Monitor für viele verschiedene Aktivitäten genutzt werden – zu Unterhaltungszwecken oder für Kreatives.

Während unserer Recherche konnten wir nicht viele 24-Zoll-Monitoren finden, allerdings haben wir den LG 24UD58 mit dem Dell P2415Q verglichen. Der LG-Bildschirm war aber bei weitem weniger präzise als der des Dell. Dieses Modell hat weniger Anschlüsse (zwei HDMI-Anschlüsse und einen DisplayPort-Anschluss) und läßt sich nur beschränkt verstellen – er läßt sich nur kippen – während der P2415Q sich kippen, drehen und schwenken läßt. Außerdem hat der 24UD58 nur ein Jahr Garantie, wohingegen der P2415Q über drei Jahre Garantie verfügt.

7, Viewsonic XG2700-4k

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Der Viewsonic XG2700-4K ist eine Überlegung wert, wenn Sie einen vielseitig einsetzbaren 4K-Monitor im Sinn haben. Er bietet eine preisverdächtige, solide Leistung, sein leicht irreführendes, aber Feature-reiches OSD verfügt über jede Menge Optimierungsoptionen. Das 4K-IPS-Panel liefert genau das, was man von ihm erwartet: klare Details und einen hervorragenden Farbkontrast, der sich nicht nur auf Gaming beschränkt. Die Vielfalt der Input-Optionen und die Quad-PIP-Features ermöglichen es dem Nutzer, mehrere Systeme bequem auf diesem schönen, vielseitig benutzbaren Display zu vereinen. Zusätzlich verfügt der Viewsonic über die Freesync-Technologie, die ein perfektes Zusammenspiel mit hoher Auflösung ermöglicht, denn für die meisten Gaming-Set-ups ist es schwierig, dieselbe Bildwiederholfrequenz konstant beizubehalten. Obwohl der Viewsonic im Vergleich zur Konkurrenz erschwinglich ist, sind 600$ doch ein stolzer Preis. Doch trotz dem durchschnittlichen Design, kleineren Mängeln und den bescheidenen 27 Zoll, handelt es sich hierbei um einen 4K-Monitor dessen Kauf Sie bestimmt nicht bereuen werden sobald Sie in den Genuß seiner Features und anderer Vorzüge und deren hoher Qualität gekommen sind.

8, BenQ BL2711U: 27″ 4k Ein Monitor für Profis

Zwar sieht BenQ dieses Produkt als vielseitig einsetzbar und leistungsfähig, gerade für Profis, allerdings scheint es Dank des hohen technischen Leistungsvermögens besser für CAD/CAM-Applikationen als für andere Arbeitszwecke geeignet zu sein, wie man den Voreinstellungen entnehmen kann. In Bezug auf Video- und Bildleistung hätte der Monitor ein wenig besser abschneiden können, wäre die Farbsuch-Verbindung höher und somit in der Lage größere Farbflächen abzudecken – genau wie konkurrierende, teurere Modelle. Das macht den BL2711U allerdings nicht zu einer schlechten Wahl. Das 4K-Display und die 60Hz Bildwiederholfrequenz sind eine deutliche Verbesserung gegenüber gleichgroßen Monitoren mit einer niedrigeren Auflösung, somit ist der Preis absolut gerechtfertigt.

Wenn Sie einen Monitor speziell für CAD, Solidworks oder Wireframe-Modelling suchen, ist dieses Modell dem durchschnittlichen 4K-Monitor weit überlegen. Der CAD/CAM-Modus verstärkt den Kontrast bis zu einem Punkt der das Bild insgesamt nicht übersättigt. Umrisse und Linien sind schärfer und sehr gut sichtbar, somit wird Ihre Arbeit nicht behindert. Wenn sie ab und an auch gerne gamen, können Sie mit diesem Modell auch recht gute Erfahrungen machen. Wer sein Hauptaugenmerk allerdings auf Unterhaltung und nicht unbedingt auf Arbeit legt, sollte sich lieber andernweitig umsehen und seine hart verdienten 700$ lieber in ein anderes Produkt investieren.

Wie wir ausgewählt haben?

Für einen 4K Bildschirm mit nativer Auflösung, haben wir uns für ein Preisbeschränkung von 800 US-Dollar entschieden. Bei Modellen mit höherer Bildschirmauflösung und größeren Farbraum (Gamut Model) liegen die Preise bei 1,300 US-Dollar. Bei ebenfalls teureren Monitoren werden oft Funktionen hinzugefügt, die für die meisten Benutzer nicht erforderlich sind, wie z.B. eine Kalibrierungssoftware, eine Monitorabdeckung (für die Fotobearbeitung), Nvidias G-Sync-Technologie, oder größere Bildschirmgrößen. Deswegen empfehlen wir:

  • Monitore vom IPS-Typ (In-Plane-Switching) sind die beste Wahl bei Panels. Sie bieten die beste Farb-Reproduktion und Sichtwinkel zwischen LCD-Panel-Technologien. VA(Vertikale Angleichung) Panels haben bessere Kontrast-Verhältnisse, obwohl sie, von einem Winkel aus gesehen, bedeutende Farbprobleme haben. TN(Twisted Nematic) Panels haben besondere Pixel-Reaktionszeiten, was viele Gamer schätzen, aber auch sie weisen Sichtwinkel-Einschränkungen auf und können nur 6-bit Farben (262,144 Farben) anzeigen. Sie nutzen einen Prozess namens Dithering, um das Auge davon zu überzeugen, dass es mehr Farben sieht. Am meisten ist dies bei Bildern mit sanften Farb-Graduierungen bemerklich, wie zum Beispiel be einem blauen Himmel, wo sich das Dithering als Bänderung manifestiert. IPS-Monitore können 8-Bit Farben (über 16 Millionen Farben) ohne Dithering anzeigen.
  • Ergonomische Einstellungen sind ein Muss. Viele verbringen unzählige Stunden am Stück vor dem Bildschirm und wenn er nicht genau auf die individuelle Körperhaltung eingestellt ist, so kann der Körper den hohen Preis dafür zahlen. Die bequemste Möglichkeit und eine Notwendigkeit, unserer Meinung nach, ist die Befestigungsmöglichkeit des Bildschirms an einen Monitorarm über eine VESA-Halterung. Gute Monitorarme sind allerdings teuer, deshalb haben wir Bildschirme mit einem Ständer mit wenigstens Höhenverstellung gewählt.
  • Mindestens einen 27-Zoll Bildschirm. Ein 27-Zoll Monitor ist groß genug, um die zusätzliche Bildschirmauflösung von 4K zu nutzen und passt dazu noch auf jeden Schreibtisch. Allerdings werden Sie wahrscheinlich die Bildschirmauflösung auf einem 27-Zoll Monitor auf 150 Prozent erhöhen müssen. Dadurch erhalten Sie die gleiche Bildschirmauflösung wie bei einem 2560 × 1440-Monitor, allerdings mit einem schärferen Bild. Bitte beachten Sie: Die Bildschirmauflösung beeinflusst die Klarheit von Text und Bildern. Einige Apps können daher verschwommen aussehen, wenn man sie skaliert. Wenn sie eine Skalierung vermeiden möchten, sollten Sie einen größeren Monitor benutzen. Da Monitore mit mehr als 32-Zoll zu viel Platz auf dem Schreibtisch in Beanspruch nehmen, haben wir diese für Sie nicht untersucht. 24-Zoll Monitore sind meist zu klein, um unskaliert zu benutzt zu werden; 4K gibt Ihnen bei dieser Bildschirmgröße ein schärferes, aber kein größeres Bild.
  • Ein 60 Hertz (Zyklen per Sekunde) Bildwiederholrate entweder über HDMI 2.0 oder DisplayPort 1.2 garantiert einen reibungslosen Ablauf und verhindert frustrierende Maus-Bewegungen. Ältere Versionien von HDMI und DisplayPort erreichten 30 Hz bei 4K Monitoren oder verließen sich auf MST (Multi-Stream-Transport) um 60 Hz zu erreichen. Dies zeigte 2 Bilder-Platten in einer 1920×2160 (die Hälfte einer 4k Auflösung) Auflösung an und heftete sie zusammen. Dieser Vorgang konnte Probleme bei der Synchronisation des BIOS und der In-Game-Menüs und sowohl mit der Skalierung auslösen. Monitore mit DisplayPort 1.2 und neuere können SST(Single-Stream-Transport) benutzen, um das Problem zu umgehen. Momentan erreichen 4K Monitore 60Hz, aber wir sind davon überzeugt, dass es zukünftig höhere Raten geben wird.

Es gibt auch andere wünschenswerte Optionen, die aber nicht erforderlich sind:

  • Werkseitige Kalibrierung ist ein guter Hinweis dafür, dass Sie einen ziemlich akkuraten Display erhalten, sowohl bezüglich Farbe, als auch Graustufen. Da die Mehrheit der Nutzer ihre Monitore nicht kalibriert, garantiert eine werkseitige Kalibrierung, dass der Monitor sofort nach dem Kauf gut genug ist. Anbei erhält man einen Kalibrierungs-Bericht mit Abbildungen und Zahlen bezüglich der Visibilität des Monitors, üblicherweise im Vergleich zur sRGB Farbmenge. Wenn Sie sich am Monitor mit professioneller Bildbearbeitung beschäftigen, empfehlen wir ihn entweder selbst zu kalibrieren oder einen Fachmann dafür zu engagieren. Obwohl die Kalibrierung des Herstellers meist sehr akkurat ist, kann eine professionelle Kalibrierung sie noch weiter verbessern.
  • Ein USB 3.0 Hub ist eine bequeme Lösung, um mehr USB Ports in Ihr Computer-Setup einzubringen, oder um die am Computer angeschlossene Anzahl der Kabel zu minimieren, die unter dem Tisch liegen. Manche der Hubs enthalten einen Fast-Charge-Port, um Geräte wie Ihr Smartphone aufzuladen.
  • USB-C erlaubt eine Datenübertragung sowie die Stromversorgung über ein einziges Kabel, was das Kabel-Durcheinander auf und unter dem Schreibtisch reduziert. USB-C-Verbindungen haben begonnen, sich an nahezu jedem Gerät zu integrieren und ihre Anpassung wird sich in den kommenden Jahren noch erhöhen (die letzten MacBooks haben alle anderen Daten- und Stromanschlüsse gemieden). Sie sind nicht gängig genug, um Anspruch zu haben, aber sie gelten als nette Ergänzung für frühzeitige Anwender.
  • Adaptive sync hilft dabei, das Screen Tearing zu reduzieren, was hauptsächlich auf Gamer angelegt ist. Screen Tearing passiert, wenn die gerenderte Anzahl an Frames pro Sekunde (FPS) sich mit der Bildwiederholrate des Monitors verlagert. Adaptive sync koppelt die Bildwiederholrate des Monitors direkt an die der Grafikkarte. AMD FreeSync, welches mit AMD-Grafikkarten kompatibel ist, nutzt die Adaptive-Sync-Eigenschaft des DisplayPort-Anschlusses. Nvidia bietet seine eigene Version unter dem Namen G-Sync an, welche einen eigenen Nvidia-Chip im Monitor benötigt. Diese Monitore tendieren allerdings meist zu Preisen zwischen 100 oder 200 Euro oder höher.

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