Antivirus Test 2018 – 2019: Bestes Antivirenprogramm für Windows 10 [Bezahlen]

Bitdefender, Norton, Kaspersky und Panda: Welcher Antivirenprogramm ist der beste? Sie können das Ergebnis unseres großartigen Antivirus Test 2018 erhalten.

Sicher zu gehen, dass man seinen PC schützt, ist heutzutage wichtiger denn je. Um dir bei der Wahl des richtigen Sicherheitspaketes zu helfen, haben wir die Ergebnisse der Antivirus Test von großen Labors (AV-TEST, AV-Comparatives) gesammelt und diese Liste der besten Antiviren-Softwares von 2018 erstellt.

Böswillige Nutzer haben leider immer noch die Möglichkeit, auf deinen Rechner zuzugreifen. Egal ob es sogenannte „Hijacker“ sind, die deine Suchseite durchforsten, oder ob die neueste Erpressersoftware alle deine Dateien verschlüsselt. Ein verlässliches Antiviren-Programm ist also für deinen PC der Mac unerlässlich.

Wenn man mit Windows 10 arbeitet, denkt man vielleicht, dass der bereits integrierte Windows Defender als Schutz ausreichend ist. Natürlich ist er kostenlos und leicht bedienbar, dennoch haben unabhängige Tests gezeigt, dass die Schutzrate wesentlich geringer ist als bei der führenden Konkurrenz.

Außerdem hat Windows Defender eine sehr hohe Verwendungsrate, was wiederum bedeutet, dass bei der Erstellung eines Virus so viele PCs wie möglich infiziert werden sollten und daher der Fokus auf der Herstellung eines Virus liegen wird, der dem Windows Defender ausweichen kann.

Es gibt kostenlose Antivirus-Lösungen, die zusammen mit weiteren Tools genutzt werden können, um Sie zu schützen. Allerdings liefern Sie kein komplettes Paket an Antivirus-Softwartetools, wie sie die besten kostenpflichtigen Softwarepakete bieten. Aus diesem Grund ist es ratsam für Antivirus-Software zu bezahlen, wenn Sie ein Allround-Antivirustool haben wollen, das den aktuellsten Schutz gegen die neuesten Bedrohungen bietet.

Antivirus-Anbieter müssen auf irgendeiner Weise Geld machen. Da Sie mit einer hohen Anzahl an Leuten konfrontiert wurden, die kostenlose Antivirus-Programme haben und kein Geld für ein Upgrade zahlen wollen, haben Sie zunehmend mit der Schaltung von Werbung, Software-Bundling, Tracking, und weiterer fragwürdiger Praktiken begonnen. Denken Sie vor dem Download nach – auch wenn es sich um den Download einer kostenlosen Version des Antivirus-Programms eines seriösen Unternehmens handelt, wollen Sie nicht, dass Ihnen unnötige Zusatztools Ihre Arbeit am Computer beeinträchtigen.

Das soll jetzt allerdings nicht heißen, dass Sie viel Geld ausgeben müssen. Außerdem haben wir für Sie eine Liste mit der besten Antivirus-Software erstellt, die unser eigenes Preisvergleichs-Tool benutzt. Dieses soll Ihnen dabei helfen, den besten Preis für Ihren Schutz zu finden.

Antivirus Test 2018:

Rang #1 #2 #3 #4 #5
Produkt Bitdefender Anivirus Plus 2019 Norton security 2019 Kaspersky Antivirus 2019 Panda Antivirus Pro 2019 McAfee Antivirus Plus 2019
Bitdefender Anivirus Plus 2018 Norton Security 2015 Kaspersky Antivirus 2015 Panda Antivirus Pro 2015 McAfee Antivirus Plus
Test in Windows 10 (Ergebnis von AV-TEST, August 2018)
 Schutz gegen 0-Day Malware Angriffe aus dem Internet  (Real-World Testing) 100% 100% 100% 99.8% 99%
 Erkennung von weit verbreiteter und häufig auftretender Malware aus den letzten 4 Wochen 100% 100% 100% 99.9%   99%
Geschwindigkeit
Durchschnittlicher Einfluss des produktes auf die Geschwindigkeit des Computers im täglichen Einsatz (Insgesamt: 6 Punkte)
6.0 6.0 6.0 4.0 5.5
Benutz­barkeit
Auswirkung der Sicherheits-Software auf die Benutzbarkeit des gesamten Rechners(Insgesamt: 6 Punkte)
6.0 6.0 5.5 5.5 5.0
Aide & Support
Telefonische Unterstützung  ja ja ja ja ja
 E-Mail-Unterstützung  ja  ja ja ja  ja
 Live-Chat  ja  ja ja  ja
 24/7  ja  ja  ja
 Preis 29.99€
1 Jahr/ 1 PC
19.99€
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1 Jahr/5 Gerät (56% RABATT)
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* Le plus recommandé est BitDefender Total Security 2019, voir la différence entre Bitdefender Antivirus, Bitdefender internet security et Bitdefender Total Security 2019

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Vor dem Kauf sollte man folgendes wissen:

Brauche ich Schutz, während dem surfen im Internet?

Der schnellste Weg, seinen Computer mit Schadsoftware zu infizieren, führt über den Besuch von zwielichtigen Websites. Gewisse Websites sind bewusst so konzipiert, dass sich Malware über den Download von vermeintlich wünschenswerten Inhalten verbreitet, sogenannte Trojaner. Dein Sicherheitspaket enthält möglicherweise ein Browser Plug-In, dass solche Websites automatisch meidet und dadurch ungewollte und schädliche Downloads verhindert.

Schwieriger wird es, wenn legitime Websites gehackt sind und im Hintergrund ungewollte Inhalte heruntergeladen werden. Ein gutes Sicherheitsprogramm wird jede Website aktiv im Hintergrund überprüfen, um sicherzugehen, dass keine schädlichen Inhalte heruntergeladen werden und Angriffe verhindert werden. Dies hat jedoch auch einen unvermeidlichen Einfluss auf die Leistung.

Gratis-Programm oder Bezahl-Version des Antivirus?

Die meisten kostenlosen Antivirus-Software-Programme sind gekürzte Versionen der Bezahl-Version der selben Software des selben Unternehmens. Das Unternehmen biete solche Programme zum Vorkosten des kompletten Schutzes, der vom vollständigen Dienst geboten wird, an, damit Nutzer auf den Geschmack kommen können, als Ergebnis ergibt sich so im direkten Vergleich meist ein Defizit. Forschung und Entwicklung von Antivirus-Software in hoher Qualität ist teure, aufwendige Arbeit, was in den für den Dienst verrechneten Gebühren resultiert. Aus diesem Grund werden die „Vorkost-Produkte“, also kostenlose Versionen einer Antivirus-Software häufig nur als starkes Marketing-Werkzeug genutzt, um Kunden anzuziehen und generieren zu können.

Warum sollte man für Internet-Sicherheit bezahlen?

Wenn man für die Software bezahlt, erhält man ein komplett ausgestattetes Produkt, welches für gewöhnlich Antiviren-, Antispyware- und Rootkit-Schutz beinhaltet. Kostenlose Software verfügt zumeist über weniger Scan-Optionen und Möglichkeiten und bietet nur grundlegenden Antiviren-Schutz, ohne die hoch entwickelte Verteidigung gegen Spyware und Rootkits. Außerdem mangelt es an anderen Funktionen, wie beispielsweise IM-Scanning-Anwendungen.

Software-Updates mit den aktuellsten Malware-Signaturen könnten in der kostenlosen Version viel seltener verfügbar sein, als mit der bezahlten Software. Viele kostenlose Antivirus-Programme machen häufig nur einmal pro Tag ein Update, was ein ordentliches Fenster für neu entwickelte Malware-Angriffe offen lässt. Über dies hinaus verfügt ein kostenloser Antivirus über einige Einschränkungen, was die Anpassungs-Möglichkeiten an die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse betrifft, während bezahlte Programme in diesem Bereich viel weiter entwickelt sind.

Ein weiterer Unterschied zwischen kostenlosem und bezahltem Schutz ist der Support und die verfügbare Hilfe. Mit einem gekauften Produkt bekommt man einen hingebungsvollen, engagierten Support-Dienst – kostenlose Online-Services oder eine gebührenpflichtige Telefonnummer. Die meisten Antivirus Schutz-Software-Pakete bieten überhaupt keinen Support an, die wenigen, die einige, indirekte Online-Foren oder gebührenpflichtige Mehrwertnummern zur Verfügung stellen, die jedoch bis zu 50 USD pro Anruf kosten könnten.

Es gibt nichts umsonst

Die versteckten Kosten, die man für manche kostenlose Pakete bezahlen muss, sind die Installationen von unterschiedlicher Adware. Kostenlose Programme enthalten meist Werbung oder Adware, um ihre Kosten decken zu können. Adware könnte in Form von Pop-Up-Werbung oder Suchmaschinen, Browser-Toolbars oder Social Networking-Programmen auftauchen, wovon alle ein ernstzunehmendes Ärgernis darstellen und den eigenen Rechner ernsthaft einbremsen.

Wenn man sich dazu entschließt, in ein komplettes Internet-Sicherheits-Paket zu investieren, so erhält man ausgezeichnete Level an Schutz, Zugriff auf bestimmte Kunden-Unterstützung und nützliche Extra-Funktionen wie zum Beispiel kostenlosen Online-Datenspeicher.

Ist der Windows Defender gut genug?

Die größte Umbesetzung in der PC-Security war seit Jahren der Launch von Microsofts Windows 10. Im Gegensatz zu früheren Versionen gab es hier eine Menge an in das neue Betriebssystem integrierte Sicherheits-Features.

Eine der wohl wichtigsten Veränderungen war der Austausch der Microsoft Security Essentials durch den Windows Defender. Der Windows Defender wurde aufgemotzt, um Antiviren-Schutz und auch einige Anti-Spyware-Features zu beinhalten. Das Programm läuft im Hintergrund und benachrichtigt den Windows-Nutzer, wenn er eingreifen sollte.

Nutzer von Windows 10 sind des Weiteren von einer Zwei-Weg-Firewall geschützt, die die Informationen, die beide Seiten des Internets nutzen (also Up- und Download) überwacht. Andere Funktionen beinhalten einen SmartScreen-Filter der dabei hilft, gegen Phishing-Betrug zu schützen, sowie Parental Controls (Kindersicherung), um die Aktivitäten der eigenen Kinder online überwachen zu können. Windows 8 und Windows 10 verfügen außerdem über eine Secure Boot-Option, die Malware davon abhält, während dem Hochfahren des Rechners Fuß zu fassen.

Vorteile: Wir stellten fest, dass Microsoft 10 über starke eingebaute Sicherheits- und Antivirus-Features verfügt.

Nachteile: Aufgrund der großen Anzahl an Windows-Nutzern stellt sich das Betriebssystem von Microsoft immer wieder als ein beliebtes Ziel von Hackern und Programmierern von Viren heraus. Wenn der Windows Defender die einzige Verteidigungslinie im eigenen System darstellt, würden wir es immer noch empfehlen, ein Upgrade auf ein eigenständiges Sicherheits-Programm durchzuführen. PC-Nutzer, die noch ältere Versionen von Windows, vor Windows 10 am Laufen haben, sollten zweifellos auf eine eigene Sicherheits-Software zurückgreifen – heutzutage sind die Microsoft Security Essentials einfach nicht mehr genug.

Brauche ich wirklich zwei Antivirus-Programme?

Es gibt ein altes Sprichwort, welches besagt, die Nutzung zweier unterschiedlicher Antivirus-Produkte wäre eine schlechte Idee, denn sie würden Glitches und Störungen hervorrufen, wenn zwei Programme zur selben Zeit versuchen würden, dieselbe Aufgabe auszuführen. Das eigene Einschränken auf nur ein Internet Security-Programm minimiere außerdem die negativen Auswirkungen von Antivirus-Software auf die Leistung des Rechners.

Auf jeden Fall ist es nicht immer ein Problem der Sicherheitskraft. Manche zusätzlichen Programme könnten sich als außerordentlich wertvoll erweisen, wenn man sich eine zweite Verteidigungslinie aufbauen möchte.

Vorteile: Wir haben einige Security Software-Programme gesehen, die die Malware bekämpfenden Elemente unseres Haupt-Antivirus-Pakets stützen. Malwarebytes Anti-Malware ist beispielsweise ein eigenständiges Security-Tool, welches neben der regulären Sicherheits-Software installiert werden kann. Das Tool verfügt außerdem über eine großartige Art und Weise der Aufzeichnung von besiegten Bösartigkeiten. Außerdem ist es kostenlos.

Nachteile: Es wahr, dass zwei zur gleichen Zeit installierte, komplette Programme das eigene System wirklich verlangsamen können. Von Zeit zu Zeit kann es vorkommen, dass beide denken, dass das jeweils andere Paket gerade das System scannt, was den Nutzer angreifbar gegenüber Malware macht, die durch die Lücken schlüpfen könnte. Und wenn schon ein Best Buy-Programm genug ist, wieso sollte man dann für zwei bezahlen?

Die alte Security-Software entfernen

Viele Antivirus-Pakete werden es automatisch versuchen, rivalisierende Produkte zu entfernen. Dieser Prozess findet typischerweise als Teil der Installation einer neuen Security-Suite statt, auch, wenn dies nicht immer der Fall ist.

Wenn man ein älteres Paket auf Windows manuell entfernen muss oder möchte, so muss man auf Systemsteuerung gehen (oder danach im Startmenü suchen) und dann unter „Programme“ auf „Programme deinstallieren“ und die Software, die man loswerden möchte, aus der Liste auswählen. Das Programm muss angeklickt und dann in der Toolbar darüber auf „Deinstallieren“ geklickt werden. Aber Achtung: Wenn man die Verteidigungslinien des eigenen PCs abbricht, indem man sie deinstalliert, um ein neues zu installieren, aber das andere Programm nicht sofort installiert, so bleibt man in der Zwischenzeit ungeschützt.

Welche Version benötige ich?

Die meisten Antivirusprogramme bieten eine Reihe von verschiedenen Produkten zu unterschiedlichen Preisen an. Die Basisversionen von Antivirusprogrammen enthalten meist die entscheidende Funktion, den Computer auf Malware zu überprüfen, aber wahrscheinlich auch nicht mehr als das. Das Zusatzpaket „Internet Security“ enthält weitere Funktionen, wie zum Beispiel Firewall und Anwendungen, die zusätzlichen Schutz der Privatsphäre online bieten. In vielen Fällen gibt es auch eine „Total Security“ -Version, die Online-Backups, VPN oder die Companion App enthält.

Es ist auch zu beachten, dass viele Anbieter ihre Produkte mit einer Jahresangabe ausweisen, dabei können sie ziemlich genau sein: In einigen Fällen sind die Pakete des Jahres 2018 schon monatelang ausverkauft. Dies hat jedoch meist keinen Einfluss auf die Lizenz. Ein Abonnement vom Jahr 2017berechtigt in den meisten Fällen trotzdem auf die neuste Version zu wechseln, sobald diese verfügbar ist.

Benötige ich eine eigenständige Firewall?

Es war lange Zeit üblich, dass Sicherheitsprogramme eine Firewall integriert hatten, die vor Eindringlingen schützt und Malware identifiziert und blockiert. Heutzutage hat Windows eine eigene und ziemlich effektive Firewall enthalten, was dazu führt, dass die meisten Anbieter von Antivirusprogrammen (Basisversion) keine Firewalls mehr anbieten.

Erfahrene Nutzer, welche sich bei der Anpassung von Netzwerker auskennen, bevorzugen dennoch oft eine maßgeschneiderte Firewall. Falls sie jedoch nicht zu diesen Nutzern gehören, empfehlen wir die standardisierte Firewall von Windows zu verwenden.

Warum enthalten einige Sicherheitsprogramme eine eigenständige Funktion „sicherer Browser“?

Die Internet-Sicherheit ist besonders wichtig bei Banking- und Webshopseiten: Wenn es hier jemand schafft, die Transaktionssitzung zu „entführen“, können finanzielle Daten gestohlen werden und somit ernsthafte Probleme entstehen. Manche Schutzprogramme enthalten komplett eigenständige Browser für die Verwendung solcher Websites. Solche Browser sind speziell dafür entwickelt worden, um potenzielle Hackerattacken zu vermeiden.

Im Normalfall lässt ein sicherer Internet-Browser keine Erweiterungen zu und besteht auf verschlüsselte Verbindungsdaten. Es kann in einer „Sandbox“ ausgeführt werden, und somit verhindern, dass andere laufenden Prozesse ausspioniert werden können. Die Sicherheitssoftware kann im Normalfall so angepasst werden, dass beim Besuch bestimmter Websites, der Browser automatisch auf den sicheren Browser wechselt, um einen zusätzlichen Sicherheitsschutz zu gewähren.

Wie werden E-Mails geschützt?

Neben der Kontrolle von Websites, gehört auch die Kontrolle von ein- und ausgehenden Mails auf fehlerhafte Anhänge oder „Phishing“ -Links dar.

Eine Sicherheitssoftware kann jedoch nur Nachrichten auf Schadsoftware prüfen, wenn die Nachrichten über ein Programm laufen, welches auf dem Computer gespeichert ist, dazu zählt z.B. Outlook oder Windows Mail. Wenn man jedoch mit Google Mail oder Hotmail arbeitet, kann die Sicherheitssoftware die Nachrichten nicht überprüfen. Mach dir aber darüber keine Gedanken: Da die Anhänge in der Cloud und nicht auf dem PC gespeichert werden, wird die Verbreitung von Malware erschwert. Man sollte aber in allen Fällen vermeiden, auf unbekannte Links zu klicken.

Und wie sieht es um den Schutz meiner Smartphones und Tablets aus?

Sicherheitsexperten warnen seit Jahren davor, dass Smartphones und Tablets genauso anfällig für Angriffe und Schadsoftwares sind wie Computer, daher bieten viele Sicherheitsprogramme auch Apps für Android und iOS an. Diese können sowohl kostenpflichtig als auch kostenlos sein.

Android Geräte sind durch die offenere Stuktur weit mehr anfällig für Schadsoftware und stellen damit auch den größeren Markt dar. Es gibt ein weit kleineres Angebote für iOS, da IOS ein viel strengeres Sicherheitsmodell hat und es dadurch sowohl für Malware als auch für Sicherheitssoftwares sehr schwierig macht, zu funktionieren. Wenn Sie also gerne mehrere Geräte verwenden, dann sollten sie eine Sicherheitssoftware in Erwägung ziehen, die mit einer begleitenden App geliefert wird.

Das beste Antivirenprogramm 2018

Am meisten empfohlen: BitDefender Antivirus Plus 2019

Unser Urteil
Das Angebot des Antivirus von Bitdefender ist angemessen und zuverlässig, zudem ist es jetzt noch besser, was das Blockieren und die Wiederherstellung von Ransomware betrifft.
Was dafür spricht :
  • Unmengen an Features
  • Einfach zu verwenden
  • Sorgfältiges Blockieren von Malware
  • Effektive, mehrschichtige Anti-Ransomware-Software
Was dagegen spricht:
  • Einige der Bonus-Tools sind eher elementar.
  • Geringe Probleme bei der Säuberung von Ransomware

Bitdefender Antivirus Plus 2019 ist das Basis-Antivirus-Paket für Windows, welches alle gängigen und gewöhnlichen Malware-Essentials mit sich bringt und eine Menge an interessanten Extras mit ins Spiel bringt. Genau jetzt hat der Bitdefender Antivirus Plus 2019 die Spitze unserer Liste der besten Antivirus-Software erreicht.

Bitdefender Antivirus Plus bietet einen Antivirus (wenig überraschend, oder?), Verhaltens-Überwachung in Echtzeit und einen mehrschichtigen Ransomware-Schutz, zum Beispiel. Es gibt aber auch eigene Funktionen, die bösartige Webseiten blockieren, die sensiblen Daten beim Online-Banking schützen, einen Passwort-Manager und einen sicheren Datei-Schredder.

Das Paket liefert sogar eine VPN von Hotspot Shield, auch, wenn die Basic Edition es nicht erlaubt, den Ort zu wählen und zudem wird der Datentransfer auf ganze 200 MB pro Tag eingeschränkt, gerade einmal genug für E-Mailing und ein klein wenig Browsing. Das Durchführen eines Upgrades ist jedoch ein gutes Angebot, wobei die unlimitierte Premium-VPN 29.99 Euro kostet, womit man bis zu fünf Geräte abdecken kann. Im Vergleich dazu kostet eine Elite-Lizenz, welche ein Jahr gültig ist, direkt bei Hotspot Shield bezogen, 71.88 USD.

Neue Features und Funktionen in diesem Release beinhalten Ransomware Remediation, eine zusätzliche Schutzschicht, die auf Verhalten, welches typisch für Ransomware ist, achtet und danach Ausschau hält und Backups von angegriffenen Dateien erstellt, bis die bösartigen Prozesse geschlossen werden können. Sogar das reguläre Antivirus-Engine benötigt einige Sekunden, um der Ransomware den Garaus zu machen, doch es ist unwahrscheinlich, dass dies von Bedeutung ist, da Bitdefender in der Lage sein sollte, alles, was verschlüsselt wurde, wiederherstellen zu können.

Anderenorts versucht die neue Network Threat Prevention (= Netzwerk-Bedrohungs-Vorsorge), Malware davon abzuhalten, Vulnerabilitäten am eigenen Gerät auszunutzen, um breitere Attacken starten zu können.

Das Autopilot-System von Bitdefender liefert intelligente Empfehlungen darüber, wie man den Schutz optimieren kann, um ihn der Art und Weise, wie das Gerät genutzt wird, anzupassen, sowie ein Dashboard im neuen Look für den Windows-Build, was es noch einfacher macht, die Suite zu nutzen.

Bitdefender Antivirus Plus 2019 ist für einen ordentlichen Schnitt von 39.99 Euro für eine Ein-Jahres-Lizenz für ein Gerät erhältlich, wenn man jedoch Windows-Geräte und Jahre hinzufügt, steigt das Preis-Leistungsverhältnis.

Wenn man nach etwas Kraftvollem sucht, fügt Bitdefender Total Security 2019 noch eine Firewall, einen Spam-Filter, Webcam-Schutz, Parental Control und mehr hinzu, davon gibt es Versionen für Windows, den Mac, Android und iOS.

Besser noch, es gibt eine 30-tägige kostenlose Testversion (ganz ohne Bedingungen!) von allen Hauptpaketen von Bitdefender, somit ist es überaus einfach, alle Features einmal auszuprobieren.

Bitdefender Total Security 2019

Features und Funktionen

Bitdefender Antivirus Plus 2019 unterstützt mehrere Scan-Modi: Quick Scan überprüft die am häufigsten infizierten Bereiche, System Scan untersucht alles, Explorer Integration ermöglicht das Scannen von Objekten über das Rechtsklick-Menü des Windows Explorers, zudem gibt es eine bootfähige Rettungs-Umgebung, welche dabei hilft, die meisten der verbissenen Bedrohungen zu entfernen.

Eine „Manage Scans“-Funktion (= Scans managen) ermöglicht es, neue Arten von Scans anzulegen und so bestimmte Dateien und Ordner zu überprüfen. Man kann immer wieder neu definieren, wie der Scan funktionieren sollte – Suche nach Rootkits, aber sich nicht um potenziell ungewollte Anwendungen kümmern, vielleicht, als kleines Beispiel. Es gibt Einstellungen, mit denen man Scans planen kann, die dann automatisch ausgeführt werden. Das kann es zwar nicht mit der extremen Anpassbarkeit von Avast aufnehmen, doch gibt es hier für die meisten Nutzer weitaus genug Power.

Die Geschwindigkeiten der Scans sind annehmbar. Quick Scans dauerten auf unserem Test-Computer um die 15 bis 30 Sekunden, während der komplette System Scan mit 135 Minuten für 335 GB an Dateien veranschlagt wurde, dann jedoch im zweiten Scan nur noch 43 Minuten benötigte und im dritten Scan noch 30 Minuten. Wir gehen davon aus, dass dies sich über die Zeit noch verkürzen wird.

Der Passwort-Manager von Bitdefender, Wallet, kann Anmeldedaten von Webseiten speichern, Kreditkartendetails, WLAN-Passwörter, Anwendungs-Anmeldedaten und auch Lizenzschlüssel, sowie E-Mail-Anmeldedaten und Details (Servernamens, Ports, und so weiter und so fort), persönliche Details für jede Anzahl an Individuen (Name, Geburtsdatum, Adresse, E-Mail, Telefon und viel mehr).

Bitdefender Total Security 2019

Bitdefender Antivirus Plus 2019 hat die Wallet-Erweiterung in unserem Chrome-Browser automatisch installiert (Mozilla Firefox und Internet Explorer sind auch unterstützt). Die Erweiterung konnte nur mit den grundlegenden Webseiten-Logins arbeiten, bei komplizierteren Formularen funktionierte das automatische Ausfüllen nicht immer korrekt, ebenso wenig wie das automatische Übermitteln der Formulare, wenn sie komplett ausgefüllt sind. Dies wird nicht die Gegenspieler mit den großen Namen (wie zum Beispiel Dashlane) ablösen können, wenn man aber noch keinen Passwort-Manager hat, so könnte man dies für nützlich befinden.

Bitdefender Safepay ist ein sicherer Browser, welcher das Online-Banking und andere sensible Transaktionen vor Schnüfflern und Malware schützt. Wir haben es mit Screenshot-Tools und Keyloggers getestet und stellten fest, dass es keine Möglichkeit gab, auch nur eine Spur davon aufzuzeichnen, was wir in Safepay taten.

Der Vulnerability Scanner führt einige grundlegende Überprüfungen auf fehlende Anwendungs-Updates und Windows-Patches, schwache Passwörter und einige Netzwerk-Fehler und -Probleme durch. Wirklich etwas Besonderes hat der Vulnerability Scanner für uns nicht getan, doch könnte er es wert sein, gelegentlich ausgeführt zu werden.

Ein zusätzlicher Dateischredder löscht ausgewählte Dateien und Ordner sicher, um zu garantieren, dass es keine Möglichkeit gibt, sie wiederherzustellen. Es funktioniert und könnte sehr nützlich sein, wenn man sensible Dokumente loswerden möchte, es gibt allerdings keine Möglichkeit, einen bestimmten Schredder-Algorithmus auszuwählen oder sonst irgendwelche Einstellungen zu verändern oder anzupassen. Dies ist gut für neue Nutzer, doch die Experten da draußen werden durch die Nutzung von Dateischredder-Freeware der Oberschicht mehr Kontrolle zu erhalten.

Bitdefender Total Security 2019

Schutz

Bitdefender ist bei den großen Testlaboren sehr beliebt, die Produkte tauchen so gut wie immer relativ weit oben in den Listen auf.

Der Bericht von AV-Comparatives von der Real-World Protection im Zeitraum von Februar bis Juni 2018 hat die Ergebnisse von fünf individuellen Tests zusammengefasst und wieder einmal hat Bitdefender sich sehr gut geschlagen. Die Engine hat 99,8 Prozent der Bedrohungen blockiert, was Bitdefender auf Platz drei von 18 gesetzt hat, nur knapp hinter Trend Micro und F-Secure.

Die Windows 10-Test von AV-Test im April 2018 gingen noch einen Schritt weiter, wo Bitdefender sich mit stolzen 100 Prozent der blockierten Test-Bedrohungen schlug.

Wir haben auf eigene Faust weitere Tests unternommen, indem wir dabei begonnen haben, den Filter von bösartigen Webseiten von Bitdefender gegen eine Liste von brandneuen, gefährlichen Links zu überprüfen. Antivirus Plus hat 84 Prozent davon blockiert, das ist besser als die meisten anderen, auch wenn dies ein schwieriges Gebiet ist, um Zuverlässigkeit zu bewerten, die Ergebnisse können sich hier häufig von Tag zu Tag sehr signifikant ändern.

Letztendlich haben wir, da Bitdefender sich selbst mit Anti-Malware-Funktionalität rühmt, die Suite durch einige anstrengende Tests geschickt.

Zu Beginn haben wir Bitdefender gegen ein echtes Ransomware-Beispiel antreten lassen. Es war kein fairer Kampf, da der Bitdefender Antivirus Plus 2019 die Infektion umgehend und sofort aus der Welt geschaffen hatte, bevor diese unser System überhaupt auch nur angreifen konnte.

Wir haben das Schwierigkeitslevel etwas angehoben, indem wir einen eigenen Ransomware-Simulator gebastelt haben, etwas, das Bitdefender noch niemals zuvor gesehen hatte. Der Bitdefender Antivirus Plus 2019 hat dem Programm eine Zeit lang erlaubt, zu laufen und sich angesehen, was wohl passieren würde, doch letztendlich hat er auch diesen Prozess beendet, blockiert und alle Dateien wiederhergestellt, die unsere kleine Software verschlüsseln konnte.

Bitdefender hat das System danach jedoch nicht komplett wieder aufgeräumt. Die ausführbare Datei der Ransomware wurde beispielsweise nicht gelöscht und die verschlüsselten Dateien wurden neben den Originalen belassen (wenn man mit Wichtig.PDF begonnen hat, so hatte man nun Wichtig.PDF und Wichtig.Ext). Doch der Bitdefender Antivirus Plus 2019 hat sowohl eine bekannte als auch eine vollkommen neue Bedrohung erfolgreich blockiert, ohne dass wir auch nur eine Datei verloren haben, und das ist es, was wirklich zählt.

Abschließendes Urteil

Ein großartiges Allround-Antivirus-Tool, welche großartige Arbeit verrichtet, sich sogar ganz neue, bis dato unbekannte Bedrohungen vom Leibe zu halten. Ein absolutes Muss für die engere Auswahlliste der PC-Security.

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Andere gute Wahl:

Norton Security

Qualitätsschutz, der dich nicht bremst

  • +Erkennt und blockiert sogar die neuesten Schadsoftwares
  • +Geringe Auswirkungen auf die Systemressourcen
  • -Browsererweiterungen können unzuverlässig sein

 

Norton AntiVirus BasicNorton Security 2018 schützt den PC, ohne dabei ein Leistungsfresser zu sein

Norton Security 2018 ist ein eine starke Sicherheitssoftware, die den PC automatisch schützt. Des Weiteren bietet Norton Security 2017 viele Optimierungen, Optionen und Einstellungen zur Erweiterung. Das macht Norton zu einem der besten Sicherheitspakete des Jahres 2018.

Eine praktische URL-Blockierung schützt beispielsweise vor schädlichen Websites. Eine hervorragende Funktion zur Überprüfung von Dateien, schützt zusätzlich vor schädlichen Downloads. Falls es trotz dieser Funktionen doch zu einem Angriff kommen sollte, dann vernichtet eine Verhaltensüberwachungsfunktion die Schadsoftware.

Wenn man gerne selbstständig Überprüfungen durchführt, ist das auch kein Problem. Man kann auch benutzerdefinierte Scans einrichten und speichern, um so nur Bereiche zu überprüfen, die man benötigt. Diese Scans können sogar automatisch zu bestimmten Zeiten ausgeführt werden, jedoch nicht wenn ihr System auf Akkubetrieb läuft.

Manche Browsererweiterungen können Probleme verursachen. Der mitgelieferte Passwort-Manager ist eine leistungsstarke Funktion, wenn sie ordnungsgemäß ausgeführt wird. Leider haben wir festgestellt, dass die Chrome-Version ohne ersichtlichen Grund nicht mehr funktioniert. Viele Meldungen von verschiedenen Testern haben ähnliche Probleme entdeckt, daher scheint es sich um ein echtes Problem zu handeln.

Man muss den Passwort Manager jedoch nicht verwenden, wenn man das nicht möchte. Die Hauptfunktionen von Norton Security überzeugen jedoch in allen Bereichen: es ist einfach zu verwenden, es verfügt über Konfigurationsoptionen, wird von Testern hervorragend bewertet und hat kaum Auswirkungen auf die Performance.

19,99€ 1 Jahr/ 1 Gerät (33% RABATT)
34,99€1 Jahr/5 Gerät (56% RABATT)

Kaspersky Anti-Virus 2019

Vertrauenswürdige Sicherheitssoftware für Anfänger und Experten gleichermaßen

  • + Eines der leistungsstärksten Sicherheitsprogrammen
  • + Sehr einfach zu bedienen
  • -Die vollständigen Pakete von Kaspersky sind günstiger

Kaspersky AntiVirus 2019Kaspersky Anti-Virus 2019 ist umfassend und einfach zu bedienen, ohne dabei erfahrene Nutzer auszuschließen

Das Kaspersky Anti-Virus 2019 ist ein vereinfachtes Sicherheitspaket, welches sich auf die wesentlichsten Funktionen konzentriert. Webfilter blockieren schädliche URLs, eine präzise Antiviren-Funktion erkennt und entfernt Bedrohungen, intelligente Überwachungstechnologien verfolgen schädliche Aktionen und beheben diese.

Glücklicherweise funktioniert die Software gut. Sehr, sehr gut sogar. Wir haben festgestellt, dass Kaspersky zu den besten Sicherheitsprogrammen gehört, wenn es darum geht, Schadsoftware zu blockieren und zu entfernen. Außerdem wird Kaspersky regelmäßig von Websites, wie AV-Comparatives, bewertet.

Das Programm lässt sich leicht bedienen. Eine verständlich gestaltete Oberfläche, verfügt über die richtige Anzahl an Navigationselementen und gibt viele Hilfestellungen, um zu erklären, wie alles funktioniert. Auch ein Anfänger wird sich mit der Software schnell zurechtfinden.

Wenn man einen präzisen, zuverlässigen und beständigen Sicherheitsschutz benötigt, wird das Kaspersky Anti-Virus 2019 gute Dienste leisten.

1 Jahr/ 1 PC: 29.95 €
1 Jahr/ 3 PC: 49.95 €

Panda Antivirus Pro

Benutzerfreundliches Programm mit vielen Anti-Virus-Funktionen

Panda Antivirus Pro verfügt über viele Funktionen und einer Benutzeroberfläche, die für Windows 10 optimiert wurde

  • + Viele verschiedene Funktionen
  • + Einfache Bedienbarkeit
  • – Begrenzte Firewall

Panda Antivirus ProPanda Antivirus Pro verfügt über viele Funktionen und einer Benutzeroberfläche, die für Windows 10 optimiert wurde

Schadsoftware wird in Echtzeit erkannt, schnelles Cloud basiertes Scannen und URL Überprüfung, um schädliche Websites zu filtern. Panda Antivirus Pro bietet alle Vorzüge, die man von einem guten Sicherheitsprogramm erwartet.

Und das ist erst der Anfang. Ein einfache Zwei-Wege-Firewall hält das System sicher. Ein Application Control System, kann sogar eine noch unbekannte und brandneue Schadsoftware erkennen und stoppen. Eine virtuelle Tastatur hilft dabei, vertrauliche Daten vor Keyloggern zu schützen. Es gibt auch eine Funktion, um eine USB- Sicherungskopie zu erstellen, die selbst hartnäckigste Bedrohungen entfernen kann.

Einige der Bonus-Funktionen sind jedoch ziemlich grundlegend. Die Panda Firewall erfüllt zwar ihren Zweck, aber kann nicht mit anderen Firewalls konkurrieren. Erfahrene Nutzer erwarten sich wahrscheinlich mehr Leistung im Bezug auf die Firewall.

Die einfache Benutzeroberfläche macht die Verwendung zum Kinderspiel. Die verschiedenen Funktionen und Anwendungen sind in einer übersichtlichen und Windows 10 ähnlichen Struktur organisiert, wobei alle Hauptmodule nur ein bis zwei Klicks entfernt sind. Sogar die Firewall benötigt lediglich Informationen zum Netzwerkstandort: Zuhause, Arbeit oder öffentliches Netzwerk.

Es gibt nicht viele unabhängige Tests, aber die Zahlen zeigen, dass das Paket einen überdurchschnittlichen Schutz bietet. Insgesamt tut das Panda Antivirus gute Arbeit, um Schadsoftware in Schach zu halten.

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ESET NOD32 Antivirus

Professionelles Antiviren Programm für den erfahrenen Nutzer

  • + Stark konfigurierbar
  • + Zugriffssteuerung für Geräte
  • – Ziemlich teuer
  • – Nicht für Anfänger geeignet

ESET NOD32 AntivirusESET NOD32 Antivirus 2018 verfügt möglicherweise nicht über alle erwünschten Funktionen, aber bietet dafür einen leistungsstarken Virenschutz.

Falls sie Antiviren Programme anhand der Länge der aufgezählten Funktionen beurteilen, dann kann das ESET NOD32 Antivirus eventuell nicht mithalten. Es verfügt über keine Firewall, Passwort Manager, Datei Shredder, Schwachstellen-Scanner oder sonstige Extra Features die es bei anderen Programmen häufig gibt.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass das Programm weniger Schutz bietet, es konzentriert sich lediglich verstärkt auf die grundlegenden Antiviren Funktionen. ESET NOD32 Antivirus verfügt über einen Malwareschutz in Echtzeit, Anti-Erpressersoftware, Exploit-Schutz, URL-Filterung um schädliche Websites zu blockieren und Funktionen, um Angriffe durch PowerShell und schädliche Skripts zu verhindern.

Ein Gerätesteuermodul dämmt das Infektionsrisiko durch andere Geräte ein, indem es den Zugriff auf USB-Sticks, externe Festplatten, Speichermedien und sogar Geräte, die über Bluetooth und FireWire arbeiten, überwacht. Es ist ein eher ungewöhnliches Extra, das aber durchaus Sinn machen kann, wenn man des Öfteren Geräte an seinen PC anschließt.

ESET NOD32 Antivirus ist jedoch nicht für komplette Anfänger geeignet. Die Oberfläche ist teilweise kompliziert, einige Funktionen schlecht durchschaubar und sogar die Hilfestellungen sind nicht immer hilfreich.

Erfahrene Benutzer werden jedoch die Leistungsfähigkeit und Konfigurierbarkeit von ESET schätzen. Der überdurchschnittliche Schutz sorgt dafür, dass man immer auf der sicheren Seite ist und das Paket beeinträchtigt zudem nicht die Leistung des Computers.

Eine neue Funktion der 2018 Ausführung ist der UEFI Scanner, der vor Angriffen schützt, die den PC attackieren, bevor Windows überhaupt gestartet wird.

ESET Internet Security stützt sich auf NOD 32 und verdreifacht die Anzahl der Geräte und bietet eine Firewall, Botnet-Schutz, Webcam-Schutz und eine Antispam-Funktion.

Alternativ kann man sich auch die ESET Smart Security Premium Version kaufen und dabei nicht viel mehr ausgeben. Es beinhaltet alle vorher genannten Funktionen, sowie eine Funktion für sichere Kennwort- und Datenverwaltung.

Trend Micro Antivirus+ Security

Ein starker Anwärter

  • +erschwinglicher Preis
  • -Kann den PC verlangsamen
  • – Im Durchschnitt mehr Falschmeldungen

Trend Micro Antivirus+ Security

Trend Micro Antivirus+ Security bietet einen zuverlässigen Schutz, stellt aber auch hohe Anforderungen

Trend Micro Antivirus+ ist ein leistungsfähiges Antivirenprogramm, das mit einer überdurchschnittlichen Antispam-Funkton und einem effektiven Ordnerschutz augestattet ist und auch noch einfach zu verwenden ist.

Aber wie gut ist es wirklich? Unabhängige Teste bewerten den Schutz als sehr gut, obwohl es in einigen Punkten Abweichungen gibt. AV-Comparatives schreibt, dass es zu einer hohen Anzahl von Falschmeldungen kommt, was ein echtes Problem sein könnte. AV-Test wiederum findet keine erhöhte Anzahl an Falschmeldungen, schreibt jedoch, dass es eine hohe Genauigkeit liefert.

Wenn es ein Problem mit diesem Sicherheitsprogramm gibt, dann ist es die verminderte Leistungsfähigkeit. Bei PassMark‘s Testbericht, der im März 2017 an 15 Sicherheitsprogrammen durchgeführt wurde, schneidet Trend Micro schlecht ab und landet auf dem letzten Platz.

Unsere Erfahrungen mit dem Produkt sind jedoch ein wenig besser. Der Schutz scheint ähnlich gut wie bei Bitdefender zu sein, die Falschmeldungen scheinen lediglich ein wenig höher als bei anderen Programmen zu sein und unser System verlangsamt sich nicht merklich.

Wir empfehlen, die Testversion mit 30 Tagen vor dem Kauf zu testen, um herauszufinden, ob es zu Problemen kommt. Falls es zu keinen merklichen Problemen kommt, ist Trend Micro dank der hohen Erkennungsrate und großartigen Zusatzfunktionen eine gute Wahl.

F-Secure Antivirus SAFE

Es gibt nichts, was einfacher zu benutzen ist

  • +Sehr benutzerfreundlich
  • +Hoher Nutzen
  • -Geneigt zu Falschmeldungen

F-Secure Antivirus

F-Secure Antivirus SAFE ist einfach zu benutzen und ist eine schätzbare Möglichkeit, um einen PC zu schützen.

F-Secure Antivirus SAFE ist eine tolle Sammlung von verschiedenen Antivirus-Software-Tools und obwohl es ein bisschen teurer ist als manch andere Antivirus-Software in dieser Best-of-Liste, ist die Anzahl der Funktionalitäten, die man bekommt, sehr lohnenswert für den gezahlten Preis.

Mit F-Secure Antivirus SAFE erhalten Sie die brillante Antivirus-Software von F-Secure, zusammen mit Online-Banking-Schutz für sicheres Shoppen im Internet, Kinderschutz und einem Gerätefinder, mit dem man ein verlorenes Android oder iOS-Gerät orten kann und falls benötigt, kann man das Gerät sperren oder persönliche Daten löschen.

Das Paket erzielt normalerweise die maximale Punktzahl im AV-Test und punktet generell gleichauf mit AV-Comparatives. Der Hersteller sagt sogar selber, dass deutlich mehr Falschmeldungen generiert werden können als bei den meisten Konkurrenten, aber wie sich das auf den Nutzer auswirkt, hängt davon ab, wie man seinen Computer benutzt.

Die Benutzeroberfläche ist ein großer Pluspunkt. Sie ist sehr einfach zu benutzen, leichtgewichtig und die meiste Zeit kümmert sich die Anwendung von alleine um den Computer. Das Programm hat minimale Auswirkungen auf die Systemleistung und wenn man mal eingreifen muss, kann man jedes Problem innerhalb von wenigen Mausklicks lösen.

In 2018 bleibt F-Secure Anti-Virus SAFE ein ansprechendes Produkt: es ist schnell, leichtgewichtig und es verträgt sich gut mit anderen Virenschutzsoftwares, ohne dass Probleme auftreten.

Webroot SecureAnywhere AntiVirus

Das leistungsfreundlichste Antivirenprogramm überhaupt

  • + Extrem anspruchslos gegenüber Systemressourcen
  • + Blitzschnell
  • – Keine Testdaten vorhanden

Webroot

Webroot SecureAnywhere AntiVirus beeinträchtigt die Leistung nicht, ohne dabei den Schutz zu gefährden

So ziemlich jedes Antivirenprogramm behauptet ein „Leichtgewicht“ zu sein, jedoch nur das Webroot SecureAnywhere Paket hält auch was es verspricht. Die Installation dauert nur wenige Sekunden, die Programmdateien benötigen lediglich 2 MB auf der Festplatte, der RAM-Fußabdruck ist winzig und es gibt keine umfangreichen Updates.

Es gibt jedoch keine Kompromisse bei den Funktionen. Neben dem Virenschutz gibt es eine Verhaltensüberwachung, eine Antiphishing-Funktion in Echtzeit, ein Firewall- und Netzwerkverbindungsmonitor, verbesserte Anti-Erpressersoftware und andere Extras.

Es ist schwierig, dass Webroot mit der Konkurrenz zu vergleichen, da die großen Testseiten die Produkte des Unternehmens selten bewerten. Wenn sie jedoch getestet werden, dann erhalten sie normalerweise gute Ergebnisse und unsere eigenen Tests zeigen einen zuverlässigen und guten Schutz.

Das SecureAnywhere Antivirusprogramm bietet viele Funktionen und das 70 Tage Geld zurück Angebot, lässt darauf schließen, dass man vom Produkt überzeugt sein wird. Wenn man genug von komplizierten und aufgeblähten Antivirenprogrammen hat, sollte man Webroot in Erwägung ziehen

Antivirus Test: Wie findet man den besten Antivirus?

1. Nach einem All-Inclusive-Schutz Ausschau halten

In den Neunziger Jahren bedeutete der Besitz eines guten Security-Produkts für den PC, dass es bereits genügte, über einen guten Antivirus zu verfügen. Heutzutage reicht ein guter Virenschutz jedoch nicht mehr aus, um ein gutes Sicherheits-Produkt auszumachen. Es geht auch um Firewall-Schutz, Schutz vor Cyber-Kriminalität während man durch das Internet surft, Schutz vor Ransomware, VPN-Schutz gegen Drittparteien-Monitoring und Zensur und so weiter und so fort.

Kaspersky 2019

Ein gutes Security-Produkt muss unterschiedliche Schichten an Sicherheit aufweisen, um vor den modernen Cyber-Bedrohungen wirklich gut geschützt zu sein. Ein guter Antivirus ist gut gegen altherkömmliche Arten von Malware, das bedeutet aber nicht, dass der Rechner nicht von Ransomware infiziert werden kann, was sogar noch mehr Schaden und Zerstörung anrichten kann, als ein herkömmlicher Virus. Das ist es, warum wir glauben, dass es wichtig ist, auf der Suche nach der neuen oder nächsten Sicherheits-Lösung überprüfen sollte, ob es sich bei dem jeweiligen Angebot um einen All-Inclusive-Schutz handelt. Das bedeutet Schutz gegen die folgenden Arten von Bedrohungen:

  • Viren – Programme mit bösartigen Absichten, deren Charakter von der Tatsache, dass sie sich selbst vervielfachen und so andere Computer oder Geräte infizieren können, gezeichnet ist. Viren sind für gewöhnlich an eine ausführbare Datei gebunden, welche, wenn man sie unwissend ausführt, auch sozusagen als Abzug für den Virus arbeiten.
  • Trojaner – Bösartige Software, die sich als gewöhnliche Software tarnen kann und deshalb den Nutzer auch dazu bringen kann, das Programm herunterzuladen und auf dem eigenen Rechner auszuführen. Wenn das passiert, öffnen Trojaner für gewöhnlich eine Hintertür für andere Formen von Malware am Computer.
  • Würmer – Bösartige Programme, die Sicherheitslücken und Vulnerabilitäten im Betriebssystem oder in anderer Software (wie beispielsweise dem Webbrowser) ausnutzen und sie dazu verwenden, den Computer zu infizieren. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Viren können Viren sich selbst vervielfältigen und verteilen, ohne dass eine infizierte Datei ausgeführt werden muss.
  • Spyware – Software-Programme, die dazu entwickelt wurden, den Nutzer auszuspionieren und Informationen über ihn zu sammeln. Spyware versucht, sich vor dem Anwender, dem Betriebssystem und der Sicherheits-Lösung zu verstecken, nachdem genügend Informationen über den Nutzer gesammelt wurden, wird vom Programm versucht, diese Daten auf von Hackern kontrollierte Server hochzuladen.
  • Rootkits – Eine bestimmte Art von Malware, die entwickelt wurde, um Hackern Fernzugriff und Kontrolle über ein Gerät zu ermöglichen, ohne dabei von den Opfern oder einer auf dem infizierten Gerät entdeckt zu werden. Wenn ein Hacker Zugriff auf ein Gerät, welches von einem Rootkit infiziert wurde, erhält, kann er dies nutzen, um aus der Entfernung auf Dateien zugreifen, Dateien kopieren oder ausführen, Einstellungen des Betriebssystems ändern, zusätzliche Software installieren (meist andere Arten von Malware) zu können, und so weiter. Rootkits sind eine heimliche Art der Malware, somit sind sie auch schwieriger zu erkennen und vom Gerät zu entfernen.
  • Ransomware – Bösartige Programme, die, wenn sie einmal einen Rechner infiziert haben, die Kontrolle über Dateien übernehmen und sie verschlüsseln, beispielsweise Bilder, Arbeitsdokumente und Videos. Wenn dies einmal passiert ist, versucht das Ransomware-Programm den Nutzer dazu zu bringen, beträchtliche Geldbeträge an die Programmierer zu bezahlen, um den Zugriff auf die eigenen Dateien zurückzuerhalten.
  • Adware – Software-Programme, die Werbungen auf dem Bildschirm, im Webbrowser oder an anderen Stellen des eigenen Rechners anzeigen können. Es muss sich dabei nicht zwingend um Malware handeln, doch verlangsamt Malware meistens den infizierten Rechner, fährt die Leistung nach unten und die Benutzererfahrung. Außerdem kann Malware dabei helfen, den Computer mit Malware zu infizieren.
  • Netzwerk-Attacken – Wenn Hacker versuchen, über ein Gerät Fernzugriff zu erhalten, können sie dies durch ein „Einbruch“-Vorgehen erreichen. Das ist der Moment, wo man eine Firewall benötigt, um Netzwerk-Attacken stoppen zu können. Eine gute Firewall muss Angriffe von Außen verhindern können und zudem den Nutzer über verdächtigen Datenverkehr vom Rechner nach draußen warnen.
  • Web-Bedrohungen – Der eigene Webbrowser sollte direkt an der Front der aller ersten Verteidigungslinie gegen Malware stehen. Aus diesem Grund muss eine gute Sicherheitslösung auch ein Webschutz-Modul beinhalten, welches den Nutzer davon abhält, Webseiten mit bösartigen Inhalten aufzurufen. Es ist besser, mit Malware im Browser zu kämpfen, als erst dann einzuschreiten, wenn sie sich bereits am Rechner befindet.

Bitdefender Total Security 2019

2. Einen zuverlässigen Schutz auswählen

Eines der wichtigsten Kriterien für die Auswahl der besten Antivirus-Lösung ist die Zuverlässigkeit des Programms. Ein verlässliches Sicherheits-Produkt sollte dem folgenden fähig sein:

  • Schutz bieten, ohne dabei Konflikte auszulösen, die mit anderen, auf dem Rechner installierten Programmen auftreten könnten. Zum Beispiel sollte eine gute Security-Suite überprüfen, sobald sie auf einem Rechner installiert wird, ob es bereits andere, ähnliche Sicherheits-Programme auf dem System gibt. Wenn dies der Fall sein sollte, sollte die Security-Suite zu aller erst darauf hinweisen, dass die Konflikt auslösende Software zuerst entfernt werden sollte, bevor die neue Security-Suite installiert werden kann.
  • Die Prozesse vor ungewollter Terminierung schützen. Kraftvolle Malware wurde gestaltet und entwickelt, um die Schwachpunkte eines Antivirus anzugreifen. Manch Arten von Malware könnten so versuchen, die Antivirus-Lösung, die am Rechner installiert ist, lahmzulegen und danach die Kontrolle über das System zu übernehmen. Eine verlässliche Sicherheits-Lösung sollte seine Prozesse immer vor ungewolltem Ausführen schützen können.
  • Den aktuellsten Schutz bieten können. Eine Antivirus-Lösung, die veraltete, überholte und nicht mehr aktuelle Malware-Definitionen nutzt, stellt ein schwaches Produkt dar. Bedrohungen entwickeln sich stetig weiter, sie hören nie damit auf. Genau so muss es sich auch mit den Antivirus-Lösungen verhalten. Ein guter Antivirus ist ein Produkt, welches sich selbst immer auf dem aktuellsten Stand hält und mehrmals täglich Updates bereitstellt.
  • Security-Scans automatisieren. Wir glauben, dass eine zuverlässige Security-Lösung über Ansätze verfügen sollte, die Anti-Malware-Scans zu automatisieren. Damit meinen wir, dass eine Security-Suite es ermöglichen sollte, Antivirus-Scans im Vorhinein planen und festlegen zu können. Es ist sogar noch besser, wenn ein Antivirus-Produkt schon mit regulär geplanten Scans, die auch bereits aktiv sind, geliefert wird. Noch besser ist es, wenn das Programm Antivirus-Scans ausführt, wenn der Rechner sich im Leerlauf befindet und ansonsten sowieso nichts zu tun hat.

3. Auf eventuelle Auswirkungen auf Performance und Leistung Acht geben

Security-Produkte sind natürlich Programme, die einiges an Rechenleistung und Ressourcen des Computers benötigen, um ihre Arbeit gewissenhaft erledigen zu können. Sie nutzen mehr Rechenleistung als ein durchschnittlicher Audio-Player, zum Beispiel. Auf jeden Fall arbeiten die Sicherheits-Anbieter kontinuierlich daran, die Auswirkungen ihrer Produkte auf die Leistung der Rechner so gering als möglich zu halten. Wenn der eigene Rechner nicht gerade der stärkste am Markt ist, so sollte man auch auf den Leistungs-Aspekt Rücksicht nehmen. Für gewöhnlich sollte ein gutes Security-Produkt:

  • Nur geringe Auswirkungen auf die Bootzeiten haben. Das eigene Windows sollte fast genauso schnell starten, wie es das tat, bevor man das neue Security-Produkt installiert hat.
  • Nur geringe Auswirkungen auf die Leistung des Rechners haben. Eine effektive Sicherheits-Lösung ist nichts Gutes, wenn sie den Rechner festfährt. Sie sollte wissen, wie man mit den Ressourcen, die der Computer zur Verfügung stellt bzw. Stellen kann, umgeht, sodass es keine negativen Auswirkungen auf die Erfahrung am Rechner hat, was Performance und Reaktionsfreudigkeit betrifft.
  • Den Computer schnell nach Malware scannen. Gute Antivirus-Programme tendieren dazu, schneller zu sein als andere, wenn es darum geht, den Rechner auf Bedrohungen durch Malware zu scannen.

4. Die Benutzerfreundlichkeit bevorzugen

Ein gutes Security-Produkt muss leicht zu verwenden sein, sowohl für Nutzer mit viel Erfahrung, als auch für solche Nutzer, die wenig bis kein Wissen über Sicherheit haben. Das bedeutet, das Produkt muss:

  • Leicht navigierbar sein. Es sollte dem Nutzer eine intuitive Art und Weise der Navigation durch die unterschiedlichen Fenster, Tabs, Menüs und Einstellungen ermöglichen.
  • Auch auf Geräten mit Touchscreen einfach verwendbar sein. Die Ära der alten Flachbildschirme ist tot. Heutzutage nimmt die Anzahl der PCs mit einem Touchscreen äußerst stark zu. Außerdem nutzen mehr und mehr Leute Touch um Software und Programme kontrollieren zu können. Ein gutes Security-Produkt sollte daher über große Buttons, Fliesen, Schalter aller Arten, Häkchen und so weiter und so fort verfügen. Anders gesagt muss die Sicherheitslösung über Kontrollelemente verfügen, die auch mit den Fingern einfach zu erwischen sind, nicht nur mit dem Cursor der Maus.
  • Einfach zu verstehen sein. Ganz egal, wie einfach es ist, durch eine Benutzeroberfläche zu navigieren, es bringt nichts, wenn man nicht verstehen kann, was jedes einzelne Objekt und jede Einstellung bedeutet und tut. Die Konfigurations-Einstellungen, die angeboten werden, sollten von allen Nutzer leicht zu verstehen sein.
  • Den Nutzer mit einfach zu findender Dokumentation und Hilfe versorgen. Wie auch jedes andere gute Produkt müssen auch gute Security-Produkte eine einfache Möglichkeit bieten, auf Hilfe und Dokumentationen zugreifen zu können. Wenn die Hilfe-Dokumentation zwar verfügbar ist, man sie aber einfach nicht finden kann, was bringt sich das ganze dann?
  • Dem Nutzer die komplette Kontrolle überlassen. Viele Leute sind auf der Suche nach Sicherheitsprodukten, die nicht zwingend eine eigene Konfiguration benötigen. Auf jeden Fall gibt es aber auch andere Leute, die jedes einzelne Detail verändern und anpassen wollen, sodass das Security-Produkt genau so arbeitet, wie sie es wollen. Wenn das der Fall sein sollte, so muss ein gutes Sicherheits-Produkt dem Nutzer die volle Kontrolle über alles überlassen.

All das sind relative Kriterien, da manche Nutzer einfach weiter fortgeschritten sind als andere und so auch über einen vertieften technischen Hintergrund verfügen, während andere wiederum überhaupt keine Ahnung davon haben. Ganz egal, wo das individuelle Level der technischen Kenntnis liegt, es ist wichtig, dass ein Security-Produkt einfach zu verwenden und zu verstehen ist.

Wenn man ein Anfänger ist und auch keinerlei technische Neigungen hat, so sollte man sich am besten nach einer Antivirus-Lösung umsehen, die man „installieren und vergessen“ kann. Wenn man ein etwas professionellerer Nutzer ist, so sollte man eher zu einer Sicherheitslösung greifen, die bis ins kleinste Detail konfiguriert werden kann und über fortgeschrittene Einstellungen verfügt.

5. Bereit sein, nach Unterstützung zu fragen

Nichts, wirklich rein gar nichts in dieser Welt ist perfekt, daher ist es wichtig, fähig zu sein, einen Anruf zu tätigen und um Hilfe zu fragen, wenn etwas nicht so funktioniert, wie es sollte. Aus diesem Grund sind auch die gebotenen Support-Möglichkeiten ein wichtiger Faktor, den man bedenken sollte, bevor man sich für ein Produkt entscheidet.

Ein IT-Security-Unternehmen, welches ausgezeichnete Sicherheits-Programme schafft, tendiert eher dazu, eine breite Palette an Support-Möglichkeiten zu bieten und so sollte man, sofern es Probleme mit einem Produkt gibt, zumindest die folgenden Möglichkeiten haben:

  • Eine E-Mail schreiben, in der man die Probleme mit dem jeweiligen Produkt genau beschreibt.
  • Eine Live-Chat-Session mit einem der Support-Leute des Unternehmens abhalten.
  • Den Support-Dienst anrufen, um Hilfe zu erhalten.

Keine der Support-Möglichkeiten sollte dem Nutzer zusätzliche Kosten verursachen, außer dem, was bereits bezahlt wurde, als man sich für das Produkt entschied.

6. Guten Nutzen aus Tools ziehen, die in Bundles angeboten werden

Viele „komplette“ Security-Produkte bieten im Bundle noch zusätzliche Tools neben den Kernmodulen für Sicherheit an. Dies könnte Passwort-Wallets, sicheren, verschlüsselten Cloud-Speicher, Tools zur Kindersicherung (Parental Control) und so weiter und so fort inkludieren. Diese zusätzlichen Werkzeuge sollten nicht das erste sein, was man vergleicht, wenn man auf der Suche nach einer neuen Sicherheits-Lösung ist, sie können aber der kleine Tropfen sein, der ausreicht, um sich für das eine und gegen das andere Produkt zu entscheiden, wenn man sich zwischen zwei Möglichkeiten unschlüssig ist. Zum Beispiel sollte man sich für ein Security-Tool entscheiden, welches auch einen VPN-Dienst beinhaltet, entscheiden, wenn man viel auf Reisen ist und dabei meistens seinen Windows-Rechner mit sich führt. Es ist der einzige Weg, wie man sich mit nicht vertrauenswürdigen öffentlichen Netzwerken, wie beispielsweise solchen in Flughäfen, Cafés, Konferenz-Centers, Bahnhöfen und so weiter verbinden kann und dennoch sicher bleibt.

Wenn man Elternteil ist und sich zwischen zwei sehr ähnlichen Security-Suites entscheiden muss, aber nur eine der beiden auch ein Kindersicherungs-Modul (Parental Control) bietet, so sollte man sich wohl eher für die Lösung entscheiden, die die Parental Control mitliefert.

Wenn man sich dafür entscheidet, ein Sicherheits-Produkt zu kaufen, so sollte man überprüfen, ob die zusätzlichen Tools, die im Bundle angeboten werden, auch

  • Sicherheitsorientiert sind. Wenn ein Sicherheitsprodukt kostenlose Werkzeuge anbietet, die nicht sicherheitsorientiert sind, so glauben wir, dass auch die Hauptsoftware es nicht wirklich wert ist, gekauft zu werden. Diese Tools sind dann meistens nur ein Marketing- und Werbetrick.
  • Nützlich sind. Die zusätzlichen Tools, die man bekommt, wenn man ein Sicherheitsprodukt kauft, sollten auch hilfreich sein. Es sollte sich dabei nicht um irgendwelche billigen Kopien von Programmen handeln, die sowieso schon in Windows eingebunden sind.
  • Nicht die eigene Sicherheit und auch nicht die eigene Privatsphäre angreifen. Manche Anbieter entscheiden sich dazu, zusätzliche Tools mitzuliefern, die nicht hilfreich sind, was das Verbessern der eigenen Sicherheit oder Privatsphäre betrifft. Im Gegenteil sogar, sie verletzen beides sogar! Wenn eine Sicherheitslösung dubiose, unseriöse Toolbars, Webbrowser, Browser-Add-Ons oder jegliche andere Art von Tool anbietet, die die eigene Sicherheit oder Privatsphäre angreifen, so sollte man sich von diesem Produkt eher fernhalten.
  • Keine zusätzlichen Kosten verursachen. Wenn man mehr Geld zusätzlich zu dem zahlen muss, was man sowieso schon für die Security-Suite bezahlt hat, so sind die Programme es nicht wert.

7. Den guten Ruf berücksichtigen

Das könnte vielleicht ein bisschen konservativ klingen, so als ob wir ein Editor-Team der ganz alten Schule wären, die einen Gefallen von den ganz Großen im IT-Security-Markt haben möchten. Das stimmt aber nicht und wir versichern unseren Lesern, dass unsere Absichten ehrlich sind: Ein guter Ruf zählt! Der Kauf und die Nutzung eines Sicherheits-Produkts eines Unternehmens, welches einen guten Ruf genießt, ist meist sicherer, als den Sprung zu wagen und sich für die Sicherheitslösung eines komplett unbekannten Herausgebers zu entscheiden. Gute Sicherheitslösungen tendieren dazu, auch gut zu bleiben, wenn die Zeiten sich ändern. Zur gleichen Zeit tarnen sich viele Malware-Programme als sogenannte Security-Lösungen. Wenn man sich zum Beispiel dafür entscheidet, einen unbekannten Antivirus zu nutzen, so könnte das ganze darin enden, dass man sich selbst einen Virus auf den Computer lädt und installiert, was eigentlich das ist, wovor man sich ursprünglich schützen wollte.

8. Kostenbewusst sein

Okay, vermutlich denkt man jetzt, dass all die Kriterien, über die wir gesprochen haben, gut und schön sind, doch keines unter ihnen ist so wichtig wie die Kosten bzw. der Preis einer solchen Sicherheits-Lösung. Die meisten Leute tendieren dazu, die eher günstigeren Produkte zu wählen. Dies ist zwar im Grunde genommen und ganz allgemein gesehen eine richtige Herangehensweise, doch nicht immer zwingend die beste. Was Security-Produkte betrifft, so ist es wichtig, nicht direkt nach dem günstigsten Preis Ausschau zu halten, um so ein Produkt zu finden, welches die eigenen Bedürfnisse befriedigt und den Schutz bietet, den man braucht. Dieses Produkt könnte nicht das am wenigsten teure am Markt sein. Andererseits, man stelle sich nur einmal vor, was es unterm Strich kostet, wenn man sich ein günstiges Security-Produkt kauft, welches die eigenen Dateien nicht vor Ransomware schützen kann.

3 Kommentare zu Antivirus Test 2018 – 2019: Bestes Antivirenprogramm für Windows 10 [Bezahlen]

  1. Ich persönlich habe mit Bullguard und Bitdefender gute Erfahrungen gemacht, beide Programme sind einfach zu bedienen und sind im Preis akzeptabel. Oft bieten sowohl Bullguard als auch Bitdefender Aktionen mit Preisnachlass an, wie z.B jetzt gerade wird eine 25% Rabbat Aktion angeboten, wo man eine Jahreslizenz für bereits 29.99 Euro bekommen kann.

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