VPN Test: Besten VPN-Anbieter 2018 im Vergleich

Sie mögen vielleicht wissen, was ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) ist, allerdings stehen die Chancen, dass Sie tatsächlich eines benutzen, sehr gering. Fest steht jedenfalls, dass Sie wirklich ein VPN verwenden sollten. Denn am Ende könnten Sie es als genauso essenziell empfinden wie Ihre eigene Internetverbindung. Wir erklären Ihnen warum das so ist und wie Sie einen VPN-Anbieter aus der langen Liste der besten VPN TEST auswählen. Außerdem zeigen wir Ihnen, welche VPN-Anbieter überhaupt in Betracht kommen.

Als wir diesen Artikel verfasst haben „VPN Test“, stießen wir auf ein paar wichtige Sachen. Erstens ist es für einen VPN-Anbieter ein gutes Geschäft zu den „Besten“ auf dem Markt zu gehören, sodass er hart dafür kämpfen dürfte, um als einer von ihnen bezeichnet zu werden. Zweitens gibt es so viele VPN-Anbieter, dass es schwierig ist, einen wirklich guten auszuwählen. VPN werden nicht alle gleich eingerichtet und in diesem Beitrag werden wir uns gemeinsam ansehen, was ein VPN ist, warum Sie eines haben sollten und wie Sie das Beste für sich auswählen können. Lassen Sie uns nun damit anfangen.

Keine Lust alles zu lesen?

Dieser Artikel enthält eine Fülle an Informationen und Sie möchten sich wahrscheinlich einfach nur ein VPN einrichten, um bei einem Streaming-Dienst auf der anderen Seite der Welt, Ihre Lieblings-TV-Show oder Ihren Lieblingsfilm anzuschauen, da diese Inhalte bei Ihnen, ohne Rechtfertigung, geografisch eingeschränkt sind. Oder vielleicht suchen Sie nach einer Möglichkeit sich während der Nutzung von Torrents zu schützen.

Deswegen zeigen wir hier unsere Top-Auswahl, jeweils mit einer Begründung, weshalb wir genau diese Anbieter gewählt haben:

VPN Test: Besten VPN-Anbieter 2018 im Vergleich

 NordVPN
Beste Gesamtbewertung
ExpressVPN
Besten für Streamer
Private Internet Access
Beste Wahl bei kleinem Budget
Hide My Ass! PureVPNCyberGhost VPN
BewertungBewertungBewertungBewertungBewertungBewertungBewertung
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LandPanamaBritische JungferninselnUSAUKHongkongUSA
Kostenlose Probezeit30 Tage Geld-zurück-Garantie30 Tage Geld-Zurück-Garantie7 Tage Geld-zurück-Garantie30 Tage Geld-Zurück-Garantie7 Tage Geld-zurück-Garantie30 Tage Geld-Zurück-Garantie
Anzahl der gleichzeitigen Geräte632251 ou 5
ProtokollOpenVPN;
L2TP-IPsec;
PPTP;
OpenVPN;
L2TP-IPsec;
SSTP;
PPTP;
SOCKS5
OpenVPN;
L2TP-IPsec;
PPTP;
OpenVPN;
L2TP-IPsec;
PPTP;
OpenVPN;
L2TP-IPsec;
SSTP;
PPTP;
OpenVPN;
L2TP-IPsec;
PPTP;
Erlaube P2P / BitTorrentjajajajajaja
Internetverkehrs UnbegrenztUnbegrenztUnbegrenztUnbegrenztUnbegrenztUnbegrenzt
Anonyme Registrierungjajajajajaja
Zahlung per Bitcoinjajajajajaja
AnonymitätgutZiemlich gutgutMittelgutMittel
Anzahl der Länder629425190+14127
Anzahl der Server41891500+3272+720+750+830
App UWP/iOS/AndroidNein / Ja / JaNein / Ja / JaNein / Ja / JaNein / Ja / JaNein / Ja / JaNein / Ja / Ja
NETFLIX-Zugriff TestErfolgErfolgErfolgScheiternScheiternScheitern
Preis$2.75/ Monat(77% Off)$8.32 / Monat (35% Off)$3.33 / Monat(52% Off)$5.99/ Monat (45% Off)€2.75/ Monat(Plan de 2 ans)(75% Off)4.99€/ Monat (55% Off)
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VPN-Einkaufsführer:

Was ist ein VPN?

Vereinfacht gesagt ist ein virtuelles privates Netzwerk eine Gruppe von Computern (oder einzelnen Netzwerken), die über ein öffentliches Netzwerk, nämlich das Internet, miteinander verbunden sind. Unternehmen verwenden VPN, um entfernte Rechenzentren miteinander zu verbinden. Einzelpersonen können VPN verwenden, wenn sie sich nicht physisch im selben LAN (lokales Netzwerk) befinden sollten, um so Zugriff auf Netzwerkressourcen zu erhalten. Oder sie nutzen es als Methode zur Sicherung und Verschlüsselung ihrer Kommunikation, während sie ein öffentliches, nicht vertrauenswürdiges Netzwerk nutzen.

Wenn Sie eine Verbindung mit einem VPN herstellen wollen, starten Sie in der Regel zunächst einen VPN-Client auf Ihrem Computer (oder klicken auf einen Link auf einer dafür ausgelegten Website), melden sich mit Ihren Anmeldedaten an, und dann tauscht Ihr Computer vertrauenswürdige Schlüssel mit einem Remote-Server aus. Sobald beide Computer die Identität des jeweils anderen verifiziert haben, ist Ihre gesamte Internetkommunikation verschlüsselt und vor dem Abhören geschützt.

Das Wichtigste, das Sie über ein VPN wissen müssen: Es sichert die Internetverbindung Ihres Computers, um zu gewährleisten, dass alle von Ihnen gesendeten und empfangenen Daten, verschlüsselt und vor neugierigen Blicken geschützt sind.

Egal ob es sich um ein VPN handelt, das Sie aus der Schule oder Ihrem Unternehmen kennen, oder eines, das Sie dafür bezahlen, um Ihre Lieblingssendungen von einem anderen Land aus ansehen zu können, sie funktionieren alle gleich.

Wieso Sie ein VPN brauchen

Ein VPN allein ist bereits eine einfache Möglichkeit, Ihre Sicherheit zu erhöhen und auf Ressourcen eines Netzwerks zuzugreifen, mit dem Sie nicht physisch verbunden sind. Was Sie schließlich mithilfe eines VPN tun werden, ist eine andere Sache. In der Regel lassen sich VPN-Nutzer in verschiedene Kategorien einteilen:

1. Sie befinden sich in einem öffentlichen WLAN

Sollten Sie ein öffentliches WLAN verwenden, dann ist ein VPN Ihr bester Freund, sogar wenn dieses passwortgeschützt sein sollte. Denn wenn sich ein Hacker in demselben WLAN befindet, ist es für ihn ziemlich leicht, Ihre Daten auszuspionieren. Die Grundsicherung, die Ihr durchschnittliches Café bietet, nämlich ein WPA2-Passwort, reicht nicht aus, um sich solide vor Mitnutzern des Netzwerks zu schützen.

Durch die Nutzung eines VPN fügen Sie Ihrer Datensicherheit eine zusätzliche Ebene hinzu, indem Sie den Internet-Provider (ISP) Ihres Cafés umgehen und Ihre gesamte Kommunikation verschlüsseln. Hacker werden so auf leichtere Beute übergehen.

2. Sie sind auf Reisen

Sollten Sie in ein fremdes Land reisen (wie beispielsweise China, wo auf Websites wie Facebook nicht zugegriffen werden kann), kann ein VPN Ihnen dabei helfen auf Dienste zuzugreifen, die in diesem Land möglicherweise nicht verfügbar sind.

Meist bietet Ihnen das VPN die Möglichkeit auf Streaming-Dienste zuzugreifen, die Sie bezahlen und auf die Sie in Ihrem Heimatland Zugriff haben, welche allerdings in einem anderen Land, aufgrund internationalrechtlicher Probleme, blockiert sind. Mit einem VPN könnte es Ihnen so vorkommen, als würden Sie den Service auf die gleiche Art und Weise wie zu Hause genießen. Die allgemeine VPN-Nutzung zeigt riesige Spitzen aus Nicht-US-Ländern bei Veranstaltungen wie dem Super Bowl (Finale der US-amerikanischen American-Football-Profiliga, National Football League, NFL) und March Madness (nationale Hochschulmeisterschaft im College-Basketball). Netflix versucht ständig gegen VPN-Nutzer vorzugehen, jedoch reagieren viele VPN-Anbieter mit entsprechenden Anpassungen ihrer Dienstleistung. Es lässt sich ein wenig als Maulwurfspiel bezeichnen und einige VPN-Anbieter schaffen es dennoch immer wieder zu gewinnen.

Reisende könnten mithilfe der Nutzung außerdem einen günstigeren Flugpreis ergattern, da die Preise von Region zu Region variieren können.

3, Wenn du ortsunabhängig arbeitest oder Student bist

Im Allgemeinen wird dazu ein VPN-Dienst, welcher vom Unternehmen oder der Schule zur Verfügung gestellt wird, verwendet. Dieser ermöglicht es, auf Inhalte von unterwegs oder Zuhause aus zuzugreifen. Des Weiteren können durch VPN Netzwerkressourcen geschützt werden, während man sich beispielsweise in öffentlichen WIFI-Netzwerken, wie sie oft an Flughäfen oder in Cafés zu finden sind, befindet.

4. Sie sind eine politisch andersdenkende Person

Einige Länder haben nicht den gleichen Schutz der Presse- und Redefreiheit, sowie der freien Meinungsäußerung, den viele westliche Länder haben. Manche Regime ergreifen drakonische Maßnahmen, um diejenigen zu überwachen und zu bekämpfen, die sie als Bedrohung erachten.

Eigentlich sollte es fast selbstverständlich sein, dass die Verwendung eines VPN zur Internetnutzung für politisch Andersdenkende (neben weiteren Datenschutzwerkzeugen), innerhalb eines repressiven Regimes, unerlässlich ist. Allerdings sind sie nicht immer eine gute Lösung und die Regierungen beginnen allmählich damit, hart gegen ihre Verwendung vorzugehen.

5. Sie wünschen sich einfach ein wenig Privatsphäre

Sogar im Komfort Ihrer eigenen vier Wände, ist die Nutzung eines VPN zum Erledigen Ihrer üblichen Internetangelegenheiten, keine schlechte Idee. Im Allgemeinen wird es Sie davor bewahren Spuren im Internet zu hinterlassen, die über Ihren Internet-Provider ausspioniert werden könnten.

Sollten Sie ein VPN für das alltägliche Surfen suchen, lohnt sich jedenfalls genaues Recherchieren.

6. Eine Kombination aus den oben genannten Aspekten.

Diese Einteilung schließt einander nicht aus und viele von uns werden zu der einen oder anderen Kategorie dazugehören. In all diesen Fällen kann ein VPN-Dienst hilfreich sein.

Selbst wenn keiner der oben genannten Aspekte zu Ihnen passt, können Sie dennoch von einem VPN profitieren. Sie sollten auf jeden Fall eines benutzen, wenn Sie reisen oder von einem nicht vertrauenswürdigen Netzwerk arbeiten (sprich: ein Netzwerk das nicht Ihnen gehört oder eines das Sie nicht verwalten). Das Aufklappen Ihres Notebooks im Café um sich bei Facebook einzuloggen, oder das Abfragen ihrer E-Mails am Flughafen mithilfe Ihres Smartphones, kann ein potenzielles Risiko darstellen.

Mit einem VPN ist es zwar möglich, dass Ihr Internet-Provider keinen Zugriff mehr auf Ihre Browserdaten hat, allerdings können Sie Ihren VPN-Anbieter nicht davon abhalten dies zu tun. Einige VPN-Anbieter verkaufen diese Daten sogar an Dritte weiter, genauso wie es auch Ihr Internet-Provider tun oder lassen könnte, sodass Sie sich, hinsichtlich Ihrer Datensicherheit, wieder am Anfang befinden würden. Deshalb sollten Sie bei „kostenlosen“ VPN-Anbietern besonders vorsichtig sein. Da diese Dienste immer noch Geld verdienen wollen, sind Ihre Daten wohl die Haupteinnahmequelle. Dennoch sind die Geschäftsbedingungen des VPN-Anbieters in der Regel besser für Ihre Privatsphäre, als beispielsweise die von Comcast. Wenn Sie jedoch auf Nummer sicher gehen wollen, sollten Sie lieber einen bezahlten VPN-Dienst benutzen.

Kostenlos ist immer ein verlockendes Preisschild, aber oft macht es eben Sinn zu Bezahlen. Kostenlose VPN-Anbieter protokollieren Ihre Daten mit höherer Wahrscheinlichkeit und zeigen, während Sie verbunden sind, kontextbasierte Werbeanzeigen. Außerdem werden sie auch viel wahrscheinlicher die gesammelten Daten zu Ihren Nutzungsgewohnheiten verwenden, um so zukünftige Werbeanzeigen auf Sie zuzuschneiden. Oft bieten sie auch weniger Ausstiegsmöglichkeiten und schwache Verpflichtungen gegenüber dem Datenschutz. Sollten Sie auf Dienste von Übersee zugreifen wollen, sei gesagt, dass kostenlose Anbieter oft schneller ausfindig gemacht und blockiert werden. So würden Sie sich möglicherweise gezwungen sehen oft zu wechseln. Wenn Sie Bedenken bezüglich des Aufzeichnens haben und Ihnen der Datenschutz wichtig ist, sollten Sie diese Anbieter vermeiden. Wollen Sie jedoch nur eine schnelle und unkomplizierte Steigerung Ihrer Sicherheit haben, während Sie mit kleinem Budget reisen, können Sie sie in Betracht ziehen.

Auch manche kostenpflichtige VPN speichern Benutzerdaten, was einfach nur bedeutet, dass jede Vorladung von Ihrem Internet-Provider an den VPN-Anbieter weitergeleitet wird. Für Strafverfolgungsbehörden dürfte es so schwieriger sein, an Ihre Daten zu gelangen, wenn Ihr VPN nicht in Ihrem Heimatland stationiert ist.

Zusammengefasst: Sollten Sie aus irgendeinem Grund Bedenken bezüglich des Datenschutzes haben, ist die Verwendung eines VPN eine gute Option. Voraussetzung hierbei ist allerdings, dass Sie das Kleingedruckte Ihres VPN-Providers lesen. Und glauben Sie nicht alles was Ihnen gesagt wird, denn manche VPN-Anbieter behaupten zwar, Sie würden keine Benutzerdaten speichern, allerdings haben Dritte Beweise dafür gefunden, dass Sie es doch tun. Am besten ist es also ein VPN zu wählen, das nicht in Ihrem Land stationiert ist!

Was macht einen guten VPN-Dienst aus?

Die besten VPN-Dienste liefern eine gute Kombination aus Funktionen, Serverstandort, Verbindungsprotokollen und Preis. Einige Anbieter sind auf den gelegentlichen Gebrauch ausgerichtet, andere wiederum zielen darauf ab, die Standortbeschränkungen zu umgehen, welche von Unternehmen für deren Apps und Dienste angewendet werden. Des Weiteren gibt es VPN-Dienste, die ideal für Anwender sind, die viel Daten herunterladen und dabei möglichst viel Privatsphäre haben wollen. Hier erfährst du, auf was du achten solltest.

  • Protokollierung: Bei der Suche nach VPN-Anbietern stößt man häufig auf Begriffe wie SSL/TLS (oft als OpenVPN-Unterstützung bezeichnet), PPTP, IPSec, L2TP, und andere VPN-Arten. Wir hackten bei Samara Lynn, führende Analytikerin für Networking und Small Business bei PCMag nach, welche Optionen sie als nützlich erachtet. „SSL wird aktuell sehr häufig verwendet“, sie betont jedoch, dass gewisse Funktionen für die meisten Anwender weniger wichtig sind. „Alle diese Protokolle bieten eine sichere Verbindung“.
  • Unternehmensstandort und Austrittsserver: Der Standort des Serviceanbieters und der Austrittsserver sind wichtige Punkte die man bedenken sollte, da sie darüber bestimmen, in welchem Land du surfst. Wenn beispielsweise der BBC iPlayer verwendet werden soll, dann wird ein VPN-Anbieter benötig, der Server in Großbritannien hat. Wenn das Problem beim Datenschutz oder der staatlichen Überwachung liegt, so sollte man einen VPN-Anbieter wählen, der außerhalb des eigenen Heimatlandes agiert. Bei der Wahl eines VPN-Anbieters ist es also wichtig, dass die Server an mehreren Standorten vorhanden sind- oder zumindest an dem Standort, an welchem man interessiert ist.
  • Logging: Wenn man eine Verbindung zu einem VPN-Dienst herstellt, vertraut man diesem auch seine Daten an. Die Verbindung ist wahrscheinlich vor Abhören geschützt, aber andere Systeme des Selben VPN-Dienstes – vor allem der Betreiber – können ihre Daten aufzeichnen. Falls das etwas ist, das man vermeiden möchte, so sollte man sich im Vorhinein ausreichend über die Protokollierungsrichtlinien des Dienstes informieren. Das Selbe gilt auch für den Standort. Wenn dein Unternehmen kein Logging betreibt, dann ist der Standort nicht von großer Bedeutung. Es gibt jedoch eine gute Anzahl an VPN-Anbietern, die keine Daten protokollieren während man verbunden ist.
  • Antivirus-/ Antispähsoftware: Durch die Verwendung eines VPN-Dienstes ist man nicht automatisch vor allen Sicherheitsrisiken geschützt. Man sollte trotzdem sicherstellen, dass man HTTPS verwendet, wann immer es möglich ist. Auch beim Herunterladen von Daten sollte man nicht unüberlegt handeln. Einige VPN-Dienste, vor allem mobile Anbieter, enthalten Antivirusprogramme, um sicher zu gehen, dass die Anwender keine Viren oder Trojaner herunterladen. Bei der Auswahl eines VPN-Dienstes sollte daher unbedingt darauf geachtet werden, ob der Dienst Funktionen zum Schutz vor Schadsoftwares anbietet. Zum Beispiel das schon erwähnte Hotspot Shield bietet seinen Premium-Nutzern Schutz vor Schadsoftwares. Es mag zwar für viele kein Ausschlussgrund sein, dennoch kann es nicht schaden, zusätzliche Sicherheitsfunktionen zu nützen.
  • Mobile Apps: Wenn man sich für eine VPN-Anbieter entscheidet, sollte dieser auch auf allen vorhandenen Geräten einheitlich funktionieren. Die bekanntesten Anbieter bieten daher Lösungen für mobile Endgeräte und für Desktops. Es sollte daher möglich sein, alle Geräte über einen Dienst betreiben zu können.
  • Preis: Nun weißt du auf welche Dinge du beim Kauf achten solltest. Die Datenschutzrichtlinien sollten gelesen werden und man sollte sich auch über die Unterschiede zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Anbietern im Klaren sein. Die meisten kostenpflichtigen Anbieter bieten zunächst kostenlose Testphasen an, wodurch man sich den Service zunächst testen kann, aber denk daran: Nur weil man sich für einen kostenpflichtigen Dienst entscheidet, heißt es noch lange nicht, dass man diesen nicht ausgiebig überprüfen sollte.

Das richtige Verhältnis aus Preis und Funktionen machen einen guten VPN- Dienst aus. Leider gibt es auch einige VPN-Anbieter die Informationen verschleiern und den Anforderungen nicht gerecht werden. Am besten sucht man nach Erfahrungsberichten aus vertrauenswürdigen Quellen, um sich einen guten Überblick zu verschaffen. Meide dabei jedoch Bewertungen, die lediglich die Funktionen diskutieren, aber nicht auf eigentliche Nutzererfahrungen eingehen, da diese häufig ein verzerrtes Bild wiedergeben und oft von den Unternehmen selbst manipuliert wurden.

Unsere Auswahl der besten VPN-Dienste

Im Folgenden findest du 3 der besten VPN-Anbieter für französische Benutzer. Es gibt eine große Auswahl an verschiedenen Anbietern, die folgenden sind jedoch eine gute und verlässliche Wahl:

Bestes Gesamtergebnis: NordVPN

Verlässlich, elegant und sicher – und das alles für einen vernünftigen Preis

NordVPN

Wir haben das NordVPN auf Herz und Nieren getestet und konnten nichts finden, was uns an diesem eleganten, einfachen und äußerst sicheren VPN- Dienst zweifeln lassen könnte. Mit einer Servicegebühr von $69 für ein ganzes Jahr, gehört es zu den preiswerteren Optionen, (zum Vergleich: das Golden Frog’s VyprCPN schlägt mit Kosten von bis zu 120$ pro Jahr zu Buche) dennoch bietet es noch immer mehr Premiumfunktionen als die meisten anderen Dienste auf dem Markt. Benutzer können dabei zwischen drei Methoden der Verschlüsselung (PTP, L2TP/IPSec und OpenVPN) auswählen und somit die Sicherheit auf ihren Desktop- oder Mobilgeräten weiter anpassen. Ein Abonnement unterstützt dabei bis zu sechs zeitgleiche Verbindungen, wohingegen andere Topanbieter wie IVPN und Proxy.sh lediglich drei Verbindungen unterstützen. Damit liefert uns das NordVPN auch gleich die perfekte Ausrede, um uns endlich die drei zusätzlichen Smartphones zu kaufen, die wir schon immer wollten.

Die Beschreibung der Funktionen liest sich gut, aber auch im persönlichen Test konnte uns das NordVPN überzeugen. Sich jedes Mal mit einem VPN-Dienst verbinden zu müssen, wenn man ins Internet geht, kann sehr mühsam sein- leider ist das genau bei einigen Anbietern der Fall. Zum Beispiel konnte das VPN S nie eine stabile Verbindung herstellen, auch nicht nach mehreren Versuchen. Auch das OctaneCPN enttäuschte mit einer schwerfälligen und unübersichtlichen Benutzeroberfläche, die uns an die 90er erinnerte und das leider nicht im positiven Sinne.

Wohingegen die NordVPN App für Android und IOS, es einem erlaubt eine sichere Verbindung in Sekundenschnelle herzustellen. Viele VPN-Dienste machen den Anschein, als wären sie für Hacker oder Kriminelle konzipiert worden, anschaulich wird dies auf den Fotos der SlickVPN Website. NordVPN bietet eine einladende und leicht verständliche Benutzeroberfläche für alle Anwender.

Obwohl NortVPN wahrscheinlich nicht die schnellste Geschwindigkeit liefert, ist es dennoch erheblich schneller als der Durchschnitt: Unsere Tests haben gezeigt, dass es lediglich zu einer Verlangsamung der Surfgeschwindigkeit von 14 Prozent gekommen ist, da sich dies aber nur im Bereich von Millisekunden bewegt, war der Unterschied nicht bemerkbar. Um das Angebot noch weiter zu verbessern, bietet NordVPN ausgezeichnete Streaming-Server.

Ein weiterer Vorteil? NordVPN bietet zusätzliche Sicherheitsvorteile, da es in Panama ansässig ist und somit auch unter panamaischem Rechtssystem fungiert. Im Gegensatz zu anderen Ländern gibt es in Panama keine Gesetze zur verbindlichen Vorratsdatenspeicherung, daher können Anwender sicher sein, dass das Versprechen des Unternehmens „Absolute Privatsphäre“ auch den lokalen Gesetzen entspricht. Obwohl dies nicht für alle Anwender ausschlaggebend ist, so stärkt es doch die Vorstellung, dass NordVPN die Informationen seiner Nutzer schützt und das wohl auch besser als jeder andere VPN-Dienst tut.

Nicht zuletzt hat es auch eine ansprechende Benutzeroberfläche. Anstatt nur eine Liste von Servern und Ländern darzustellen, bietet NordVPN seinen Nutzern eine ansprechende interaktive Weltkarte, welche sowohl auf dem Desktop als auch auf mobilen Endgeräten ausgezeichnet funktioniert. Wenn man sich dazu entscheidet in die Listenansicht zu wechseln, wird die exakte Distanz jedes Servers vom eigenen aktuellen Standort angezeigt, sodass man immer weiß, wo die beste Verbindung besteht.

+ Pro:

  • nutzerfreundliche Anwendungen
  • 30 Tage Geld-zurück-Garantie
  • Double-Hop-VPN-Server (VPN-Kaskade)
  • Tor-over-VPN (Tor über VPN)
  • 24/7 Live-Chat-Support
  • keine Protokollierung
  • funktioniert mit Netflix
  • konkurrenzfähiger Preis
  • Funktion zur Blockierung von Werbeanzeigen (Adblocker)

Kontra:

  • Bei manchen Servern treten schwankende Geschwindigkeiten auf

Hier finden Sie weitere Informationen zu NordVPN

Am besten für Streamer: ExpressVPN

Dieser Anbieter hat konsistent höhere Geschwindigkeiten, als andere Finalisten erzielt, ist aber mit einem Preis von 100 $ im Jahr, auch etwas teurer.

ExpressVPN

Wie auch bei NordVPN, sind wir riesige Fans der aufgeräumten und einfachen Benutzeroberfläche für Desktop- und Mobilgeräte, die Ihnen ExpressVPN bietet. Ohne Sie mit unnötigen Informationen zu überfordern, macht sie Ihnen klar, dass Sie geschützt sind. Es wird eine große Grafik eines einrastenden Vorhängeschlosses gezeigt, sobald Sie sich erfolgreich mit einem Server verbunden haben. Außerdem lässt die Kennzeichnung in grüner und roter Farbe, keine Zweifel über den momentanen Status Ihrer Sicherheit zu.

ExpressVPN bietet 148 Serverstandorte (1,500 Server) welche über 94 Länder verteilt sind (gegenüber den Servern von NordVPN, die über 62 Länder verteilt sind und Zugriff auf 4193 Server weltweit). Diese Fülle an Wahlmöglichkeiten bedeutet, dass Sie von fast überall in der Welt aus eine Verbindung herstellen können. ExpressVPN erlaubt außerdem uneingeschränkte Serverwechsel, sodass Sie so viele ausprobieren können wie sie wollen, um so die schnellste Verbindung zu finden. Und sobald Sie die beste Verbindung gefunden haben, Junge, ist diese Verbindung schnell. In unserem Geschwindigkeits-Test liegt ExpressVPN ganz weit oben und bremst das Surfen um weniger als 10 Prozent aus, ohne dabei Kompromisse hinsichtlich der Sicherheit einzugehen (das Netzwerk ist mit einer 256-Bit-Verschlüsselung über SSL gesichert).

Eine Kombination aus hohen Geschwindigkeiten und zweier der saubersten Desktop- und Mobile-Apps in unserem Test, führt uns zu ExpressVPN. Die perfekte Dienstleistung für diejenigen, die es bevorzugen nicht, durch eine langsame Verbindung, daran erinnert zu werden, dass Sie einen VPN-Service nutzen. Das VPN bleibt recht stabil bei diesen Geschwindigkeiten; keine der von uns hergestellten Verbindungen, sind während unseres Tests an irgendeinem Punkt abgebrochen. Der einzig wahre Nachteil, den wir feststellen konnten, liegt im hohen Preis begründet: Mit fast 100 $ im Jahr, ist ExpressVPN deutlich teurer als NordVPN, ohne dabei viel mehr zu bieten. Es könnte sich jedoch lohnen, wenn Sie VPN hauptsächlich für Streaming, oder andere Aktivitäten nutzen, die superschnelle Geschwindigkeiten benötigen. Ansonsten ist es schwer zu rechtfertigen, so viel mehr zu bezahlen.

+ Pro:

  • nutzerfreundliche und zuverlässige Anwendungen
  • außerordentliche Geschwindigkeiten im gesamten Server-Netzwerk
  • 30 Tage Geld-zurück-Garantie
  • Split-Tunneling-Funktion (für Mac OS, Windows, und Router)
  • funktioniert mit Netflix und anderen Streaming-Dienstleistungen
  • 24/7 Live-Chat-Support

Kontra:

  • etwas teurer

Hier finden Sie weitere Informationen zu ExpressVPN

Die beste Wahl bei kleinem Budget: Private Internet Access

Zwar nicht so ausgereift wie unsere andere Auswahl, aber schnell, einfach und sicher – und für nur 40 $ im Jahr.

Private Internet Access

Private Internet Access bietet viele Dinge, die wir zu schätzen wissen: Geschwindigkeit, ein ansprechbares Support-Team, Tausende von Servern, zwischen denen Sie umherspringen können, und einen niedrigen Preis. Es kostet nur 40 $ im Jahr, und damit ungefähr die Hälfte einer Mitgliedschaft bei NordVPN. Kurzum ist Private Internet Access ein VPN, das genau das macht, wozu es bestimmt ist und dabei zu einem günstigen Preis.

Verglichen mit den schlanken Designs unserer Top-Auswahl, empfanden wir die Benutzeroberfläche als besonders klobig.

Und wie Sie dem obigen Screenshot entnehmen können, bietet Private Internet Access außerdem überwältigende Funktionen, wie einen Kill-Switch, DNS-Leak-Schutz und PIA MACE, was automatisch Werbeanzeigen und Malware blockiert, wenn es eingeschaltet ist. Es gibt sogar einen IPv6-Leak-Schutz, welcher sicherstellt, dass Sie geschützt bleiben, wenn Sie sich mit einer IPv6 aktivierten Website verbinden (mehr dazu später).

Aber wie Sie es auch aus unseren Screenshots entnehmen können, handelt es sich hierbei um eine hässliche und der Intuition widersprechende Anwendung. Außerdem empfanden wir die Website als ähnlich verwirrend. Wir empfehlen Private Internet Access nur erfahrenen Nutzern, die einfach ein VPN wollen, das nicht an den wirklich wichtigen Dingen spart, wie Geschwindigkeit und Sicherheit. Sollten Sie neu in der Nutzung von VPN-Dienstleistungen sein und Hilfe bei der Einrichtung brauchen, wird es bei diesem Anbieter, im Vergleich zu den anderen, besonders schwer sein dahinterzukommen, wie diese funktioniert.

Pro:

  • günstig
  • minimalistische und intuitive Software
  • gute Geschwindigkeiten, reichlich Server
  • solide Sicherheit, keine Protokollierung
  • bis zu 5 gleichzeitige Verbindungen
  • blockiert Werbeanzeigen und Tracker
  • nach oben unbegrenzte Bandbreite, Unterstützung von P2P
  • akzeptiert anonyme Zahlungen – Bitcoin, Geschenkkarten

Kontra:

  • entsperrt Netflix nicht

Hier finden Sie weitere Informationen zu Private Internet Access

Andere VPN-Dienstleister die in Frage kommen

Normalerweise würden wir keine kostenlosen VPN-Anbieter empfehlen, da unsere Nachforschungen zeigen, dass diese in der Regel langsamer sind und eine weniger strenge Sicherheit bieten, sowie üblicherweise ein enttäuschendes Erlebnis liefern. Aber das kostenlose VPN von Cyberghost hat all unsere Anforderungen erfüllt, und wenn der Preis Ihr einzig ausschlaggebender Faktor sein sollte, würden Sie keine bessere kostenlose Alternative finden. Der Service ist leicht zu benutzen und bietet all die Hauptsicherungen, nach denen wir in einem erstklassigen VPN schauen, einschließlich geteilter IPs, einem Kill-Switch und einem Schutz vor DNS-Leaks. Es gibt jedoch einige Nachteile: Sie können sich nur mit einem Gerät verbinden und während unserer Geschwindigkeitstests hat der Service um 40 Prozent ausgebremst, was einen genügenden Unterschied bedeutet, um das Surfen frustrierend werden zu lassen. Wenn Sie auch nur ein paar Dollar im Monat entbehren können, sollten Sie als zuverlässigere Alternative, unsere Empfehlung für knappe Budgets Private Internet Access, in Betracht ziehen.

IVPN ist ebenfalls erwähnenswert. Es erreichte einen beeindruckenden zweiten Platz in unserem Geschwindigkeitstest und im Gegensatz zu Cyberghost hat es eine genügend simple und moderne Nutzerschnittstelle, auf der sich auch Anfänger schnell zurechtfinden. Das Unternehmen gibt sich außerdem eindeutig der Privatsphäre hin, was sich an der transparenten Datenschutzrichtlinie, sowie an der Sammlung der Anleitungen zum Thema Privatsphäre erkennen lässt, welche der Aufklärung jeglicher Verwirrung dienen. Mit einem Preis von 100 $ pro Jahr, ist IVPN von der teureren Sorte und unterscheidet sich nicht von unserer Top-Auswahl. Es gibt zwar nichts daran auszusetzen, allerdings bot es nichts Neues, das wir nicht schon von NordVPN und ExpressVPN kriegen könnten.

Zusätzliche Tipps zum sicheren Surfen

Seien Sie achtsam bei den Einzelheiten, die Sie über Social Media teilen.

Robert Schifreen, der Gründer von SecuritySmart und Internet-Sicherheitsexperte, warnt davor, dass ein VPN Ihnen nicht helfen wird, solange Sie sich nicht darüber im Klaren sind, wie Sie das Internet benutzen sollten. Social Media Websites wie Twitter und Facebook sind ein Bereich, wo er eine wirkliche Schwachstelle sieht.

„Wenn Sie, wegen der Nutzung von Social Media, gehackt werden möchten, ist das sehr leicht zu machen. Gehen Sie nur sicher, dass Sie eine Menge an persönlichen Informationen posten. Machen sie es öffentlich. Und nutzen Sie das gleiche Passwort bei Ihren Social Media Accounts, wie überall sonst auch.“

Robert Schifreen

Founder, SecuritySmart

„Viele dieser Daten – Zu welcher Grundschule sind Sie gegangen? Wie hieß Ihr Haustier? – sind richtig leicht über Social Media Profile zu bekommen“, erklärt Golbeck. Stellen Sie stattdessen sicher, dass es sich in Ihren Sicherheitsfragen um Themen dreht, die sonst niemand kennt. Seien es längst vergessene Spitznamen aus der Kindheit oder Hobbys, die Sie mit niemandem geteilt haben.

Investieren Sie in einen sicheren Passwort-Manager

Neben der Angst ihr Passwort könnte gestohlen werden und der Notwendigkeit ihr Passwort regelmäßig zu ändern, um Facebook und Gmail glücklich zu machen, und den ganzen Warnungen von Experten, die sich gegen die Benutzung des gleichen Passworts für all Ihre Accounts aussprechen, kann es sehr schwierig sein, mit Ihren Zugangsdaten zurechtzukommen. Ein guter Passwort-Manager, der für Sie all Ihre Log-in-Daten bereithält, kann ein Lebensretter sein – das Einzige, dass Sie tun müssen, ist sich ein Master-Passwort zu merken.

  • Verlassen Sie sich nicht auf den eingebauten Passwort-Manager in Ihrem Browser. Sie haben bestimmt schon mal die hilfreichen Browser-Meldungen: „Passwort speichern?“ Sagen Sie einfach Nein. Wired berichtet, dass Webbrowser nicht der derselben Verpflichtung der Verschlüsselung nachgehen, wie Passwort-Manager von Drittanbietern es tun. Opera hat beispielsweise 2016 einen Datendurchbruch erlebt, der zur Enthüllung der Anmeldedaten von 1,7 Millionen Nutzern geführt hat.
  • Nutzen Sie einen verschlüsselten Passwort-Manager eines Drittanbieters. Im Gegensatz zu Ihrem Webbrowser setzen diese Anbieter auf unglaublich komplexe Algorithmen, die beinahe unmöglich zu knacken sind. Wir mögen Dashlane, welcher sowohl eine kostenlose, als auch eine Service-Ebene für 3,33 $ im Monat anbietet. Außerdem könnten Sie sich nach preislich ähnlichen Alternativen, wie 1Password umschauen (2,99 $ pro Monat).

Vergessen Sie nicht Antivirus-Software, Bildschirmsperren und sichere Verbindungen zu verwenden.

Diese Empfehlungen mögen vielleicht etwas zu einfach klingen, damit Sie von Bedeutung sind, allerdings ist es wichtig Sie zu wiederholen:

  • Vergewissern Sie sich, dass Sie auf Ihren Geräten eine Bildschirmsperre eingerichtet haben. Das Hinlegen Ihres Handys oder das Hinterlassen Ihres Laptops an einem öffentlichen Ort, auch wenn es nur für eine oder zwei Minuten ist, kann ein Sicherheitsrisiko darstellen. Das klingt vielleicht wie eine offensichtliche Vorsichtmaßnahme, aber 64 % der Leute nutzen nicht mal eine Bildschirmsperre. Für Smartphones empfehlen wir, die vorteilhaften langen Passwörter zu nutzen: Bei iPhones können diese sechsstellig sein und Android erlaubt sogar 16-stellige Passwörter.
  • Investieren Sie in gute Antivirus-Software für Ihren Computer. Große Unternehmen wie Bitdefender, Norton und Kaspersky sind beständige Favoriten, außerdem sind kostenlose Antivirus-Anbieter wie Avast oder AVG ebenfalls beliebt (auch wenn Sie sich hier mit Werbeanzeigen zufriedengeben müssen). Diese Dienstleistungen helfen dabei potenzielle Probleme mit Hackern, die versuchen Ihren Schutz zu durchdringen, auszumachen.
  • Überprüfen Sie immer, ob Sie eine sichere http-Verbindung benutzen. Wenn Sie sich in Ihren E-Mail-Account einloggen oder Social-Media-Websites wie Facebook verwenden, blicken Sie auf die URL und vergewissern Sie sich, dass sich dort ein grünes Vorhängeschloss, gefolgt von „https“ am Anfang befindet. Dies bedeutet, dass Sie über eine sichere http-Verbindung verbunden sind, was gewährleistet, dass eine Website nur verschlüsselte Informationen an Sie sendet. „Sollten Sie sich auf einer unsicheren Seite befinden, platzieren Sie bloß dieses „s“ hinter das „http“ in der Adressleiste und viele Seiten werden Sie zu einer sicheren und verschlüsselten Verbindung weiterleiten“, sagt Golbeck. Es sollte wie folgt aussehen:

https

  • Sollten Sie ein Chrome-Nutzer sein, empfiehlt Golbeck außerdem die Do Not Track extension zu benutzen. So sind dritte Werbetreibende nicht in der Lage Ihre Aktivitäten in den Weiten des Internets zu nachzuverfolgen.
  • Richten Sie Remote Wipe ein, für den Fall, dass Ihr Smartphone verloren geht oder gestohlen wird. Auch wenn Sie Ihr Eigentum nicht finden können, sind so zumindest Ihre Daten geschützt. Diese Einstellung kann über iCloud oder Google Sync ausgeführt werden, und sobald Ihr Smartphone mit dem Internet verbunden wurde, werden all Ihre Daten aus der Ferne gelöscht.
  • Ignorieren Sie die Updates Ihres Betriebssystems nicht. Auch wenn Sie meistens in den ungünstigsten Momenten auftauchen, stellt ein Klicken auf „Später erinnern“ bei diesen Benachrichtigungen ein potenzielles Sicherheitsrisiko dar. Die Updates von Betriebssystemen flicken meist Sicherheitslücken, sodass Hacker und Bots nicht in der Lage sind, sich Eintritt zu verschaffen, sollten Sie irgendwann mit dem System vertraut sein.

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