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VPN für Android Test: Die besten VPN-Apps für Android 2019

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VPN-AppsSmartphones und Tablets, auf denen Android läuft, werden mit integrierter Unterstützung für VPNs geliefert, doch der Prozess des Aufsetzens und Einrichtens eines solchen Virtual Private Networks und das Herstellen einer Verbindung ist doch ziemlich nervenzehrend. Zudem beinhalten die verfügbaren Protokolle nicht OpenVPN, was weitgehend als sicherer und offener angesehen wird, als PPTP und L2TP / IPSec.

Anstelle der manuellen Einrichtung und Konfiguration von einer VPN am eigenen Android-Smartphone empfehlen wir das Abonnieren eines Anbieters mit eigenen VPN-Apps für Android. Anstatt Server-Domains und Pre-Shared Keys eingeben zu müssen, ist alles, was man tun muss, das Installieren einer App, sich anmelden, einen Server auswählen und auf Verbinden klicken.

Durch das Verbinden des eigenen Android-Smartphones mit einem VPN-Server am entsprechenden Ort wird die eigene IP-Adresse verschleiert, was dabei helfen kann, geografisch eingeschränkte Inhalte wie Netflix oder Amazon Prime Video freizugeben. Außerdem wird es dem ISP sowie dem Mobilfunkbetreiber schwer bis unmöglich gemacht, die Aktivitäten, die man online durchführt, zu überwachen. Es ist immer eine gute Idee, das eigene Android-Smartphone mit einem VPN-Server zu verbinden, wenn man ein öffentliches WLAN-Netzwerk nutzt, um Hacker davon abzuhalten, die Onlineaktivitäten auszuspionieren.

Android VPNs und deren Performance

Es ist nicht überraschend, dass des Rerouting der eigenen Verbindung über einen anderen, vielleicht sogar weit entfernten Server negative Auswirkungen auf die Geschwindigkeit des eigenen Internets haben kann. Für gewöhnlich erhöhen VPNs die Latenzzeit drastisch und reduzieren die Geschwindigkeit von Up- und Downloads. Wie störend die Auswirkungen letztendlich wirklich sind, hängt unter anderem von der Position des VPN-Servers und der Netzwerk-Infrastruktur, auf die der VPN-Anbieter zugreifen kann, ab.

Nur sehr selten könnte ein VPN-Dienst das Web-Browsing verbessern. Grundsätzlich liegt dies daran, dass der VPN-Anbieter in anderen Ländern Zugriff auf Internet mit größerer Bandbreite hat. Dennoch ist es, wie gesagt, eine sehr seltene Sache.

Das größte Hindernis in der Nutzung einer VPN auf einem mobilen Gerät ist das Aufrechterhalten einer Verbindung. Ich habe herausgefunden, dass es länger dauert, Verbindungen aufzubauen, wenn eine VPN aktiv ist und dass das Verlieren der Verbindung zum Netzwerk mit einer aktiven VPN weitaus häufiger auftritt, als ohne. Dies ist jedenfalls nur mein Eindruck und ich weiß, dass VPN-Unternehmen daran arbeiten, versichern zu können, dass ihre Produkte sich nicht zu sehr in die tägliche Nutzung einmischen. Ich empfehle es auf jeden Fall, seinen Vorteil aus den kostenlosen Testversionen von VPN-Diensten zu ziehen, sodass man aus eigener Erfahrung ein Gefühl dafür bekommen kann, wie das Produkt im eigenen Leben funktioniert.

Was macht eine gute VPN für Android aus?

Auch, wenn Android-Smartphones und Tablets mit demselben Betriebssystem extrem anders als Desktops und Laptops sind, was den Formfaktor betrifft, doch wonach ich bei einer VPN Ausschau halte bleibt dasselbe.

Die Frage, die mir am häufigsten gestellt wird, ist „welche ist die schnellste VPN?“, doch ich habe herausgefunden, dass die Geschwindigkeit noch lange noch nicht das wichtigste Maß ist, wenn man versucht, den Wert eines VPN-Plans festzustellen. Die Anzahl und die Verteilung von den verfügbaren VPN-Servern, die vom Unternehmen angeboten werden, sind viel wichtiger, als die Geschwindigkeit. Eine Menge Server an vielen Orten bedeuten, dass man es einfacher haben wird, einen Server in der Nähe zu finden, wenn man auf Reisen ist. Wenn man sich in einem fremden Land aufhält und man verzweifelt versucht, Informationen zu beschaffen (vielleicht eine Übersetzung oder eine Wegbeschreibung), so wird man sich keine Sorgen machen müssen, ob die WLAN-Verbindung, die man gefunden hat, sicher ist oder nicht. VPNs geben in solchen Situationen einen gewissen Grad an Sicherheit.

Der Sitz des VPN-Unternehmens ist ebenso wichtig. Abhängig davon, wo das Unternehmen sein Firmen-Hauptquartier hat, könnten die örtlichen Gesetze vom Unternehmen verlangen, Nutzerdaten zu sammeln. Das ist keine gute Sache, besonders, wenn das Erhalten der eigenen Privatsphäre die Hauptsache ist. Das Lesen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Unternehmens ist eine großartige Möglichkeit, die Richtlinien über das Logging und die Einbehaltung von Daten herauszufinden. Server in der Nähe sind gut, da sie grundsätzlich höhere Geschwindigkeiten und bessere Performance bieten. Ein Übermaß an Servern bedeutet auch, dass man viele Optionen zur Verfügung hat, wenn man seinen tatsächlichen Aufenthaltsort verschleiern möchte.

Man wird ziemlich sicher auch ein Statement des VPN-Dienstes über P2P-Filesharing und BitTorrent in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen finden. Die meisten VPN-Dienste erlauben BitTorrent nicht, da dies meistens die Ressourcen zu stark ausschöpft und zudem einen leichten Weg für Würmer freimacht. Einige Dienste erlauben das Filesharing auf bestimmten Servern und noch weniger Anbieter erlauben es auf jedem Server. Während ich ernsthaft bezweifle, dass es viele Leute gibt, die ihr Android-Smartphone für das Torrenting nutzen, sollte man sich immer vergewissern, dass man die Regeln des gewählten VPN-Dienstes respektiert und sich auch an diese hält. Das Brechen dieser Regeln kann manchmal sogar bedeuten, dass man ohne Rückerstattung blockiert und gebannt wird.

Letztendlich sind der Preis und die Lizenzen ein sehr wichtiger Faktor, den man bedenken sollte. VPN-Dienste gibt es in einer großen Vielzahl und Reichweite, von kostenlos bis unglaublich teuer und man wird sicher gehen wollen, dass man all seine Geräte mit dem VPN-Dienst verbinden kann. Meiner Erfahrung nach liegt der Preis einer VPN im Durchschnitt unter elf US-Dollar pro Monat. Wenn man sich einen Service ansieht, der aus dieser Preisklasse herausfällt, so sollte man sicher gehen, dass er einige einzigartige Features bietet, die den Preis auch wert sind.

Die meisten Unternehmen erlauben fünf oder sechs Geräte, die man gleichzeitig verbinden kann. Man sollte sichergehen, dass man genug Lizenzen zur Verfügung stehen hat, um all die eigenen mobilen Geräte und Computer auch abdecken zu können. Die meisten VPN-Dienste haben ein ziemlich konsistentes Design quer über alle Plattformen, es ist unglücklicherweise eine sehr seltene Sache für die Entwickler, eine VPN für MacOS zu entwickeln, die sich auch optisch angleicht. Ich empfehle es, mehrere, unterschiedliche VPN-Dienste auf allen Geräten auszuprobieren, um so diejenigen zu finden, die am besten für den eigenen, individuellen Mix an Geräten funktionieren.

In aller Kürze müssen VPN-Dienste, um es auf unsere Liste der besten Android-VPNs zu schaffen, die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Stabile, leichtgewichtige, einfach zu verwendende VPN-Apps für Android
  • Unterstützung des OpenVPN-Protokolls
  • Keine Werbung, kein Tracking und keine anderen Übergriffe auf die Privatsphäre
  • Erlaubt mehrere Geräte, die zeitgleich verbunden werden können
  • Es gibt Bonuspunkte, wenn P2P erlaubt und ein Kill-Switch integriert ist!

Eine VPN für das eigene Android holen!

Aller Wahrscheinlichkeit nach nutzen die meisten Leser keine VPN, aber man sollte es wirklich tun! Egal, ob man ein Welten bummelnder Geschäfts-Magnat oder ein bescheidener Stubenhocker ist, ein VPN-Dienst ist immer eine lohnenswerte Investition. Die eigenen Daten werden sicherer sein und außerdem hat man viel mehr Flexibilität, was die Bewegungen des eigenen, mobilen Datenverkehrs durch das Netz anbelangt, selbst wenn man ein Smartphone oder Tablet nutzt. Eine VPN schützt natürlich nicht vor jeder Bedrohung, doch ist es ein einfacher Weg, mehr Sicherheit zu gewährleisten.

Die besten VPN-Apps für Android, die in dieser Zusammenstellung vorkommen:

ExpressVPN – Beste Allrounder-VPN für Android

Anzahl der Server: 2.000 | Server-Standorte: 148 | IP-Adressen: 30.000 | Maximalanzahl an unterstützten Geräten: 3

Unser Urteil
Eine hochqualitative VPN, die unsere Erwartungen in allem, von der Plattform-Unterstützung und dem Datenschutz über die Einfachheit in der Nutzung, die Freischalt-Fähigkeiten bis hin zum ausgezeichneten Support übertroffen hat. Das Limit von nur drei zeitgleichen Verbindungen könnte für manche vielleicht ein Problem darstellen, doch andererseits handelt es sich hierbei um eine ausgefeilte, kraftvolle und professionelle VPN.
Was dafür spricht:
  • Verschlüsselung auf Unternehmensniveau
  • Clients für die meisten Plattformen
  • Ausgezeichneter Support
  • Eindeutige No-Logging-Richtlinien
Inconvénients :
  • Maximal drei gleichzeitige Verbindungen
  • Preise sind über dem Durchschnitt

ExpressVPN ist zweifelsohne die beste VPN für Android. ExpressVPN betreibt über 1.500 Server in 94 Ländern. Es ist eine der zuverlässigsten VPNs, was sowohl Performance, als auch die Fähigkeit, geografisch eingeschränkte Inhalte sowohl im Browser als auch in den dedizierten Android-Apps von Netflix, dem BBC iPlayer, Amazon Prime Video und Hulu, zu entsperren, betrifft. Man wird nirgendwo bessere Sicherheit finden, die eine 256-bit-Verschlüsselung, Perfect Forward Secrecy und DNS-Leak-Schutz beinhaltet. ExpressVPN behält nur minimale Metadaten-Logs und wird weder Online-Aktivitäten noch IP-Adresse jemals aufzeichnen.

Wenn einem ExpressVPN neu ist, lässt sich sagen, dass das Installieren der Android-App genauso einfach geht, wie das Installieren einer jeder anderen App. Man geht in den Play Store, sucht und findet die App, beachtet die eindrucksvollen Statistiken bzw. Bewertungen (über 5 Millionen Nutzer und eine Bewertung von 4,1 Sternen), installiert sie wie gewöhnlich und arbeitet sich dann durch den Prozess der Registrierung. ExpressVPN ist außerdem für iOS verfügbar und es gibt einen Desktop-VPN-Client für die drei Haupt-Betriebssysteme: Windows, MacOS und Linux. Drei Geräte können zeitgleich verbunden werden.

Wenn man bereits einen Account bei ExpressVPN besitzt, so gibt es ein paar einfachere Möglichkeiten. Wir sind auf unserem Windows-System in die Web-Konsole von ExpressVPN gegangen, haben dort unter „Setup“ den Eintrag „Android“ gewählt, den QR-Code gescannt und die App heruntergeladen und installiert (wobei das eigene Smartphone die Installation von Quellen von außerhalb des Google Play Stores erlauben muss, damit dies funktioniert).

Wir mussten immer noch ein paar grundlegende Setup-Einstellungen vornehmen, wie beispielsweise die Entscheidung fällen, ob wir es zulassen möchten, dass wir anonyme Analytics zurück an ExpressVPN senden, andererseits jedoch war der Prozess innerhalb von Sekunden vervollständigt. Im Besonderen mussten wir uns nicht einmal um das Finden und Eingeben von kryptischen Nutzernamen und Passwörtern sorgen, da die App dies während der Installation automatisch konfiguriert hat und sobald dies geschehen ist, wird man nie wieder einen Login-Bildschirm zu sehen bekommen. (Obwohl man sich für zusätzliche Sicherheit ausloggen kann, wenn man dies bevorzugen sollte.)

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Die App sieht gut aus und arbeitet auf die ziemlich gleiche Weise wie die Windows-Edition. Ein großartiger „Location Picker“ macht es einfach und schnell, bestimmte Server zu finden und sich mit ihnen wieder zu verbinden, man kann die Verbindung mit einem Klick aufbauen oder unterbrechen und das überschaubare, unkomplizierte Interface erlaubt es, den derzeitigen Standort und den VPN-Status auf einen Blick zu überprüfen.

Die Android-App hat einige der erweiterten Funktionen der Windows-Edition nicht. Es gibt keinen Speedtest, beispielsweise, was bedeutet, dass man niemals die Namen der ExpressVPN-Standorte sehen wird und ohne einen Indikator darüber, wie schnell, langsam oder überladen sie sein könnten.

Die Einstellungs-Sektion ist ebenso eingeschränkt. Man kann die App dazu bringen, sich automatisch erneut zu verbinden, sobald Android startet und auch festlegen, ob das Programm entweder das UDP- (schneller) oder das TCP- (stabiler) OpenVPN-Protokoll nutzen sollte, das ist aber auch schon alles.

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Das sind keine wirklich großen Probleme und die App schneidet in einem oder zwei Bereichen sogar besser ab, als die Windows-Version. Man muss die aktuelle Verbindung nicht manuell beenden, bevor man sich für einen neuen Standort entscheiden kann, zum Beispiel – man kann einfach einen anderen Server aus der Liste wählen und die App wird die Verbindung automatisch beenden und das Gerät erneut verbinden.

Es geht sogar noch besser, man kann den Dienst nach der Installation der App für sieben Tage kostenlos testen, das ist ein Angebot, welches man nicht bekommt, wenn man sich über die Webseite registriert.

ExpressVPN ist auf jeden Fall nicht die günstigste VPN da draußen, aber sie könnte ihren stolzen Preis für all jene wert sein, die die beste Android-Erfahrung erleben möchten. Die 30-tägige Geld-zurück-Garantie erlaubt ein Testen von ExpressVPN mit Rückversicherung.

ExpressVPN bietet drei Preispläne an, mit dem Zwölf-Monats-Plan, der die größten Ersparnisse ermöglicht (man bekommt drei Monate kostenlos dazu). Die verfügbaren Pakete sind:

  • Exklusives Angebot [6,67 USD pro Monat], jetzt 49 % sparen, 15 Monate für 99,95 USD
  • [9,99 USD pro Monat], sechs Monate – 59,95 USD

NordVPN – Die sicherste VPN für Android

Anzahl der Server: 5047 | Server-Standorte: 62 | IP-Adressen: N/A | Maximalanzahl an unterstützten Geräten: 6

Unser Urteil
NordVPN für Android ist durch das freundliche Interface, ausgezeichnete Sicherheits-Features und die größte Auswahl an Servern, die wir bis jetzt gesehen haben, eine großartige Möglichkeit, um den mobilen Datenverkehr sicher zu halten.
Was dafür spricht:
  • Über 62 Länder
  • Gute Leistung
  • Schaltet Netflix frei
  • Kostenlose Testversion und Geld-zurück-Garantie
Inconvénients :
  • Klobiges, karten-basiertes Interface

NordVPN verfügt über eindrucksvolle Stärken, darunter eine „Double VPN“-Technologie, die die Verbindung durch zwei separate anstatt einem einzelnen VPN-Server tunnelt, um so eine zusätzliche Schicht an Sicherheit gewährleisten zu können (es gibt nur eine geringe Anzahl an Double VPN-Servern). NordVPN hat außerdem eine Zero-Logs-Richtlinie, was bedeutet, dass das Unternehmen die Online-Aktivitäten seiner Nutzer nicht überwacht.

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Das hauseigene SmartPlay DNS kann Anti-VPN-Firewalls auf geografisch eingeschränkten Webseiten wie Netflix, Hulu und dem BBC iPlayer umgehen. OpenVPN ist sowohl über UDP als auch über TCP verfügbar. Man kann die App so einstellen, dass sie sich beim Starten automatisch und direkt mit einem bestimmten Server verbindet. Support in Form eines Live-Chats ist innerhalb der App verfügbar. P2P-Datenverkehr ist gestattet. Sechs Geräte können zeitgleich verbunden werden. Die Android-App kann über den Google Play Store bezogen werden.

Die Android-App von NordVPN ist eine der populärsten überhaupt, sie verzeichnet über fünf Millionen Downloads und eine sehr eindrucksvolle Bewertung von 4,3 Sternen auf Google Play (sogar ExpressVPN schafft nur die 4,1 Sterne).

Während wir niemals davon ausgingen, dass die App Store-Bewertungen genau sind, haben wir ebenso reguläre VPN-Apps gesehen, die vollkommen grundlos Ein-Stern-Bewertungen erhalten, da Nutzer sie für viele andere Netzwerk- und Internetprobleme anprangern. 4,3 Sterne zu schaffen ist ganz bestimmt eine wahre Leistung.

Die App öffnet sich und zeigt im oberen Teil des Bildschirms die verfügbaren Standorte auf einer Weltkarte an, der untere Teil ist für eine Serverliste reserviert. Die grundlegenden Arbeitsprinzipien hier sind bekannt, es sind dieselben wie bei jeder anderen Karte, die man jemals genutzt hat: Pinching um in den Bereich hineinzuzoomen, Schwenken, Ziehen, Verschieben und dann einen Standort-Marker antippen, um sich mit diesem zu verbinden. Das ist aber nicht wirklich praktisch.

Es kann sein, dass man in das gewünschte Gebiet sehr weit hineinzoomen muss. Wenn man das zum Beispiel in Europa macht, kann man sich plötzlich 40 Ortsmarkern ohne Textfeldern gegenübersehen, wenn man Mazedonien wählen möchte, so muss man genau wissen, wo auf der Karte sich das Land befindet.

Wenn man woanders auf der Welt sucht, kann es passieren, dass man heraus zoomen, die Kamera herumschwenken und woanders wieder hinein zoomen muss. Während das nicht wirklich schwierig ist, muss man immer noch um einiges mehr an Zeit für das Navigieren in der App verwenden, als es uns lieb wäre.

Zum Glück unterstützt die Android-App von NordVPN, genau so wie der Windows-Client, auch eine herkömmliche Länder-Liste. Wenn man nach oben wischt, erhält man eine alphabetische Länderliste, wo man nach unten scrollen kann, um zu den Vereinigten Staaten (oder sonst wo hin) zu kommen, sie anklicken und man wird sofort mit dem besten verfügbaren Server dieses Landes verbunden.

Die App von NordVPN nutzt die Standard-Software von OpenVPN für Android, um eine VPN-Verbindung aufzubauen und zu managen, was ein sehr smarter Spielzug ist. Nutzer müssen nicht hoffen, dass NordVPN den Code produziert, um VPN-Verbindungen korrekt durchführen zu können, da ein bereits bekanntes, vertrauenswürdiges und zuverlässiges Produkt zum Einsatz kommt, welches bereits genau das tun kann.

Wenn man mehr Kontrolle über die Wahl des Standortes haben möchte, so wird eine komplette Liste von allen Servern in diesem Land angezeigt, wenn man auf den Menü-Button klickt. Was man mit der Android-App jedoch nicht erhält, ist jegliche Form der Information über die Serverauslastung. Der Windows-Client liefert eine „Percentage Loaded“-Angabe, was man in der App sehen kann, ist die „distance from your location“ (= „Entfernung zum eigenen Standort“) und selbst dies ist nur auf dem Land basieren, anstatt des tatsächlichen Server-Standortes (daher werden auch alle Server, die sich in den Vereinigten Staaten von Amerika befinden, mit derselben Entfernung gezeigt).

Wie dies mit der mobilen Software immer so ist, verfügt die Android-App über weniger Einstellungsmöglichkeiten als die Desktop-Variante. Genauer gesagt gibt es in der App keinen Kill Switch und keine Möglichkeit, die eigenen DNS-Server zu wählen.

Was man erhält, ist eine Funktion, die über CyberSec von NordVPN bösartige IPs blockiert und zudem eine elegantere Auto-Connect Ausnahme-Option. Zum Beispiel könnte man die App aufsetzen, um sich automatisch zu verbinden, wenn man mit einem WLAN-Hotspot, abgesehen von jenen zu Hause und solchen an anderen vertrauten Orten verbunden ist und so zu versichern, dass die VPN nur dann aktiviert wird, wenn man sie wirklich benötigt.

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Die App ist nicht wirklich perfekt, außerdem sind wir nicht wirklich sicher, ob das Kartenelement im Interface viel bringt. Andererseits jedoch ist es eine sympathische und kompetente Anwendung, die die meisten Mitbewerber in den Schatten stellt.

NordVPN ist preislich einigermaßen fair aufgestellt, es sind vier Pläne zur Verfügung, alle kommen mit einer 30-tägigen Geld-zurück-Garantie. Das limitierte Zwei-Jahres-Angebot ist nahezu die beste Wahl, was den Gesamtwert betrifft. Die verfügbaren Pakete sind:

  • 11,95 USD pro Monat] Ein Monat
  • 9 USD pro Monat] Sechs Monate – 54 USD
  • REDUZIERTES ANGEBOT: Jetzt 75 % auf den Drei-Jahres-Deal von NordVPN sparen.

IPVanish – Die schnellste VPN für Android

Anzahl der Server: 1000+ | Server-Standorte: 60+ | IP-Adressen: 40,000+ | Maximalanzahl an unterstützten Geräten: 10

Unser Urteil
IPVanish ist eine App mit vielen Einstellungsmöglichkeiten und einem ausgezeichneten Support (über Live Chat), der dabei hilft, alles flüssig laufen zu lassen. Es gibt aber auch ein paar Probleme und einige Belange, was die Benutzerfreundlichkeit und die unsicheren Standorte von einer gewissen, kleinen Anzahl an Servern betrifft, was die App gerade so von der Spitze weg hält.
Was dafür spricht:
  • Ausgezeichnete Leistung
  • Schaltet Netflix frei
  • Mit Features vollgepackter Windows-Client
  • Split-Tunneling Support
Inconvénients :
  • Apps können in der Nutzung unangenehm sein
  • Ein paar Server könnten sich nicht dort befinden, wo sie beworben werden
  • Bitcoin werden nicht akzeptiert
  • Manche Bedenken bezüglich des Loggings von Daten

Ein weiterer, empfehlenswerter Mitstreiter um den Titel der besten VPN für Android ist IPVanish. Die Android-App von IPVanish befindet sich jetzt bereits in der dritten Generation und sieht einfach fantastisch aus. Man kann die Auslastung und die Pingzeit jedes VPN-Servers der Liste sehen. Ein Widget kann installiert und überall am Homescreen neu angepasst werden. Eine unterbrochene VPN-Verbindung kann automatisch wieder aufgenommen werden. P2P ist erlaubt. Verbindungen über OpenVPN sind sowohl über UDP als auch über TCP möglich, durch ein „Scramble“-Verschleierungs-Feature, welches gestaltet wurde, um Netzwerk-Datenverkehrs-Sensoren zu umgehen, die VPNs erkennen und blockieren.

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Dieser VPN-Dienst bietet verlässliche Leistung und angemessene Geschwindigkeiten. Die Sicherheit beinhaltet eine 256-bit-Verschlüsselung, Perfect Forward Secrecy und einen DNS-Leak-Schutz. IPVanish hält sich an seine strengen No-Logs-Richtlinien.

Die VPN-App für Android ist über den Google Play Store, den Amazon App Store und außerdem als Direkt-Download als APK verfügbar. Die Amazon-App ist außerdem für den Fire TV-Stick erhältlich, was es für Kodi-Nutzer, die eine gute VPN, die einfach aufzusetzen und einzurichten ist, benötigen, macht.

Die Android-App von IPVanish bietet beim Start einen einfachen Quick Connect-Bildschirm (für Schnellverbindungen), der die aktuelle IP-Adresse und den derzeitigen Standort zeigt, ein Zielland, eine Stadt und einen Server anzeigt, sowie einen Connect-Button (Verbinden) bietet, der den Nutzer sehr schnell online bringt. Wenn man jemals eine andere VPN-App genutzt hat, wird man sich hier sofort zu Hause fühlen.

Es ist möglich, ein Zielland festzulegen, sowie eine bestimmte Stadt innerhalb dieses Landes, oder alternativ einen bestimmten Server auszuwählen und das mit nur wenigen Klicks.

Wie auch im Desktop-Client, wird in der Android-App ein Echtzeit-Graph angezeigt, der Upload- und Download-Datenraten zeigt und automatisch scrollt, sobald man online ist. Wir sind uns unsicher, ob es irgendjemanden da draußen gibt, der das wirklich gebrauchen könnte, vermutlich wird das nur die Akkulaufzeit verringern und einschränken, wenn man die App für einen längeren Zeitraum geöffnet hält, aber es gibt keinen Zweifel, dass es besser aussieht, als die gewöhnlichen, langweiligen Länderlisten.

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Wenn man an diesen Grafiken kein Interesse hat, kann man mit einem Klick auf diese langweiligen Länderlisten wechseln. Man kann auch auswählen, nur die Server innerhalb eines bestimmten Landes angezeigt zu bekommen oder die Standorte nach Pingzeit zu sortieren, was viel mehr und viel fortgeschrittenere Optionen sind, als jene, die man für gewöhnlich von einer VPN-App geboten bekommt.

Während all das sehr flexibel ist, verdirbt die App den Effekt, indem sie kein Anzeichen eines Favoriten-Systems verbaut hat, was den Nutzer dazu zwingt, bestimmte Server manuell in der Liste zu suchen, wenn man sie benötigt.

Die App verfügt über mehr Einstellungen, Optionen und Möglichkeiten, als die meisten Mitstreiter. Man kann zwischen OpenVPN UDP- oder TCP-Verbindungen wählen, um das System so für Geschwindigkeit oder Zuverlässigkeit anzupassen und zu optimieren. Ein Scramble-Feature macht es für Netzwerke viel schwieriger, VPN-Verbindungen zu erkennen und zu blockieren. Noch interessanter ist ein Split Tunneling-Feature, welches es erlaubt, Apps auszuwählen, deren Datenverkehr nicht über das VPN-Netzwerk von IPVanish geleitet wird. Das sind großartige Neuigkeiten, wenn manche Apps mit VPNs nicht funktionieren sollten. ExpressVPN verfügt über etwas Ähnliches, andererseits ist es jedoch eine Option, die man kaum woanders noch finden wird.

Es gibt auch ein Problem, da die App über keinen Kill Switch verfügt, was bedeutet, dass die eigene, echte Identität offengelegt werden könnte, wenn die VPN-Verbindung während der aktiven Nutzung unterbrochen werden sollte. Eine Auto-Reconnect-Option bemüht sich darum, diese Aufdeckung oder Bloßstellung zu reduzieren, es ist aber immer noch ein Belang mit dieser App. Ein Zusatz von IPVanish ist, dass bis zu zehn gleichzeitige Verbindungen erlaubt werden, was das Doppelte des Industriestandards von fünf zeitgleichen Verbindungen ist. Das bedeutet, man kann wirklich all seine eigenen Geräte im Haushalt mit einem einzigen Plan verbinden. Andere Apps beinhalten einen VPN-Client für Windows und eine MacOS-Version.

Auf jeden Fall könnte der Preis der eine, negative Faktor sein, der potenzielle Kunden verscheucht. Es gibt keine kostenlose Testversion, auch, wenn drei verfügbare Pläne mit einer siebentägigen Geld-zurück-Garantie geboten werden. Das Ein-Jahres-Abonnement ist die beste und auch beliebteste Wahlmöglichkeit, was die drei verfügbaren Pakete betrifft:

  • [4,87 USD pro Monat] Ein Jahr – 58,49 USD
  • [6,74 USD pro Monat] Drei Monate – 20,24 USD
VyprVPN – Eine gute Mischung aus Geschwindigkeit und Sicherheit

Anzahl der Server: 700+ | Server-Standorte: 70+ | IP-Adressen: 200,000+ | Maximalanzahl an unterstützten Geräten: 3

Unser Urteil
Für diejenigen, die großen Wert auf Privatsphäre legen, könnte VyprVPN durch die Aufzeichnung von Sessions und die fehlende Unterstützung von Bitcoin keine gute Wahl sein. Der Service hat allerdings auch Vorteile wie die Netflix Freischaltung, benutzerdefinierte DNS-Einstellungen, einfach zu verwendende mobile Apps und die Live Chat Unterstützung. Können Sie mit der Aufzeichnung Ihrer Sessions leben, dann handelt es sich um einen leistungsstarken VPN mit vielen Funktionen.
Was dafür spricht:
  • Günstig
  • Live Chat Unterstützung
  • Netflix Freischaltung
  • Zero-Knowledge-DNS-Service
Inconvénients :
  • Zeitlich begrenzte Aufzeichnung von Nutzer-Sessions
  • Verbindungsprobleme bei einigen der Server
  • Der Kundenservice konnte die Probleme nicht immer beheben

Der VPN-Anbieter VyprVPN mit Sitz in der Schweiz bietet Ihnen einen soliden Android-VPN. Die zugehörige App ist besonders gut optimiert und hat mehrere Protokolle wie OpenVPN, L2TP/IPsec, PPTP und Chameleon, die eigene, maßgeschneiderte Lösung des Unternehmens.

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Leider gibt es allerdings einige potenzielle Probleme mit der Privatsphäre, da das Unternehmen einige Aufzeichnungen in Form von Verbindungszeiten und IP-Adressen speichert. Die Performance ist dagegen sehr beeindruckend und wir haben besonders gute Download-Geschwindigkeiten gesehen.

VyprVPN bietet Ihnen zwei Zahlungspläne mit monatlicher und jährlicher Abrechnung an. Trotzdem ist das VPN nicht für Nutzer mit einem kleinen Budget geeignet, da die monatliche Abrechnung etwas teurer als bei anderen Angeboten ist.

Der Basic Plan unterstützt drei simultane Verbindungen, aber es fehlen hierbei leider viele Vorteile. Der Premium Plan bietet Ihnen daher (mit 5 gleichzeitigen Verbindungen, dem Chameleon Protokoll und vielem mehr) den besten Wert für Ihr Geld. Seien Sie sich allerdings bewusst, dass keine Rückerstattungen angeboten werden, sodass Sie die 3-tägige Testphase voll ausnutzen sollten. Die erhältlichen Pakete sind:

Golden Frog VyprVPN Abonnement-Optionen:

  • VyprVPN · 12-Monats-Abo – 3.96€ pro Monat (47.50€ Gesamtkosten)
  • VyprVPN Premium · 12-Monats-Abo – 5.42€ pro Monat (65€ Gesamtkosten)
  • VyprVPN Premium · 1-Monat-Abo – 10.5€ pro Monat (10.5$ Gesamtkosten)

TunnelBear – Das beste VPN für Anfänger

Anzahl der Server: N/A | Server-Standorte: 20+ | IP-Adressen:N/A | Maximalanzahl an unterstützten Geräten: 5

Unser Urteil
TunnelBear bietet Ihnen nicht gerade das größte Netzwerk, die meisten Apps oder die längste Liste an Funktionen an. Trotzdem schafft es der Service das VPN-Angebot besonders für Anfänger einfach benutzbar zu machen. Er bietet Ihnen eine exzellente Privatsphäre und das Versprechen, keine Sessions zu speichern. Vor einem VPN-Anbieter, der seine Software von Dritten bewerten lässt, müssen wir schon den Hut ziehen. Das VPN ist zwar nichts für Experten, aber für weniger anspruchsvolle Nutzer ist ein Test absolut lohnenswert.
Was dafür spricht:
  • Keine Aufzeichnung von Nutzer-Sessions
  • Für Anfänger geeignet
  • Unabhängig geprüfte Sicherheit
  • Netflix Freischaltung (zumindest im Moment)
Inconvénients :
  • Nur 20 Standorte
  • Unterstützt ausschließlich große Plattformen/Geräte
  • Wenige Funktionen
  • Kein Live Chat Kundenservice

TunnelBear ist die Go-To-Option für VPN-Anfänger, die Ihr Android-Gerät schützen wollen. Der native Client wurde so entwickelt, dass er so einfach wie möglich nutzbar ist, aber gleichzeitig ausreichend Funktionen anbietet, wie beispielsweise die GhostBear Option, die versucht, zu verschleiern, dass eine VPN-Verbindung genutzt wird und einen Kill Switch, durch den bei einem Absturz des VPNs Ihre IP verschleiert bleibt.

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Wir finden, dass das VPN bei kürzeren (lokalen) Verbindungen schneller ist und die Geschwindigkeit bei entfernteren Standorten sehr viel langsamer, aber trotzdem nutzbar sein kann. Der Anbieter verwendet standardmäßig eine 256-bit Verschlüsselung sowie alle gewöhnlichen Sicherheitsprotokolle.

TunnelBear hat ein kostenloses Angebot, mit dem Sie 500MB Bandbreite pro Monat erhalten. Bei zwei bezahlten Abos können Sie auf unbegrenzte Daten aufstocken, von denen das Jahresabo die sehr viel günstigere und bessere Option darstellt. Folgende Abos sind erhältlich:

  • Kostenloses Abo
  • [9,99$ pro Monat] 1-Monat – 9,99$
  • [5$ pro Monat] 1-Monat – 59.99$

VPNs, die Android-Nutzer meiden sollten

Betternet

Betternet finanziert sich durch das Tracken von Cookies und die Anzeige von Werbung auf den von Ihnen besuchten Webseiten. Da diese Werbung von Drittanbietern stammt, kann diesem Angebot nicht vertraut werden. Hinzu kommt, dass nur zwei Server verfügbar sind.

Cloud VPN

Gibt man “VPN” in die Suchleiste des Google Play Stores ein, dann wird Cloud VPN wahrscheinlich als eines der Top Resultate angezeigt. Eine kostenlose unbegrenzte Bandbreite und keine Datenbegrenzung klingen erst einmal verlockend. Auch diese App arbeitet allerdings mit Drittanbieter-Werbetreibenden, deren Werbung angezeigt wird und sammelt Informationen wie Ihre Geräte-ID und Ihre echte IP-Adresse. Hinzu kommen unerwünschte Tracking Cookies in Ihrem Browser. Zusätzlich blockiert die App Benutzer, die versuchen P2P Apps zu verwenden.

Achtung bei “kostenlosen” VPNs

Eine kurze Suche bei Google Play wird so einige sogenannte „kostenlose“ VPN-Apps ergeben. Wir raten Ihnen allerdings aus mehreren Gründen, die Finger davon zu lassen.

Zum einen ist die Performance meist sehr schlecht. Kostenlose VPN-Services haben für gewöhnlich nur eine kleine Auswahl an Servern, Datenbegrenzungen und eine begrenzte Bandbreite. Einige zwingen die Benutzer sogar vor der Verbindung Schlange zu stehen.

Zum anderen ist die Sicherheit bei diesen Angeboten meist ebenfalls weit unter dem Durchschnitt und in einigen Fällen können kostenlose VPN-Angebote sogar dafür sorgen, dass es um Ihre Sicherheit schlechter als zuvor bestellt ist. Mit zunehmend raffinierteren Hackern, die es auf Android-Geräte abgesehen haben, ist die Sicherheit allerdings wichtiger denn je. Die Verschlüsselungsstandards von kostenlosen VPN-Anbietern könnten allerdings veraltet, obsolet oder vielleicht sogar nicht-existent sein.

Hinzu kommt, dass viele kostenlose VPN-Services Tracking Cookies verwenden oder Ihre Aktivitäten speichern, um persönliche Informationen zu sammeln und diese anschließend an Drittanbieter zu verkaufen. Andere zeigen direkt in Ihrem Internetbrowser Werbung an.

Im schlimmsten Fall können VPNs sogar Malware im Installationsprogramm verstecken, um Ihr Gerät zu infizieren. Die Entwickler unternehmen wenig, um Ihnen einen guten Kundenservice zu bieten und verschleiern häufig ihre Identität, sodass es für die meisten kostenlosen VPNs keine Möglichkeit gibt, um festzustellen, um sie auch nur entfernt vertrauenswürdig sind.

Benötigen Sie ein VPN nur für kurze Zeit, dann ist eine kostenlose Testversion eines bezahlten Angebots eine deutlich bessere Option als ein kostenloser VPN.

Kein Google Play? Dann testen Sie die APK-Installation

Sie nutzen ein Android-Gerät ohne Google Play? Dann kann die Installation eines VPN, eine echte Qual sein. Unzertifizierte Geräte wie einige Kindle Fire HD Tablets und in China gekaufte Smartphones können keine Google Services wie Google Play installieren.

Die Alternative ist der Download der APK-Datei für die App und die manuelle Installation. Hierfür müssen Sie zunächst die Einstellungen in Ihrem Handy ändern, um Apps von Drittanbieter-Entwicklern zuzulassen. Die genaue Vorgehensweise hierfür kann je nach Android-Version leicht variieren. Das sind allerdings die grundlegenden Schritte für Android 4.0 und neuere Versionen:

  1. Gehen Sie auf Einstellungen > Sicherheit (‘Gerät’ beim Kindle Fire)
  2. Scrollen Sie nach unten zu “Unbekannte Quellen” und aktivieren Sie die Einstellung
  3. Bestätigen Sie die Einstellung, wenn nötig

Als nächstes müssen Sie die ARK-Datei für die VPN-App finden. Diese erhalten Sie nach einer kurzen Suche hoffentlich direkt auf der Webseite Ihres VPN-Anbieters. Können Sie sie nicht finden, dann wenden Sie sich einfach an den Kundenservice.

Als Alternative können Sie die „APK“-Datei auch von einer Drittanbieter-Seite herunterladen. Es gibt zahlreiche APK-Hosting-Seiten mit so ziemlicher jeder App, die Sie sich vorstellen können. Googlen Sie dazu einfach „APK“ und schon sollte etwas Passendes zu finden sein. Seien Sie allerdings gewarnt, dass es sich dabei nicht um offizielle Downloads des Unternehmens handelt, sodass Malware enthalten oder der APK-Download veraltet sein könnte. Lesen Sie aus diesem Grund, wenn verfügbar, immer die Rezensionen und führen Sie nach dem Download einen Virus-Scan der Datei durch, um die Version so gut wie möglich zu prüfen. Sollte sie verdächtig aussehen, dann installieren Sie sie nicht.

Sobald Sie die Datei heruntergeladen haben, müssen Sie sie lediglich anklicken und schon wird Sie Android fragen, ob Sie der App vertrauen. Bestätigen Sie und lassen Sie Android den Rest tun. Die Installation sollte wie bei einer ganz normalen App erfolgen!

OpenVPN für Android

Nicht alle VPN-Anbieter haben Apps oder vielleicht können Sie auch keine vertrauenswürdige Drittanbieter-APK-Datei finden. Eine weitere Option ist eine Open-Soure VPN-App zu nutzen. Wir empfehlen Ihnen eher „OpenVPN for Android“ als OpenVPN Connect oder einen anderen Client zu nutzen, da dieses Angebot leichter zu verwenden ist und mit einer großen Bandbreite an Konfigurationen genutzt werden kann.

Sobald Sie die App installiert haben, müssen Sie einfach auf das Plus-Zeichen oben rechts klicken, um so ein VPN-Profil hinzuzufügen. Wahrscheinlich werden Sie eher eine existierende Konfigurationsdatei importieren, als Ihre eigene erstellen wollen, sodass Sie „importieren“ anklicken sollten. Sie benötigen außerdem die Open VPN Konfigurationsdatei, die von der Webseite Ihres VPN-Anbieters heruntergeladen werden kann. Finden Sie sie und wählen sie aus, dann sollte alles soweit bereit sein.

Manuelle Android-VPN Konfiguration

Als letzte Methode können Sie in Ihren Android-Einstellungen manuell eine L2TP/IPSec Verbindung einrichten. Wir empfehlen Ihnen PPTP, ein anderes integriertes Protokoll, zu meiden, da hier bekannte Sicherheitsprobleme existieren.

  1. Gehen Sie auf Einstellungen > Mehr > VPN.
  2. Klicken Sie auf das ‘+’ Zeichen in der oberen rechten Ecke.
  3. Geben Sie Ihre VPN-Konfigurationsdetails wie von Ihrem Anbieter angegeben ein.
  4. Speichern Sie das Profil und klicken Sie es zum Verbinden an. Sind Sie verbunden, dann sollte in der Benachrichtigungsleiste anschließend ein Schlüsselsymbol erscheinen.

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