Kaspersky 2019 Test: Immer noch Klassenbester

Das Gute daran

  • Nahezu perfekter Malware-Schutz
  • Viele Anpassungsmöglichkeiten
  • Passwortmanager, Backup-Software, ergiebige Kindersicherung
  • Leichte bis moderate Performance

Das Schlechte daran

  • Die Anti-Virus-Version verfügt über einige zusätzliche Features

Urteil

Die Kaspersky 2019 Antivirus-Software für Windows bietet großartigen Schutz, ein moderates System und viele zusätzliche Funktionen mit den kostspieligeren Produkten.

Die Auswahl an Antivirus-Produkten für Windows aus Kaspersky 2019 behält die starke Tradition des Unternehmens bei, erstklassigen Schutz mit einer moderaten Systemauswirkung zu bieten.

Ein weiteres Mal liefert das kostspieligste Kaspersky Total Security das komplette Werkzeug mit, inklusive Daten-Backups und einem Passwortmanager. Das mittelklassige Internet Security verfügt über alles, was die meisten Leute brauchen, mit einer eigenen Kindersicherung und einem abgehärteten Browser. Die preislich auf Einsteiger fokussierte Software, Kaspersky Anti-Virus, sieht im Vergleich zu seinem komplett ausgerüsteten Bitdefender Antivirus Plus ziemlich schmucklos aus.

Kosten und was abgedeckt wird

Die Palette an Antivirus-Programmen für Windows von Kaspersky Lab beginnt mit der Software Kaspersky Free, welche einen grundlegenden Malware-Schutz bietet und vor als gefährlich eingestuften Webseiten warnt. Wie alle Programme von Kaspersky unterstützt es sämtliche Betriebssysteme von Windows 7 bis Windows 10.

Kaspersky Anti-Virus (erhältlich ab 49,95 €pro Jahr für drei Endgeräte) fügt außerdem Phishing- und Spyware-Schutz hinzu, scannt E-Mails und Instant Messages, untersucht das System nach bekannten Verwundbarkeiten bzw. Vulnerabilitäten und verfügt über einen Gaming-Modus, um Unterbrechungen zu minimieren. Die Funktionen von Kaspersky Anti-Virus verblassen allerdings neben denen des gleich teuren Bitdefender Antivirus Plus, welcher noch einen Passwortmanager und einen abgehärteten Browser ins Spiel bringt und mitliefert.

Kaspersky Internet Security (erhältlich ab 59.95 euros pro Jahr für drei Endgeräte) fügt zudem noch Kindersicherungen (Parental Control), Webcam-Schutz, einen sicheren Webbrowser, Anti-Diebstahl-Software und bis zu 200 MB an sicheren Datenübertragungen pro Tag über eine eigene VPN hinzu. (Um unlimitierte VPN-geschützte Datenübertragungen über Kaspersky Internet Security zu erhalten, müssen weitere 29,95 € jährlich zusätzlich bezahlt werden.)

Kaspersky Internet Security überwacht außerdem sämtliche Geräte im Heimnetzwerk, lässt die Installation von ungewollter Software nicht zu und inkludiert Add-ons für den Browser, welche die Webseiten-Sicherheit einstufen und Banneranzeigen blockieren. Die Lizenz deckt zudem noch Kaspersky-Software für Macs, iOS und Android ab.

Kaspersky Total Security (erhältlich ab 69,95€ pro Jahr für drei Endgeräte) bietet zudem noch eine Daten-Backup-Software mit zusätzlichem Cloud-Speicher, Datenverschlüsselung und einen Passwortmanager an.

Es gibt für 2019 auch ein vollkommen neues Angebot von Kaspersky, hierbei handelt es sich aber ausnahmsweise nicht um ein Antivirus-Produkt: Die Kaspersky Security Cloud. Es ist eher ein Dienst al seine Anwendung, dennoch beinhaltet die Security Cloud einen grundlegenden Antivirus-Schutz, welcher jedoch von einer ständigen und konstanten Internetverbindung abhängt.

Die kostenlose Version der Kaspersky Security Cloud erlaubt es, bis zu 15 Passwörter im Passwortmanager zu speichern, in der Bezahl-Version gibt es keine Limits für das Speichern von Passwörtern und es gibt zudem 500 MB VPN-Verbindung täglich. Kaspersky Security Cloud Personal ist ab 69,95 € pro Jahr für drei Geräte erhältlich. Eine Family-Version, die auch Kindersicherungen beinhaltet, ist ab 139,95 € jährlich erhältlich und deckt bis zu 20 Geräte ab.

Antivirus-Schutz

Der Malware-Schutz von Kaspersky verfügt über drei Hauptelemente: Scanning von Dateisignaturen, um bekannte Bedrohungen zu erkennen; Verhaltensüberwachung, unbekannte „Zero-Day“-Malware ausfindig zu machen; sowie eine Cloud-basierte Analyse von verdächtiger Software, die von den Rechnern der Nutzer hochgeladen wurden.

Kaspersky 2019

Die Verbesserungen der Verteidigung von Kaspersky-Produkten für 2019 sind größtenteils stufenweise angeordnet. Die signifikanteste Verbesserung ist eine erweiterte Befähigung, „dateilose“ Malware zu erkennen, welche nur den laufenden Arbeitsspeicher infiziert und keine Spuren auf den Festplatten hinterlässt. Mehrmals täglich senden die Kaspersky Labs Malware-technische Updates an ihre über 400 Millionen Nutzer. Das Programm verfügt über drei Intensitätseinstellungen, was den Scan betrifft, um die „Aufdringlichkeit“ des Programms perfekt für die individuellen Bedürfnisse anzupassen.

Die signifikanteste Verbesserung ist eine erweiterte Befähigung, „dateilose“ Malware zu erkennen, welche nur den laufenden Arbeitsspeicher infiziert und keine Spuren auf den Festplatten hinterlässt.

Die Funktion „System Watcher“ von Kaspersky inkludiert einen auf Heuristik basierten Ransomware-Schutz, wenn man also von verschlüsselnder Ransomware erwischt wird, kann der System Watcher Key-Dateien, die überschrieben wurden, wiederherstellen.

Antivirus Performance

Die Kaspersky Antivirus-Produkte für Windows, denen allen gleichermaßen dieselbe Malware-Technologie zugrunde liegt, liefern alle gute Ergebnisse in den Labor-Testungen, was ihre Fähigkeiten zur Erkennung und Entfernung von Malware betrifft. Das Erkennungs-Instrument ist gut gestimmt und erkennt so viel Malware, wie nur möglich, ohne dabei „falsche, positive“ Fehlerkennungen von gutartiger Software, Webseiten oder Nutzeraktionen zu machen.

Kaspersky 2019

In unseren eigenen Testungen, die wir von Februar bis Juni 2018 durchgeführt haben, hat Kaspersky Anti-Virus rund 98 Prozent an Bedrohungen sichergestellt und beendet, darunter sowohl Malware als auch boshafte Webseiten. Das war allerdings nur die Hälfte des Weges in unserer Auswahl von 14 Produkten: Bitdefender, ESET, McAfee, Trend Micro und Vipre haben alle leicht bessere Ergebnisse erzielt.

Kaspersky hat die gesamte Malware erkannt und blockiert, allerdings misslang das Blockieren von einigen Malware-geladenen oder Phishing-Webseiten. (Kein einziges Produkt konnte alle vier Sets an Labor-Testungen dominieren.)

Die Scanning-Engine von Kaspersky hat alles erkannt, was das deutsche Labor AV-TEST in Beurteilungen, die unter Windows 7 (Januar bis Februar 2018) und Windows 10 (März bis April und Mai bi Juni 2018) durchgeführt wurden, auf ihn geworfen hat, ohne ein einziges „Falsch-Positives“ zu erleiden. Kein anderes Produkt hat diesen perfekten Rekord eingeholt, obwohl McAfee und Trend Micro dem Ergebnis sehr nahe kamen.

Das Erkennungs-Instrument ist gut gestimmt und erkennt so viel Malware, wie nur möglich, ohne dabei „falsche, positive“ Fehlerkennungen von gutartiger Software, Webseiten oder Nutzeraktionen zu machen.

In fünfmonatigen „real world“-Testungen, die vom österreichischen Labor AV-Comparatives in der ersten Jahreshälfte von 2018 durchgeführt wurden, konnte Kaspersky Internet Security eine durchschnittliche Erkennungsrate von 99,7 Prozent erreichen, mit einem Hoch von vollen 100 Prozent in den Monaten Februar und Juni, sowie einem Tief von 99,6 Prozent in den Monaten April und Mai.

Kaspersky erlitt nur ein False Positive über den gesamten fünfmonatigen Zeitraum. F-Secure und Trend Micro erwischten 100 Prozent der Malware in den fünf Monaten, allerdings auf Kosten von 111 und 38 False Positives.

In gröberen Tests, durchgeführt von SE Labs mit Sitz in Großbritannien von April bis Juni 2018, erhielt Kaspersky Internet Security 98 von 100. Die Software erkannte sämtliche Malware, scheiterte aber an der Verhinderung von einer aus 25 Direktangriffen der Sorte, die man meistens gegen „hochwertige“ Ziele wie Beamte, Mitglieder eines Zentralvorstands oder politische Personen durchgeführt sieht. Gewöhnliche Konsumenten müssen sich über solche Angriffe keine Sorgen machen.

Kaspersky hat auch ein Stück an Malware nur neutralisiert, anstatt es komplett zu entfernen, ein Unterschied, der von den anderen Testing-Laboren nicht beachtet wurde. Kein einziges Produkt erhielt in den Testungen von SE Labs perfekte Ergebnisse bzw. Punktzahlen, Norton Security kam dem jedoch sehr nahe.

Sicherheit und Datenschutz

Der Schutz von Kaspersky hängt stark vom gewählten Produkt ab. Kaspersky Anti-Virus bietet eine On-Screen-Tastatur, die die eigenen Passwörter vor Angriffen von Keylogging-Software schützt, sowie einen Vulnerabilitätsscan, der das System nach veralteter Software und unsicheren Einstellungen untersucht.

Kaspersky 2019

Kaspersky Internet Security blockiert ungewollte Software und fügt Kindersicherungen, Webcam-Schutz und sichere Browser-Erweiterungen hinzu. Das Flaggschiff Kaspersky Total Security legt noch eine Backup-Software und einen Passwortmanager für ein ausgezeichnetes Aufgebot an Funktionen nach.

Sowohl Internet Security als auch Total Security verfügen über eine wechselseitige Firewall, die den Datenverkehr, im Gegensatz zur einseitigen Windows 10-Firewall sowohl ein- als auch ausgehend vom System überprüft. Zudem verfügen beide über das sichere Safe Money-Browser-Plugin (für Chrome, Firefox und Internet Explorer), um Online-Bankkonten und Finanz-Transaktionen optimal zu schützen.

Kaspersky 2019

Internet Security und Total Security 2019 bündelt die Client-Software für Kasperskys Secure Connection Virtual Private Network (VPN), welche die Infrastruktur von Hotspot Shield nutzt. Allerdings bekommt man nur 200 MB an Datenübertragung „kostenlos“ mitgeliefert. Um unlimitierte Nutzung zu erhalten, kostet dies 4.95 euros pro Monat oder wahlweise 29.95 euros pro Jahr. (Anti-Virus-Nutzer können die Software des Secure Connection-Clients kostenlos herunterladen.)

Kaspersky VPNKaspersky VPN

Internet Security 2019 verfügt über grundlegende Parental Controls, die es zulassen, potenziell anstößiges Online-Material zu blockieren und die Zeit, die Kinder am Rechner verbringen, zu limiteren. Total Security geht einen Schritt weiter mit dem Kaspersky Safe Kids-Dienst, welcher zusätzlich noch die Möglichkeit bietet, die eigenen Kinder (oder zumindest ihre Mobiltelefone / Smartphones) auf einer Karte zu finden und ihre Anrufe und Textnachrichten (unter Android-Geräten) zu überwachen.

Kaspersky 2019

Beim angebotene Online-Cloud-Speicher handelt es sich nur um die kostenlosen 2 GB von Dropbox, die als Standard-Angebot geführt werden. Diese zwei Gigabyte werden schneller voll, als man fragen kann „Wie groß ist das Video?“

Der Passwortmanager von Total Security 2019 speichert eine unbegrenzte Anzahl an Anmeldedaten und füllt Anmeldeformulare automatisch aus. Total Security verfügt ebenso über eine Backup-Software, der Online-Speicher, der diese Software begleitet ist jedoch nur das Standard-Angebot von Dropbox: 2 GB, die schneller voll sein werden, als man „Wie groß ist das Video?“ fragen kann. Es gibt zudem eine AES-256-Datenverschlüsselung und einen Datei-„Schredder“, der gelöschte, empfindliche Dateien überschreibt.

Kaspersky 2019

Wenn ein Windows-System unter Malware begraben wird und deshalb nicht mehr richtig funktioniert, dann kommt Rescue Disk von Kaspersky zum Einsatz, um das System zu retten und zu entseuchen. Es ist notwendig, die Software auf eine DVD oder ein Flash-Drive zu bringen, um es dann vom gewählten Medium am PC zu starten. Bitdefender ist hierbei schon einen Schritt weiter, da man von der Desktop-Software direkt in das Programm booten kann.

Performance und Systemauswirkungen

Um die Auswirkungen von Kaspersky Total Security 2019 betreffend der Gesamt-Performance zu prüfen, nutzten wir unseren speziell angefertigten OpenOffice-Benchmark-Test, welcher misst, wie lange es dauert, 20.000 Namen und 20.000 Adressen in einer Tabelle zu vergleichen.

Kaspersky 2019

Unser Prüfstand war ein Asus X555LA Notebook mit einem 2 GHz Intel Core i3-Prozessor, 6 GB an Arbeitsspeicher und 117 GB an Dateien auf einer 500 GB großen HDD-Festplatte, worauf Windows 10 mit den aktuellsten Updates lief.

Im Vergleich zu früheren Programmen von Kaspersky war Total Security 2019 ein bisschen ein „Ressourcen-Schwein“, wenn wir es im Hintergrund laufen ließen, während System-Scans war es allerdings leichtlebiger. Kaspersky Total Security 2019 hatte ein bisschen mehr an Systemauswirkungen als Bitdefender Total Security 2019, alles in allem sind seine Systemansprüche jedoch auf der guten Seite des Moderaten.

Kaspersky 2019

Bevor wir eine Drittanbieter-Antivirus-Software luden, wurde die OpenOffice-Aufgabe in einer Durchschnittszeit von sechs Minuten und 52 Sekunden beendet, was wir als Vergleichslinie nutzten.

Mit Total Security 2019 installiert, aber nicht aktiv scannend, dauerte die Komplettierung der OpenOffice-Aufgabe durchschnittlich sieben Minuten und 42 Sekunden. Das indiziert eine zwölfprozentigen, passiven Performanceverlust, was mehr ist als die acht Prozent von Bitdefender.

Während wir den Systemscan von Total Security 2019 laufen ließen, wurde das System noch stärker eingebremst, sodass die OpenOffice-Aufgabe, während ein kompletter System-Scan lief, nun in acht Minuten und 19 Sekunden erledigt wurde. Das bedeutet 21 Prozent länger als in unserer Vergleichslinie und acht Prozent länger als wenn Total Security 2019 nur im Hintergrund läuft.

Dies sind geringere Auswirkungen als in den Tests der vergangenen Jahre, wo Kaspersky Total Security 2018 denselben Laptop um ganze 30 Prozent während eines kompletten Scans verlangsamt hat, allerdings ist es immer noch ein bisschen mehr als die siebzehnprozentige Verlangsamung durch Bitdefender.

Kaspersky 2019

Dennoch wird man die Systemauswirkungen während eines Scans nicht bemerken, es sei denn, man spielt gerade ein Spiel oder rendert ein Video und leider ist das mit anderen Antivirus-Programmen nicht immer der Fall. Kaspersky verfügt über einen Gaming-Modus, durch den Scans während dem Spielen oder dem Ansehen von Filmen deaktiviert werden.

Dennoch wird man die Systemauswirkungen während eines Scans nicht bemerken, es sei denn, man spielt gerade ein Spiel oder rendert ein Video.

Schelle Scans waren um einiges weniger ressourcenintensiv und konnten den OpenOffice-Task innerhalb von sieben Minuten und 51 Sekunden beenden – 14 Prozent länger als die Vergleichslinie und zwei Prozent länger als mit Total Security im Hintergrund laufen. Auch hier gibt es deutliche Verbesserungen im Vergleich zum Vorjahr, wo wir eine 26-prozentige Verlangsamung mit ansehen mussten. Bitdefender kam derweilen auf acht Prozent.

Kaspersky Total Security 2019 hat den ersten kompletten Systemscan sehr schnell beendet, mit einer Dauer von 33 Minuten und 45 Sekunden, während das Programm insgesamt 339.927 Dateien überprüfte. Nachfolgende Komplettscans haben die Vervollständigungszeit auf sieben Minuten und fünf Sekunden verringert, während ein Schnellscan innerhalb von drei Minuten und 27 Sekunden durchgeführt war.

Oberfläche

Die Benutzeroberfläche von Kasperskys Produkten für 2019 ist heller und offener gehalten, als in den vergangenen Jahren. Im Hauptbildschirm befindet sich oben ein grüner Haken, der sich in ein rotes „X“ verwandelt, wenn man in Gefahr ist. Auf der rechten Seite gibt es eine Liste mit Dingen, die getan werden sollten, worunter sich auch das Erstellen von Backups und das Updaten von Software befanden.

Kaspersky 2019

Die Hauptfunktionen des Programms werden am Home-Bildschirm angezeigt, worunter sich Scan, Safe Money und die Kindersicherung (Parental Control) befinden. Für Nutzer von Internet Security und Anti-Virus sind einige dieser Optionen ausgegraut und nicht auswählbar. Am unteren Ende des Bildschirms wird angezeigt, wann die jeweilige Lizenz ausläuft.

Der Link „Mehr Tools“ führt zu Tasks und Hilfsmitteln, wie die On-Screen-Tastatur und den VPN-Client. Das Einstellungs-Icon lässt den Nutzer aus Modulen für Anti-Virus, Firewall, Webcam-Schutz und weiteren Funktionen wählen, was Kaspersky Total Security 2019 ideal für jeden macht, der seine Antivirus-Software personalisieren möchte.

Kaspersky 2019

Ein kompletter Systemscan ist nur zwei Klicks vom Hauptbildschirm entfernt, ein Schnellscan benötigt einen dritten Klick. Die Funktionen „Externes Laufwerk scannen“ und „Selective Scan“ lassen ein Flashdrive überprüfen, einen bestimmten Ordner oder eine bestimmte Datei zum Scannen auswählen oder ein Item in die Scanbox zu ziehen, per Drag-and-Drop.

Kaspersky 2019

Scans können täglich, wöchentlich oder monatlich geplant werden, man kann sie auch personalisieren und anpassen, um Systemspeicher, E-Mail-Archive, Bootsektoren oder Netzwerklaufwerke zu überprüfen oder zu ignorieren.

Mit einem Rechtsklick auf das mächtige Windows-System-Tray-Icon des Programms kann der Kaspersky Taskmanager geöffnet, Malware-Definitionen upgedatet, der Safe Money-Webbrowser geöffnet oder die Kindersicherung deaktiviert werden.

Installation und Support

Kaspersky gibt an, über eine um 15 Prozent reduzierte Installationszeit zu haben, unsere Installation dauerte fünf Minuten und 19 Sekunden, damit hat sich die Installationszeit im Vergleich zum Vorjahr nur um rund acht Prozent verringert. Auf jeden Fall ist es immer noch besser als die mehr als acht Minuten, die es dauerte, Bitdefender Total Security 2019 zu installieren.

Kaspersky 2019

Der Prozess beginnt damit, die 2,5 MB große Installationsdatei zu bekommen, eine Sprache auszuwählen und zu entscheiden, ob Uploads vom eigenen System auf die Server der Kaspersky Malware-Analyse-Labore durchgeführt werden dürfen. Nach dem Zustimmen zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Unternehmens beendet die 142 MB große Hauptinstallationsdatei den Prozess automatisch.

Ein großer Vorteil, den der Kauf von Kaspersky-Produkten mit sich bringt, ist der komplette Support des Unternehmens. Techniker können telefonisch, per Chat oder auch per E-Mail zwischen 7 und 13 Uhr (EST) an sieben Tagen die Woche erreicht werden. Es gibt außerdem hilfreiche Videos, FAQs und Artikel auf der Supportseite des Unternehmens.

Endresultat

Wie auch letztes Jahr empfehlen wir Kaspersky Internet Security und Kaspersky Total Security, welche eine breitgefächerte Auswahl an nützlichen Funktionen mit nahezu perfektem Malware-Schutz und leichten bis moderaten Systemauswirkungen von ganzem Herzen.

Im Moment gibt nur Bitdefender eine ähnliche Ausgewogenheit zwischen Performance und Vergütung, allerdings ist der Schutz von Kaspersky etwas besser. Andere best-schützende Programme verfügen entweder über enorme Systemauswirkungen oder bieten weniger Extras.

Was wenige Extras betrifft, so wird der relativ einfache Kaspersky Anti-Virus  von Bitdefender Antivirus Plus, welcher die meisten Funktionen zu einem Schnäppchenpreis mitliefert, die sonst nur in den teureren Produkten von Kaspersky zu finden sind, in den Schatten gestellt.

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