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Wie man überprüfen kann, ob die eigene IP-Adresse geleakt wird

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Wenn man eine VPN nutzt, ist die tatsächliche IP-Adresse versteckt und der Computer nutzt eine IP-Adresse, die von der VPN zur Verfügung gestellt wird. Dies stellt sicher, dass man, wenn man von Geoblocking betroffene Webseiten aufruft, nicht eingeschränkt wird. Allerdings ist es möglich, dass die VPN aufgrund eines Features im Browser die echte IP-Adresse leakt. In diesem Artikel zeigen wir, wie man überprüfen kann, ob die eigene IP-Adresse geleakt wird und wie man dieses Problem lösen kann.

Feststellen, ob die IP-Adresse geleakt wird

IP-AdresseHierbei handelt es sich um eine einfache Methode.

  1. Zunächst sollte man sicherstellen, dass die VPN nicht aktiv ist.
  2. Jetzt kann man auf WhatIsMyIPAdress.com zugreifen und sich die dort angezeigte IP-Adresse notieren. Man kann auch den Ethernet-Adapter öffnen, um die IP-Adresse herauszufinden.
  3. Jetzt wird die VPN-Software aktiviert und die Verbindung zu einen Remote-Server nach Wahl aufgebaut. Hier sollte man sicherstellen, dass die VPN ordnungsgemäß funktioniert.
  4. Nach ein paar Minuten besucht man WhatIsMyIPAdress.com erneut und notiert sich wiederum die dort angezeigte IP-Adresse.
  5. Die beiden herausgeschriebenen IP-Adressen sollten unterschiedlich sein.
  6. Im nächsten Schritt besucht man https://ipleak.net und überprüft das Ergebnis.

Wenn man hier feststellt, dass die DNS und die IP-Adresse dieselben sind, bedeutet dies, dass die genutzte VPN die eigene IP-Adresse leakt. Die Webseite beruft sich auf den Fehler und überprüft, ob die VPN dies abdeckt.

Warum die tatsächliche IP-Adresse geleakt wird

Die meisten Internet-Browser stellen ein Feature zur Verfügung, welches als WebRTC oder Web Real-Time Communication bekannt ist. Es stellt Kommunikation per Audio oder Video direkt von einem Gerät zum nächsten zu, wie eine Peer to Peer-Verbindung (P2P). Das ist es, was den Leak verursacht. Wenn eine Webseite oder ein Dienst überprüfen möchte, ob ein Nutzer eine VPN-IP-Adresse nutzt, kann eine WebRTC-Kommunikation angesteuert werden. Da dies die echte IP-Adresse nutzen muss, ergibt sich daraus die Offenlegung der exakten IP-Adresse.

Dienste können dies austricksen, indem sie eine Sprach- oder Audiokonversation anfragen, die in ihre Webseite eingebunden ist – das ist auch nicht illegal. Das kann auch über JavaScript überprüft werden und da diese Anfrage nicht über HTTP erfolgt, kann sie auch nicht von Plugins oder Erweiterungen blockiert werden.

Wenn eine Seite einmal herausfindet, dass eine IP-Adresse genutzt wird, um auf blockierte Inhalte zuzugreifen, könnten auch andere damit beginnen, diese IP-Adresse zu blockieren. Man weiß es nie.

Wie man das Leaken der eigenen IP-Adresse beenden kann

Am besten ist es in diesem Fall, den VPN-Anbieter zu wechseln und sich für einen Provider zu entscheiden, der die eigene IP-Adresse schützt. Es gibt viele VPN-Anbieter, die dieses Feature anbieten. Dies kann mit Hilfe der kostenlosen Testversion überprüft werden. Wenn man allerdings schon in einem langfristigen Vertrag mit einer VPN steckt, kommt hier ein Lösungsansatz, wie man das Problem einstweilen und vorübergehend umgehen und das Leaken der IP-Adresse beenden kann.

Der einzige Ausweg ist, das WebRTC-Feature im Browser zu deaktivieren. Allerdings sollte man bedenken, dass man nicht in der Lage sein wird, das Peer to Peer Video- und Audio-Kommunikationsfeature zu nutzen, wenn man WebRTC deaktiviert.

Das Leaken der tatsächlichen IP-Adresse unter Firefox beenden

IP-AdresseIn Firefox kann man das Disable WebRTCAdd-on von Chris Antaki nutzen, oder die Peer Connection Settings im about:config-Tab auf false ändern.

Dazu öffnet man Firefox und tippt about:config in die Adressleiste ein, was mit Enter bestätigt wird.

Nun gibt man media.peerconnection.enabled ein und kommt so auf die Einstellungen.

Mit einem Doppelklick stellt man die Einstellung auf false um oder man klickt einmal rechts und wählt dann Umschalten.

Das Leaken der tatsächlichen IP-Adresse unter Chrome beenden

ScriptSafe ist eine Erweiterung, die eine Menge an unterschiedlichen Dingen tut, darunter auch das Deaktivieren von WebRTC innerhalb von Google Chrome. Die Erweiterung stellt sicher, dass jegliche Anfragen, die von Diensten gemacht werden, keine Antworten erhalten oder so beantwortet werden, als wären sie nicht unterstützt. Das Endergebnis? Die tatsächliche IP-Adresse bleibt versteckt. Man kann die Erweiterung über die Download-Seite des Chrome Web Store herunterladen. Es funktioniert mit allen Browsern, die Chrome-Erweiterungen unterstützen.

Leider war ich nicht in der Lage, Software zu finden, die dasselbe auf einem Router machen kann. Außerdem wird es schwierig, diese Option ein- und auszuschalten, da sie auf Router-Level natürlich alle Nutzer im Netzwerk beeinträchtigt, da zum Beispiel Peer to Peer Networking nicht funktionieren wird.

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