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Sieben VPN-Betrugsmaschen, die man vermeiden sollte

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Schon einmal Opfer eines VPN-Betrugs gewesen?

Mit dem wachsenden Interesse in Datenschutz, Privatsphäre und Sicherheit im Online-Bereich, schießen neue VPN-Dienste fast wöchentlich aus dem Boden, sie versprechen die 100-prozentige Online-Anonymität und eine „sichere und private“ Browsing-Erfahrung. Und natürlich findet man auch eine Menge an gefälschten Reviews und Bewertungen auf diversen „Die beste VPN“-Webseiten, damit der ahnungslose Nutzer auch wirklich sicher gehen kann, dass die VPNs echt und legitim sind.

Leider musste ich feststellen, dass viele VPNs Menschen in die Irre führen, indem man sich falscher Marketing-Ansprüche, Verkaufs- und Werbetricks, sowie diverser Betrugsmaschen bedient. Und, da VPNs ihren Sitz häufig in Übersee haben, wo auch eine andere Rechtsprechung gültig ist, werden sie wahrscheinlich nie für das verlogene Marketing und / oder den unverblümten Betrug zur Verantwortung gezogen werden.

Da die meisten Leute nicht wissen, wonach sie Ausschau halten sollen, werden viele Opfer von diesen gängigen VPN-Betrugsmaschen.

Aber man kann schlauer sein.

Hier sind sieben Belange, die man vermeiden sollte:

#1 VPN-Abonnements auf Lebenszeit

Das Instandhalten eines schnellen, sicheren und zuverlässigen Netzwerks an weltweiten VPN-Servern mit guten Apps und Support ist natürlich dementsprechend kostspielig, es gibt fixe, wiederkehrende Kosten.

In Anbetracht dieser so hohen Kosten, wie können so viele VPNs in der Lage sein, günstige „Abonnements auf Lebenszeit“ anzubieten?

Es gibt ein paar unterschiedliche Erklärungen dafür:

  1. Die „kostenlose“ oder günstige VPN sammelt Nutzerdaten und verkauft diese an Drittanbieter und Werbetreibende (ein beliebtes und lukratives Geschäftsmodell).
  2. Die VPN beschießt den Nutzer mit Werbung oder leitet den Browser an Webseiten von Drittanbietern weiter – um dann Kommissionen auf Verkäufe zu verdienen.
  3. Das „auf Lebenszeit“ ist eine Lüge und nach einem oder zwei Jahren wird das Abonnement auf „Lebenszeit“ einfach gekündigt (man beachte nur das untenstehende Beispiel von VPNLand).
  4. Die VPN ist einem Ponzi-Schema, Pyramiden- oder Schneeballsystem ähnlich, was es notwendig macht, eine immer steigende Anzahl an neuen Abonnenten zu haben, um zahlungsfähig zu bleiben, bis das Kartenhaus in sich selbst zusammenbricht.

Fazit: Die „Lebenszeit“ bezieht sich lediglich auf die Lebenszeit des VPN-Unternehmens – nicht auf die des Kunden. Nachdem eine große Anzahl an Abonnements auf Lebenszeit verkauft wurde, könnten die Besitzer sich selbst einfach auszahlen und das Unternehmen dann zusperren.

UPDATE: Manche VPNs kündigen jetzt alle „Abonnements auf Lebenszeit“ und wandeln diese Accounts in wiederkehrend zu bezahlende Abonnements um. Hier ist ein Beispiel, welches ich von VPNLand gefunden habe:

VPN-BetrugsmaschenHier gibt es keine Überraschungen.

Ein Nutzer erhielt nach eigener Aussage auf eine Beschwerde die folgende Antwort:

„Zu Ihrer Information, ein Account auf „Lebenszeit“ bedeutet nicht, dass er gültig ist, bis jemand stirbt. Es kann sich dabei um die Lebensdauer eines jeden handeln – auch einer Katze, oder der Lebensdauer einer Hardware.“

Man sollte nicht auf die Lebenszeit-Betrugsmasche von VPNs hereinfallen.

#2 Kostenlose VPNs

Warum gibt es da draußen so viele kostenlose VPNs?

Die Antwort: Kostenlose VPN-Dienste werden als Werkzeug genutzt, um die Daten von Nutzern abgreifen zu können und diese dann an Dritte zu verkaufen. Die meisten Menschen legen ihren Fokus hier auf das Wort „kostenlos“, anstatt das große Bild zu sehen. Wie auch Gmail, Facebook und andere kostenlose Produkte, sind kostenlose VPNs nur ein weiterer Weg für Unternehmen, um aus den Daten von Nutzern einen Profit zu ziehen.

Ein Beispiel: Diese kostenlose VPN-App heißt „VPN Master – Free VPN Proxy“ und ist offiziell im Google Play Store gelistet. Man beachte besonders die hohe Bewertung (4,5) und rund 100.000 Downloads.

VPN-BetrugsmaschenAuf jeden Fall verfügt die „VPN Master – Free VPN Proxy“-App auch über acht positive Treffer für Malware.

Darunter finden sich die Testergebnisse von VirusTotal:

VPN-BetrugsmaschenDiese kostenlose VPN kommt vollgepackt mit einer Menge an kostenloser Malware.

Zusätzliche Anmerkung: Das ist der Grund, warum man Bewertung niemals vertrauen sollte, sei es am Google Play Store oder im Apple Store.

Kostenlose VPN-Apps machen durch Folgendes Geld:

  • Diebstahl von Daten (über Malware, Spyware, Tracking, Logging, etc.) und Verkauf dieser Daten an Dritte
  • Weiterleitung des Browsers an „Partner“-Webseiten, wie E-Commerce oder Finanz-Webseiten
  • Diebstahl der Bandbreite und Weiterverkauf ebendieser an Dritte

Wie das Sprichwort sagt, nichts ist umsonst, ohne Fleiß kein Preis. Oder noch besser: Wenn etwas kostenlos ist, ist der Nutzer das Produkt. (Weitere Informationen darüber sind im Ratgeber über kostenlose VPNs zu finden.)

#3 Zwielichtige VPN-Apps

VPN-Betrugsmaschen

Im Allgemeinen haben sich kostenlose VPN-Apps bewiesen, problematisch zu sein, was Privatsphäre, Datenschutz und Sicherheit betrifft. Es gibt ein paar Ausnahmen, aber die große Mehrheit von VPN-Apps, die man im Google Play Store oder im Apple Store findet, sind gefährlich und unsicher. Ein Team von Forschern hat eine Studie über VPN-Apps für Android veröffentlicht, in der festgestellt wurde, dass:

  • 84 % die tatsächliche IP-Adresse leaken werden.
  • 82 % auf sensible Daten zuzugreifen versuchen (Nutzer-Accounts, Textnachrichten).
  • 75 % Drittanbieter-Tracking nutzen.
  • 38 % Malware (Malware, Trojaner, Malvertising, Riskware, Spyware) beinhalten, um Informationen zu stehlen oder zu beschädigen. Weiterlesen: Antivirenprogramm für Windows 10
  • 18 % die Daten nicht verschlüsseln.
  • 16 % die Bandbreite von Nutzern stehlen.

Wenn man sich die zunehmenden VPN-App-Betrugsmaschen genau ansieht, so ist die erschreckendste Tatsache doch, dass viele der am stärksten von Malware verseuchten Apps so gut bewertet sind. Das bedeutet, dass buchstäblich Millionen an Menschen VPNs nutzen, die Malware und Tracking beinhalten. Das ist besonders dann der Fall, wenn es sich um die kostenlosen VPN-Apps handelt – man beachte das Review von Betternet oder VPN Master.

#4 Gefälschte VPNs

Mit dem wachsenden Interesse an VPNs, kommen auch immer mehr gefälschte VPNs auf den Markt. In anderen Worten gibt es überhaupt keinen VPN-Dienst – die Betrüger verkaufen „VPN-Abonnements“, nehmen dann das Geld und laufen davon. Ein kürzliches Beispiel dafür war MySafeVPN – aber es gibt auch andere Beispiele.

Im Allgemeinen ist es von Vorteil, die ganzen neuen VPNs, die jetzt frisch auf den Markt kommen und kürzlich gekommen sind, zu meiden, auch jene, die versprechen, dass man mit ihrer Software „anonym“ wird.

Wenn der VPN-Dienst über keine Erfolgs- und Erfahrungsgeschichte, sowie eine Geschichte von guter Performance und gutem Support verfügt, sollten sie vermutlich eher vermieden werden.

#5 Betrügerische VPN-Ansprüche und -Features

Der VPN-Markt ist voll mit falschen Ansprüchen. Hier sind ein paar gängige Beispiele:

  • No Logs – Es gibt eine Menge an VPN-Anbietern, die angeben, keine Aufzeichnungen über die Aktivitäten der Nutzer zu machen, dann aber vorsichtig enthüllen, welche Informationen nach ihren Richtlinien „gesammelt“ werden. Beispiele dafür beinhalten ProtonVPN und PureVPN. Man sollte immer das Kleingedruckte in der Datenschutzrichtlinie lesen.
  • “Schnelle” VPN – Viele VPNs geben an, die „weltweit schnellste VPN“ zu sein. Natürlich ist das nur Marketing, aber viele VPNs verfügen über ziemlich mittelmäßige, unbedeutende Geschwindigkeiten (grundsätzlich deshalb, weil ihre Server mit Nutzern überladen sind).
  • Online „anonym“ werden – Die Realität ist, dass man online niemals zu 100 % anonym sein kann. Ein VPN-Dienst könnte immer noch sehen, was man macht, wenn er das nur wollte, einfach deshalb, weil man ihr Server-Netzwerk nutzt. Außerdem ist es sehr schwer, bei irgendetwas zu 100 % anonym zu sein, einfach aufgrund der Entwicklungen im Tracking.
  • Features zum „Leak-Schutz“ der IP-Adresse – Eine Menge an VPNs bieten unterschiedliche Features zum Leak-Schutz an, die tatsächlich aber gar nicht funktionieren. Die einzige Möglichkeit, um zu verifizieren, ob diese Features funktionieren, ist, die VPN durch eine Vielzahl an VPN-Tests zu schicken.

Hier ist ein Beispiel aus meinem Review von PureVPN. Man beachte, dass alle Leak-Schutz-Optionen innerhalb der VPN-Anwendung (rechts) aktiv sind und es dennoch umfangreiche Daten-Leaks in den Testergebnissen (links) gibt.

VPN-BetrugsmaschenMan sollte sein Betrugs-Radar immer in höchster Alarmbereitschaft haben, wenn man die Ansprüche und Features auf diversen VPN-Webseiten liest.

#6 Reviews, Referenzen und Kommentare

Jede Woche gibt es neue VPN-Dienste, die angeboten werden und dutzende an gefälschten Reviews, die behaupten, dass die Apps erstaunlich gut sind.

Auch, wenn ich es nicht beweisen kann, verdächtige ich viele der VPN-„Review“-Webseiten, dass sie von ein paar der großen VPN-Anbietern besessen und betrieben werden. Sie haben das Geld, um für die guten Reviews, Kommentare, Referenzen und alle Arten an anreizenden Aktivitäten zu bezahlen.

Es scheint auch so, als gäbe es Armeen an bezahlten Kommentierern, die verfechten, wie großartig bestimmte VPNs sind, besonders immer dann, wenn jemand etwas Negatives schreibt. Es ist gut, achtsam und vorsichtig zu sein, mit allem, was man online liest, wenn es um VPNs geht, darunter auch:

  • Reviews
  • Referenzen
  • Kommentare

Man sollte bedenken, dass viele VPN-„Reviews“ gar nicht auf tatsächlichen Tests basieren. Diese Reviews sind eigentlich gar keine Reviews, sondern bezahlte Marketing-Services.

#7 Drittanbieter-Verkaufswebseiten

Es scheint im Moment ein sehr großer Markt für Drittanbieter zu sein, um VPN-Abonnements auf Lebenszeit zu verkaufen. Diese Mittelsmänner oder Zwischenhändler sollten vermieden werden. Dieser Trend eröffnet ein paar Fragen:

  • Warum vertraut man seine privaten Informationen und Bank-Details Drittanbieter-Verkaufswebseiten an?
  • Warum hat der VPN-Dienst Partnerschaften mit Drittanbieter-Webseiten, die „Sales“ oder „Abonnements auf Lebenszeit“ verkaufen?

Es ist am besten, wenn man Mittelsmänner und Drittanbieter-Webseiten vermeidet – man sollte sein Abonnement direkt vom VPN-Unternehmen selbst kaufen.

Ich habe auch schon Beispiele von VPNs gesehen, die ihre Lebenszeit-Abonnements, die über Drittanbieter gekauft wurden (zum Beispiel VPNLand, weiter oben), kündigen. Wenn der Nutzer sich dann beschwert, übernimmt weder das VPN-Unternehmen, noch die Drittanbieter-Verkaufswebseite Verantwortung.

Meine Empfehlung: Man sollte seine Geschäfte nur mit der VPN selbst direkt tätigen, ohne Drittanbieter.

Vorsicht vor VPN-Betrugsmaschen im Jahr 2019

Am Ende des Tages wird kein hochwertiger, qualitativer VPN-Dienst kostenlos erhältlich sein und nicht auf billige Werbetricks zurückgreifen, um die Verkaufszahlen zu steigern. Sie werden transparent sein und über eine starke Erfolgs- und Erfahrungsgeschichte verfügen, in einer Zeit, in denen den Kunden ein guter Dienst geboten wurde.

Wenn man damit fertig ist, über Betrugsmaschen zu lesen und einige hochwertige, qualitative VPNs sehen möchte, die alle Tests bezüglich Privatsphäre, Datenschutz und Sicherheit bestanden haben und sich in einer guten Rechtsprechung befinden, sehen möchte, sollte man den Bericht über die besten VPNs lesen.

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